21251-01 leiser-bergmannkiez Ein Beitrag iS Zukunft Bergmannstraße

leiser-bergmannkiez.de: Aktueller Stand Verkehrskonzept Bergmannkiez / Schreibt euren Abgeordnetenhaus-Kandidat*innen !

1 Nachricht

<post@leiser-bergmannkiez.de> An: post@leiser-bergmannkiez.de

So., 20. Juni 2021 um 22:16

An alle Interessierten der Initiative „leiser-bergmannkiez.de

Liebe Interessierte,

nach rund einem halben Jahr melden wir uns mal wieder kurz vor der Sommerpause. Eigentlich wollten wir über den Stand der Umsetzung des neuen „Verkehrskonzept Bergmannkiez“ aus unserer Sicht berichten, da ja der erste Teil – die „verkehrsrechtlichen Anordnungen“ (= Verkehrsschilder) bis 30.06.2021 umgesetzt sein sollte.

Nun gibt es aber seit kurzem eine aktuelle Information des Bezirksamts (via Agentur raumscript, s.u.) zu den bisherigen Verzögerungen sowie der Planung des weiteren Ablauf.

Wir beschränken uns daher auf eine Einschätzung des für uns zentralen Punkts: Der Sperrung an der Markthalle für den Durchgangsverkehr in Nord-Süd-Richtung über die Zossener-/ Friesenstraße. Der Bezirk schreibt dazu: „In der nächsten Phase werden die Zossener Straße sowie die Friesenstraße aus dem übergeordneten Straßennetz gelöst. Auch hier wird dann ein Durchfahrtsverbot („Anlieger*innen frei“) angeordnet.“ Dazu folgende Anmerkungen:

  • · Erstens: Das Verkehrskonzept Bergmannkiez sieht laut der im Herbst 2020 vorgestellten Planung zur Umsetzung einer Sperrung des Durchgangsverkehrs-Sperrung nicht nur „Durchfahrt-Verboten“-Schilder an der Zossener-/ Friesenstraße, sondern auch die Ausweisung einer Fußgängerzone auf der Markthallen-Kreuzung vor. Wir hoffen, dass das auch weiter so geplant ist. Denn nur „Durchfahrt Verboten“-Schilder verhindern leider oft nicht, dass Autofahrer*innen weiterhin durchfahren.
  • · Zweitens: Wir wissen, dass die zuständige Senatsverwaltung für Verkehr bislang noch keine Entscheidung getroffen hat, die Achse Zossener-/ Friesenstraße aus dem übergeordneten Berliner Straßennetzes herauszulösen und in die Verantwortung des Bezirks zu übergeben, damit das neue Verkehrskonzept umgesetzt werden kann. Zwar hofft der Bezirk, den Senat mit einem Verkehrsgutachten überzeugen zu können. Aber das wird sicher kein Selbstläufer. Am Ende wird es eine politische Entscheidung sein, ob sich die Auto-Lobby durchsetzt oder nicht.

Wir fordern daher alle Interessierten auf, den politischen Druck auf die Landesebene zu erhöhen: Schickt den Zuständigen Politiker*innen, die im September gewählt werden wollen, Mails mit der Forderung, die Zossener/Friesenstraße aus dem übergeordneten Berliner Verkehrsnetz herauszunehmen und sie in bezirkliche Verantwortung zu übergeben. Damit der Bezirk die Umsetzung der neuen Verkehrskonzept auch mit der Beschilderung zur Vermeidung des motorisierten Durchgangsverkehr im Bergmannkiez durchführen kann. Fragt auch eure Nachbarn, ob sie eine Mail schicken wollen!

Wir planen zudem Aktionen im Vorfeld der Wahlen im September, über die wir frühzeitig informieren werden.

Den Email-Kontakt zu den Mitgliedern des Verkehrsausschusses findet sich hier:

https://leiser-bergmannkiez.de/down/UVKI_AO.pdf

Wer zusätzlich an die Fraktionen schreiben will, findet die Mailkontakte über deren Internet-Auftritte:

https://www.parlament-berlin.de/de/Das-Parlament/Fraktionen

Wir wünschen allen einen schöne und erholsamen Sommer,

Für die Initiative

Hans-Peter Hubert

post@leiser-bergmannkiez.de

www.leiser-bergmannkiez.de

Falls weitere Informationen per Email nicht mehr gewünscht sind, bitte kurze Nachricht.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Von: raumscript im Auftrag vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg [mailto:begegnung@raumscript. de] Gesendet: Donnerstag, 17. Juni 2021 14:58

An

Betreff: Informationsschreiben Juni 2021: Zukunft Bergmannkiez

Zukunft Bergmannkiez. Es geht weiter…

Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

Zukunft Bergmannkiez. Es geht weiter…

Liebe Anwohner*innen und Gewerbetreibende im Bergmannkiez,

wie Anfang des Jahres angekündigt, startet die Verkehrsberuhigung des Bergmannkiezes im Rahmen des Projektes „Zukunft Bergmannkiez“. Nachdem im Mai bereits Verkehrsschilder installiert wurden, gilt im gesamten Kiez Durchfahrtsverbot (Anlieger*innen frei) – mit Ausnahme der Friesenstraße und der Zossener Straße.

Nun startet die zweite Phase der Verkehrsberuhigung in der Bergmannstraße zwischen Nostitzstraße und Zossener Straße mit folgenden Maßnahmen:

  • Geschützter Zwei-Richtungs-Radweg
  • Aufstellung von Grünelementen
  • Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h
  • Einbahnstraßenregelung im Abschnitt Zossener Straße Richtung Nostitzstraße
  • Zusätzliche Lieferbereiche
  • Querungsbereiche für Fußgänger*innen

Ab Montag, den 21. Juni, beginnen im Zuge von Sanierungsarbeiten der Fahrbahndecke die Bauarbeiten für einen 3 Meter breiten geschützten Zwei-Richtungs-Radweg. Der Radweg wird dauerhaft auf der südlichen Seite der Bergmannstraße zwischen Nostitzstraße und Zossener Straße eingerichtet. Eine räumliche Trennung des Radwegs wird durch sogenannte Sicherheitstrennstreifen und Grünelemente gewährleistet. Die vorgesehenen Grünelemente stehen bereits beispielhaft vor dem Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V., Bergmannstraße 14.

Zur Schaffung des neuen Radwegs werden bestehende Poller und einige der Radabstellmöglichkeiten von der Straße entfernt. Die entfernten Radbügel werden zu einem späteren Zeitpunkt an alternativen Standorten wieder aufgestellt. Bitte stellen Sie daher ab Montag, den 21. Juni, keine Fahrräder mehr an den entsprechend markierten Radbügeln in der Bergmannstraße ab!

Als vorbereitende Maßnahmen für die zukünftige Einrichtung einer Fußgänger*innenzone wird in der Bergmannstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h für alle Verkehrsteilnehmenden angeordnet. Hierzu werden auch geschwindigkeitsreduzierende Elemente wie Schwellen auf der Fahrbahn eingerichtet.

Im Abschnitt Zossener Straße Richtung Nostitzstraße wird die Bergmannstraße zu einer einspurigen Einbahnstraße. Für den Kfz-Verkehr wird die Bergmannstraße in diesem Abschnitt nur noch in Richtung Westen befahrbar sein. Für den Lieferverkehr werden zusätzliche, ganztägige Lieferbereiche geschaffen. In diesem Bereich werden auch weitere Querungsmöglichkeiten für Füßgänger*innen geschaffen.

Die gesamten Arbeiten dauern planmäßig 4 Wochen, wovon die Einrichtung des Radweges voraussichtlich eine Woche in Anspruch nehmen wird. Im Anschluss folgen Markierungs-und Beschilderungsarbeiten. Bei den Bauarbeiten kommt unter anderem eine Asphaltfräse zum Einsatz, so dass tagsüber mit einem erhöhten baubedingten Geräuschpegel zu rechnen ist.

In der nächsten Phase werden die Zossener Straße sowie die Friesenstraße aus dem übergeordneten Straßennetz gelöst. Auch hier wird dann ein Durchfahrtsverbot („Anlieger*innen frei“) angeordnet. Für die Maßnahme ist die Erstellung eines Verkehrsgutachtens notwendig, dessen Erstellung beauftragt ist.

Zur weiteren Vermeidung des Durchgangsverkehrs werden stufenweise Einbahnstraßenregelungen eingeführt und die Einfahrtsbereiche in den Bergmannkiez umgestaltet. In dieser Phase werden nördlich und südlich des Chamissoplatzes Fußgänger*innenzonen eingerichtet.

Für die Gestaltung der geplanten Fußgänger*innenzone in der Bergmannstraße wird das Bezirksamt einen städtebaulichen Wettbewerb ausschreiben. Die Straße soll künftig klimaresilient gestaltet werden: Neue Begrünung und Wasserelemente (Trinkbrunnen, Wasserspiele) sorgen dann für Verdunstungskühle und Schatten. Somit wird die Durchschnittstemperatur der Straße in heißen Sommermonaten gesenkt und eine bessere Aufenthaltsqualität geschaffen.

Die hier angesprochenen Phasen wird das Straßen-und Grünflächenamt Friedrichshain-Kreuzberg im Laufe des Sommers 2021 mit einem erneuten Infobrief genauer erläutern.

Das Bezirksamt wird die umgesetzten Maßnahmen kontinuierlich auswerten und die Erfahrungen in die weiteren Planungen für die Verkehrsberuhigung im Bergmannkiez einfließen lassen. Das Straßen-und Grünflächenamt setzt mit der Verkehrsberuhigung im Bergmannkiez den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (DS/1457/V vom 30.10.2019) um, der auf den Ergebnissen der Bürger*innenbeteiligung der vergangenen Jahre basiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.berlin.de/bergmannkiez.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Straßen-und Grünflächenamt:

E-Mail: tiefgruen@ba-fk.berlin.de

Mit freundlichen Grüßen

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Fachbereich Straßen

Das Informationsschreiben wurde vom Büro raumscript im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg entworfen.

E-Mail: begegnung@raumscript.de

Klicken Sie hier um sich aus dem Verteiler abzumelden.


Print Friendly, PDF & Email

21053-01 AHA bei ARARAT ab 1. Februar 2021!!!

Liebe Kundinnen und Kunden!

ARARAT in der Bergmannstraße/Ecke Nostitzstraße in Berlin-Kreuzberg (SW61) hat nach Anfragen bei der IHK Berlin und dem Ordnungsamt F-K bezüglich der Öffnungskriterien des derzeitigen Lockdowns festgestellt, dass die entsprechenden Berliner Voraussetzungen, den Laden zu öffnen, gegeben sind!

Ab Montag, den 1. Februar 2021 hat ARARAT den Laden wieder geöffnet!

Es gilt AHA!
Abstand + Hygiene + Mund-Nasen-Schutzmasken!

Die geänderten Öffnungszeiten:
derzeit von 10h00 bis 18h00 und zwar montags bis samstags!

Print Friendly, PDF & Email

20506-01 Coronakrise und Stationärer Einzelhandel zur Weihnachtszeit. Eine eMail an die IHK-Berlin.

https://documentcloud.adobe.com/link/track?uri=urn:aaid:scds:US:0ad481ab-39e7-407a-a019-373cb6f09728

PS. „Wie viele Tote sind uns denn jetzt ganz konkret ein Shopping-Erlebnis wert?“ Michael Müllers emotionale Rede im Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag bundesweit Wellen geschlagen. Er komme jeden Tag wieder zu dem Ergebnis, so der Regierende Berliner Bürgermeister (SPD), dass ihm die Gesundheit der Bevölkerung wichtiger sei als der Konsum. https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/12/lockdown-einzelhandel-weihnachtsgeschaeft-entschaedigungen.html

Print Friendly, PDF & Email

20444-01 eMail von Michael Becker iS Bergmannstraße 2020 ein Blogbeitrag von Klaus Stark

klimaresilienten Verkehrs- und Aufenthaltsraum“

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Bergmannstr. im Bcc,ja, es gibt in dieser schweren Zeit, die fast täglich neue schlechte Botschaften bereit hält auch noch was gutes!Klaus Stark, der bis kürzlich für das Blatt „Kiez und Kneipe“ geschrieben hat, hat einen eigenen Block entwickelt, reinschauen lohnt sich finde ich und die Kommentarfunktion habe ich auch schon gerne genutzt.Euch allen viel Kraft für die nahe und weitere Zukunft, besonders für Gastronomen, Kneipiers und alle Künstler, auch die Lebenskünstler unter Euch.
Michael Becker
———- Forwarded message ———
Von: Klaus Stark <klaus.stark@mogblog.org>
Date: Di., 27. Okt. 2020 um 17:45 Uhr
Subject: mogblog & Bergmannstraße
To: Michael Becker <herrlich.berlin@googlemail.com>

Hallo Michael,

der Blog ist jetzt online und kann besichtigt werden unter
https://mogblog.org/

Herr Klaus Stark hat mich heute aufgefordert seinen Beitrag zu löschen! iwann

Beste Grüße

Klaus
mogblog

Print Friendly, PDF & Email

20384-04 Info Hans-Peter Hubert von leiser-bergmannkiez iS Entwicklungen Bergmannstraße

An alle Interessierten der Initiative „leiser-bergmannkiez.de

Liebe Interessierte,

Seit heute ist die Ausstellung zum neuen Verkehrskonzept des Bezirksamt sowohl Online wie auch im ehemaligen Rathaus Kreuzberg und am Büro des Stadtteilausschusses zu sehen. Hier eine Auswahl der bisherigen Medien-Resonanz:

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-kreuzberg-friedrichshain-bergmannstrasse-autofrei-fussgaengerzone.html
https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article230431502/Bergmannstrasse-wenige-Autos-und-viel-Fussgaengerzone.html
https://www.tagesspiegel.de/berlin/flaniermeile-radfahrerzone-und-ein-wasserkanal-so-wird-die-bergmannstrasse-kuenftig-aussehen/26192392.html

Ergänzend zum Kommentar unserer Initiative hier noch folgende Hinweise:

1.       Sollte die geplante Fußgängerzone im Kreuzungsbereich rund um die Markthalle gemäß BVV-Beschluss von 2017) in Verbindung mit den angekündigten flankierende Maßnahmen (automatische Überwachung von Falschfahrern, versenkbare Poller) tatsächlich kommen, wäre das eine Variante einer Sperrung für den Durchgangsverkehr, wie wir sie seit Beginn unserer Aktivitäten 2012 gefordert haben.

2.       Erste Reaktionen auf das vorgestellte Konzept zeigen, dass es zu verschiedenen Aspekten Missverständnisse gibt. Die geplanten Maßnahmen sind komplex und erschließen sich manchmal nicht auf den ersten Blick. Daher lohnt sich eine intensive Beschäftigung mit dem Konzept. So stellen beispielsweise die veröffentlichten Grafiken nicht 1 zu 1 die Gestaltung dar, wie die Bergmannstraße am Ende einmal aussehen wird. Sie sollen lediglich zur besseren Veranschaulichung beispielhaft illustrieren, wie es einmal aussehen könnte. Ob dann beispielsweise der geplante breite Fahrradweg auf der „linken“ oder „rechten“ Hälfte der Bergmannstraße läuft; oder ob die Wasser-Elemente aus einem „Bächlein“ oder aus Wasserspielen ähnlich denen auf dem Marheinekeplatz bestehen; oder wie die Elemente des konsumfreien Aufenthalts aussehen werden – all das wird Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs sein, der 2021 durchgeführt wird. Die Rahmenbedingungen für diesen Wettbewerb sind jedoch klar: Kein motorisierter Individualverkehr zwischen Nostiz- und Heimstraße; verbreiterte Fußgängerbereiche auf denen in ausgewiesenen Bereichen zwischen 6-11 h die Geschäfte beliefert werden können; ein mindestens 4 m breiter Radweg, getrennt von den Fußgängerbereichen, mit Elementen der Entschleunigung wie z.B. einige Zebrastreifen für die Fußgänger.

3.       Seit den ersten Information über eine „Begegnungszone“ wurde der Blick zunehmend über die Bergmannstraße hinaus erweitert: Am Ende steht nun ein Plan für den gesamten Bergmannkiez, der auch andere neuralgische Punkte berücksichtigt, an denen Anwohner*innen unser dem zunehmenden Verkehrslärm leiden. Vor allem die beabsichtigten Einbahnstraßenregelungen an der Schwiebusser-, der Fidicin-, und der Achse Liliental-Züllichauer-Golzener Straße sind aus unserer Sicht geeignet, den Durchgangsverkehr aus dem Bergmannkiez herauszuhalten. Wir hoffen sehr, dass mit der Neuregelung des Verkehrs im gesamten Bergmannkiez möglichst zeitnah begonnen wird, parallel zum städtebaulichen Wettbewerb für die Bergmannstraße.

In diesem Sinne fordern wir alle auf, sich intensiv mit dem vorgelegten Konzept vertraut zu machen, und verbleiben

mit freundlichen Grüßen, für die Initiative

Hans-Peter Hubert

Print Friendly, PDF & Email

20384-01 Info Tagesspiegel (Frau Nele Jensch) zur Bergmannstraße iS Umgestaltung in eine Begegnungszone?

Donnerstag, 17. September 2020
Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,
im Pandemie-Trubel war die seit Jahren geplante (und immer auch mal wieder totgesagte) „Begegnungszone Bergmannstraße“ ein wenig in Vergessenheit geraten.  Nach mehr oder weniger erfolgreichen Testphasen mit Parklets und Farbmarkierungen auf der Straße kommt jetzt eine relativ klassische, aber viel effektivere Lösung: Die Bergmannstraße wird autofrei; Lieferverkehr soll nur noch zwischen 6 und 11 Uhr möglich sein. Das beschloss das Bezirksamt in seiner Sitzung am Dienstag; nächste Woche muss zwar noch die BVV offiziell ihr Okay geben, die Zustimmung gilt aber als sicher. Bereits ab November könnte der Bereich zwischen Nostitzstraße und Schleiermacherstraße für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden.Geplant ist keine „herkömmliche“ Fußgängerzone: Für den Radverkehr ist die Einrichtung eines zweispurigen Radweges geplant, der aus Sicherheitsgründen durch Grünstreifen vom Bereich der Fußgänger*innen getrennt sein soll. Zudem soll die Straße künftig klimaresilient gestaltet werden: Neue Bäume würden gepflanzt, Sitzgelegenheiten installiert, das Element Wasser spiele eine wichtige Rolle.„Es geht um Verdunstungskühle, angesichts der vergangenen heißen Sommer ist das wichtig“, sagte Felix Weisbrich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamts, der das Projekt am Mittwoch gemeinsam mit Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) vorstellte. Regenwasser soll gefiltert werden – die Fußgängerzone erhält zum Beispiel einen wasserdurchlässigen Belag. Dadurch soll die Temperatur lokal geregelt und Lebensräume für Insekten geschaffen werden.  In einem Wettbewerb soll im nächsten Jahr ermittelt werden, wie die Fußgängerzone gestaltet wird. Kanäle wie in Freiburg könnten zum Beispiel die Straße durchziehen, aber auch andere Ideen sind denkbar.„Modellprojekt für den Kiez der Zukunft“. Auch die umliegenden Straßen sollen in den Genuss von mehr Ruhe und weniger Abgasen kommen: Sie werden mittels Einbahnstraßensystem und Tempo 20-Zonen verkehrsberuhigt. „Der Bergmannkiez wird unser Modellprojekt für den Kiez der Zukunft“, erklärt Herrmann in einer in einer Pressemitteilung des Bezirksamts. Ganz billig wird die Umgestaltung übrigens nicht: Das Gesamtprojekt kostet zwischen acht und elf Millionen Euro, finanziert zum großen Teil mit Fördergeldern. Wie viel der Bezirk beisteuern muss, kann Herrmann bisher nicht sagen. Der bisherige Umbau hat bereits 1,5 Millionen Euro gekostet.Umverteilung des öffentlichen Raums. Die Entscheidung des Bezirks beruht auf den Ergebnissen einer Bürgerbeteiligung im Rahmen der Testphase der Begegnungszone Bergmannstraße im Vorjahr.„Diejenigen, die in unseren Kiezen leben, haben größtenteils kein eigenes Auto“, erklärt Herrmann. Daher forderten sie „zu Recht“ eine Umgestaltung des öffentlichen Raumes. „Die Vormachtstellung des Autos und die Zeit der autogerechten Stadt sind vorbei“, so Herrmann. In jedem Fall ist der Bezirksbeschluss ein weiteres Zeichen dafür, wie die Verkehrswende – endlich – Fahrt aufnimmt. Das sehen natürlich auch Radaktivist*innen so; Gegenwind gibt es allerdings auch, vor allem von der CDU, die neuerdings Geschwindigkeitskontrollen für zu schnelle Radfahrer fordert und vor Umsatzeinbrüchen aufgrund des wegfallenden Verkehrs warnt.Informationen online und offline. Bürger*innen können sich ab heute (17.9.)  im ehemaligen Rathaus Kreuzberg (Yorckstraße 4-11) über die geplante Gestaltung des Kiezes sowie über die vorangegangene Bürger*innenbeteiligung informieren. Die Ausstellung „Zukunft Bergmannkiez – Öffentlicher Raum, Mobilität, Lebensqualität“ ist bis zum 2. Oktober montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr im ersten Obergeschoss zu sehen. Die Inhalte der Ausstellung sowie weitere Informationen geplanten Umgestaltung des Bergmannkiezes finden sich außerdem online auf berlin.de.Nele Jensch ist freie Autorin beim Tagesspiegel. Offiziell wohnt sie zwar auf der Neuköllner Seite des Landwehrkanals, aber gefühlt ist die ja schon lange in Kreuzberg eingemeindet. Über Post freut sie sich auch unter nele.jensch@extern.tagesspiegel.de.
Print Friendly, PDF & Email

20383-02 Pressemitteilung des Bezirksamtes F-K bezüglich Fußgängerzone Bergmannstraße und Ausstellung dazu am 17.9.2020

https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.991740.php

Werden die Anrainer und Interessierte hinsichtlich Straßenbildgestaltung der Bergmannstraße vor vollendete Tatsachen gestellt?

Wer ist dafür verantwortlich?

Die Umgestaltung der Maaßenstraße kostete laut veröffentlichter Kostenschätzung ohne Nebenkosten usw. ca. 1 Millionen Euro. Die Bergmannstraße ist doppelt so lang, was soll gebaut werden und was wird diese Maßnahme kosten?

Welche Auswirkungen werden auf die Gewerbetreibenden durch die Bauzeit und Umgestaltungsmaßnahmen zukommen?

Wielange soll diese erneute Planungs- und Bau-Phase dauern?

Wird Der Baustadtrat F-K wieder Projektsteuerer? Wann wird ein Terminplan den betroffenen Anrainer unterbreitet? Es ist bald Weihnachten!

Print Friendly, PDF & Email

20383-02 Info BZ: Fußgängerzone Bergmannstraße … dank der Grünen Bürgermeisterin F-K?

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/kreuzberger-bergmannstrasse-soll-fuer-autos-gesperrt-werden?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter&amp=&__twitter_impression=true&s=09

„Von hinten durch die Brust ins Auge“?

Abgesehen von den m.E. bisher entstandenen Kosten über alle Haushalte insgesamt von geschätzten mehreren Millionen €, wird über die Kosten und das Engagement der Interessierten zur Umgestaltung der Bergmannstraße kein Wort verloren!

Scheinbar soll nach mehr als 5 Jahren Bürgerbeteiligungsverfahren jetzt keine Begegnungszone mehr geplant werden sondern wohl ohne Bürgerbeteiligung eine Fußgängerzone, da scheinen alle früheren Beschlüsse der Volksvertreter nicht mehr beachtet zu werden?

Print Friendly, PDF & Email

20382-02 Info: Das neuste zur Bergmannstraße

Dienstag, 15. September 2020

Berlin & Brandenburg Kreuzberger Bergmannstraße soll für Autos gesperrt werden

Monika Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild
(Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild)
FB
TW
whatsapp
mail

Berlin (dpa/bb) – Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will den Verkehr im Bergmannkiez beruhigen. Ein 500 Meter langer Abschnitt der Bergmannstraße soll für Autos und Motorräder gesperrt werden, wie das Bezirksamt am Dienstag mitteilte. In den umliegenden Straßen sollen Einbahnstraßen und Tempo-20-Zonen eingerichtet werden. „Die Vormachtstellung des Autos und die Zeit der autogerechten Stadt sind vorbei“, sagte Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne).

Für Autos und Motorräder gesperrt werden soll die Bergmannstraße zwischen Nostitzstraße und Schleichermacherstraße. Lieferverkehr zwischen 6.00 und 11.00 Uhr bleibe möglich. Das Bezirksamt spricht von der Einrichtung einer „Fußgänger*innenzone“, doch es soll auch einen zweispurigen Radweg geben.

„Der Bergmannkiez wird unser Modellprojekt für den Kiez der Zukunft“, hieß es. 2018 waren auf der Straße testweise Sitzbänke und Pflanzen aufgestellt worden. Grüne Punkte sollten den Verkehr beruhigen, lösten aber Spott aus.

Die Straße in dem Ausgehviertel soll nun „klimaresilient“ gestaltet werden, wie es hieß – durch Verbindung von Grünflächen und Wasserelementen Regenwasser filtern, Temperatur regeln und Insekten einen Lebensraum bieten. Wann die Umgestaltung beginnt, ist noch offen. Nächste Woche soll das Bezirksparlament über den Beschluss des Bezirksamts beraten.

In einem Modellversuch ist derzeit auch ein Abschnitt der Friedrichstraße in Mitte für Autos gesperrt. Dort ist die Begründung, dass mehr Kunden in die Läden gelockt werden sollen.

Das kann m.E. ja nicht wirklich stimmen!

Über 5 Jahre Bürgerbeteiligungsverfahren iS „Berliner Begegnungszone Bergmannstraße“, und dann soll statt einer Begegnungszone Bergmannstraße offenbar jetzt in eine Fußgängerzone Bergmannstraße (?) umgestaltet werden?

Das ohne Bürgerbeteiligungsverfahren!!!

Nachdem die bisherige Phasen m.E. schätzungsweise insgesamt (alle Haushalte) mehrere Millionen Euro Gesamtkosten verbraucht wurden, kann ja eigentlich nicht mehr viel Geld übrig sein, wenn eine vernünftige Straßenbildgestaltung gebaut werden soll.

Vor geraumer Zeit haben wir ja bereits den Berliner Rechnungshof bezüglich der m.E. übertrieben hohen Gesamtkosten angerufen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen jetzt doch wieder einmal mit den Kosten der beabsichtigten Maßnahmen in der Bergmannstraße interessieren!

Da bin ich ‚mal gespannt, was am Donnerstag da in der Ausstellung präsentiert wird!

Print Friendly, PDF & Email

20382-01 … zur Diskussion … Bürgerbeteiligung und Partzipation …!

https://dpart.org/de/debattenbeitrag-hoerster-bundeswerkstatt/

Am 17. September 2020 soll eine Ausstellung der Akteure iS „TrippleB“ = „Berliner Begegnungszone Bergmannstraße“ eröffnet werden, wie die Akteure neuerdings glauben, dass die Bergmannstraße nach ca. 6 Jahren Bürgerbeteiligungsmaßnahmen, jetzt, bisher, nach ca. 1 Jahr Ruhe, jedoch ohne weitere Bürgerbeteiligung und Diskussion, Partizipation der Interessierten und Anrainer, die Ausführungen der Bergmannstraße der BVV zur Entscheidung der Veränderung unterbreitet werden soll.

Siehe auch Blogbeitrag 20365-01 Informationen von leiser-bergmannkiez von Hans-Peter Hubert!

Print Friendly, PDF & Email