16074-02 Begegnungszone Bergmannstraße Forderungsliste der Gewerbetreibenden

BegegnungBergmann 16071 – Protokoll 11_02_Forderungsliste 14 2 16 (2)

Treffen der Gewerbetreibenden
im Bergemannkiez am 11.02.2015
Thema Begegnungszone Bergmannstraße
Ort Gesundheitszentrum, Bergmannstraße 5

Ergebnisprotokoll und Forderungen
1 Tagesordnung
1 Begrüßung, Bestätigung Versammlungsleitung, Einführung zum Stand der Dinge
2 Kurzvorstellung Planungsentwürfe
3 Rundgang, Diskussion der Entwürfe
4 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Erstellung von Kernforderungen
5 Sonstiges

2 Vorbemerkung
Grundtenor der Veranstaltung war:
Eine relevante Zahl der Teilnehmer/innen lehnen eine Begegnungszone in der vorgelegten Form ab. Moderate Veränderungen, die zur Entschleunigung führen, zu einer verbesserten Sicherheit beitragen und der ästhetischen Gestaltung des öffentlichen Raumes dienen, werden begrüßt.“

3 Gemeinsame Positionen und Forderungen für 18.02.
 Ja: Entschleunigung, aber: in kleineren Schritten entwickeln !
 Ja: bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger durch Vorstreckung der Gehwege an „Knotenpunkten“, z.B. Gesundheitszentrum und an den jeweiligen Straßenkreuzungen
 Ja: zu Zebrastreifen und auch möglichen Straßenerhöhungen (wurde im Nachgang noch ergänzt.)
 Ja: Markthallen-Kreuzung kann im Sinne einer Entschleunigung und mehr Raum für Fußgänger umgestaltet werden !
 Ja, aber:
 mehr Fahrradständer: Nur wenn die Frage der Entsorgung der „Leichen“ gesichert ist !
 Parkplätze:
o Nein: Kein Wegfall aller PKW-Parkplätze, sondern Erhalt einiger PKW-Parkplätze auf der Bergmannstraße und zwar eine möglichst hohe Restanzahl durch schrägparkenden PKWs!
o Ja: zur Parkraumbewirtschaftung !
o Idee / Vorschlag: In Teilbereichen (auch in Umfeld-Straßen) Quer / Schrägparken

 Straßenverengung
o Nein : zu allen vorgelegten Entwürfen der Verengung durch den Bau bzw. die Markierung von Seitenstreifen mit Sitzmöglichkeiten auf dem neu geschaffenen Raum,
o Ja : zur Verengung und damit Entschleunigung durch das Quer/Schrägparken für Autos(vgl. Parkplätze) und Fahrrädern
 Idee / Vorschlag: Mehr Bäume ! Mehr Grün ! Schöne (Rund-) Bänke ! Südländisches Flair ! (auf von Fahrädern befreiten Gehwegen, die sich die Parkfläche mit Autos teilen)
 Forderung: Lieferverkehr sichern (nicht nur, aber insbesondere am Gesundheitszentrum (mit Absicherung –vgl. S. 3) ) !
 Forderung: Auch ohne Begegnungszone – einheitliche Vorfahrtsregelung !
 Forderung: Transparenz zum Ablauf der Baumaßnahmen und zur Bauzeit !
 Vorschlag Verknüpfung der Bauzeit für Zossener mit Umbau der Friesenstraße = eine zeitgleiche Bauaktion
 Forderung: Mehr Bürgerbeteiligung – ggf Verfahren verlängern, wenn dies durch die Änderungswünsche der Bürger.innen erforderlich. Die nach dem 8.3. erstellten Pläne sollen nicht einfach nur präsentiert, sondern auch noch mal diskutiert werden können !
 Forderung: Gesamtplanung ! Vorlage eines Entwurfs für die gesamte Straße unter Einbeziehung aller Gestaltungselemente. Dabei Einbezug renommierter Fachleute (Landschaftsplaner, Künstler Architekten etc. ) in die Gestaltungsplanung !
 Forderung: Messbare Indikatoren festlegen, um die Wirkung von Veränderungen feststellen zu können. D.h. auch festlegen, was passiert, wenn die Indikatoren nicht eingehalten werden können! Z.B. Erhebungszahlen zur Maaßenstraße in 2016 als Grundlage der Entscheidung!
Forderung: Prüfen -Bergmannstraßenfest kompatibler mit Interessen der vor-Ort-Gewerbetreibenden gestalten! (Prüfung, ob Stände in der Mitte stehen können und dass Gewerbe in den Häusern so stärker einbezogen werden kann

3 Allgemeine Fragen / Ideen / Anmerkungen:
 Warum es nicht so lassen wie es ist („= Variante 4“)?
 Warum Aufteilung in 3 Abschnitte ?
 Die vorgelegten Entwürfe verändern den „Charakter der Straße“
 Bergmannstraßen-Fest? Geht nicht, bei einer solchen Begegnungszonen-Gestaltung mit festen Installationen auf den Seitenstreifen(Problem Barrikaden) / Eine andere Stellung der Stände ist aus Sicht der Feuerwehr nicht möglich lt. Olaf Dähmlow. – Alternative ist die Kreuzbergstraße in der Bauphase und auch perspektivisch, falls die Planungen so bleiben sollten wie vorgelegt. (Hier wurde im Nachgang der Vorschlag eingebracht, Fahrradständer zu montieren, die für Zwecke dieser Art abgebaut werden könnten (vgl. Modell oben im Hof des Gesundheitszentrums)
 Fahrradständer: „Leichen-Entsorgung“ – gesetzliche Regelung?
 „Nicht-kommerzielle Sitzmöglichkeiten“:
o Wo sollen sie stehen? Vernünftige Planung und Gestaltung!
o Wer räumt den Müll weg? Tägliche Entsorgung
o Magnet für Drogenkonsum?
 Lieferverkehr:
o In allen (!) Varianten zum Gesundheitszentrum ist die Anlieferung nicht möglich – wie sollen die Container-LKW in die Liefer-Gassen rangieren ? Vorschläge: Möglichkeit: „LKW-Ampel“, „Schleppkurve“
o Gesundheitszentrum: Was ist mit Platz für die zahlreichen Krankentransporte ?
o Es gab zum Bau des Gesundheitszentrums ein Verkehrsgutachten – wo ist es geblieben, wurde es berücksichtigt?
 Parkplätze
o Es gibt einen Parkraumnotstand – Parkplätze erhalten !

Für das Protokoll
Berlin, 14.02.2016
Maria Kiczka-Halit & Hans Peter Hubert

4 Protokollbestätigung
Das Protokoll und die Forderungen werden bestätigt durch die Anwesenden am 11. Februar 2016:
Jutta Bolg selbständige Heilpraktikerin
Frank Lehmann für Kaiser‘s
Michael Becker für HERRLICH
Joachim Fleiner für Celements
Gundula Hoburg für HERRLICH
Reinhold Wagner für WABE
Ludger Schroer für Belima
Dennis Rothenburg für Berliner Arroganz
Olaf Dähmlow für Kiez & Kultur e.V.
Jutta Albrecht für ATLANTIC
Jochen Ziegenhals für ATLANTIC
Dan Ly für Huong Que
Markus Bruns für Holos Immobilien
Svenja Hagen-Grenner für Brenøe
Jeffrey Herget für Schnittstelle
Anja Kogler für Schnittstelle
Carla Steinborn für Needles & Pins
Yoseph Haile für Milagro
Birgit Lengert für Juno Spielwaren
Gunhild Poprawka für Luccico
Bernd Köppen für Cassata
Hans-Peter Hubert für GeKo
Nabil Ibrahim für Tischbein
Maria Kiczka-Halit für LOK e.V.
Stefan Neitzel für Fahrradstation
Antonia Gravert für Kaiser Apotheke
M.Michael Spenner für ARARAT

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