16213-01 Tagesspiegel Checkpoint vom 25.5.2016 – Beitrag Begegnungszone Check Point Charlie

Beitrag im Tagesspiegel unter Checkpoint vom 25.5.2016

Eigentlich wollte der Senat ja auch unseren geschundenen Namensvetter Checkpoint Charlie zur „Begegnungszone“ verunstalten (dabei kann man sich dort sowieso nicht aus dem Weg gehen) – nach dem Betonpoller-Desaster in der Motzstraße [gemeint ist wohl die Maaßenstraße in Schöneberg, iwann] und dem Bürgeraufstand in der Bergmannstraße deutet die Verwaltung jetzt aber verdruckst einen Rückzieher an: „Aus den bisherigen Erfahrungen zur Schaffung von Begegnungszonen in Berlin bleibt offen, ob der Bereich Checkpoint Charlie dafür geeignet ist“, antwortete Senatsbaudirektorin Lüscher jetzt auf eine Anfrage der Abgeordneten Lompscher.

eMail an den support des Tagesspiegel vom 25.5.2016
Liebe Redaktion,

in unserem Blog www.begegenungbergmannblog.ararat-berlin.de haben wir Ihren Beitrag eingestellt.

Allerdings haben wir uns erlaubt, eine Korrektur anzumerken, nämlich, dass das 1. Berliner Pilotvorhaben des 5. Modellprojektes Begegnungszonen der Berliner Fußverkehrsstrategie aus dem Jahre 2011 die Schönenberger Maaßenstraße ist und nicht die Motzstraße.

Wegen der Bedeutung der Berliner Begegnungszonen-Absichten bitten wir eine Richtigstellung zu veröffentlichen!

Außerdem möchten wir klarstellen, dass im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens seitens der sogenannten „Gewerbetreibenden“ oder besser der „geschäftsmassig ansässigen Anrainer“ sich eine berechtigte sachliche Diskussion in Sachen „TrippleB“ und kein „Bürgeraufstand“ über die Online-Verfahren hinaus mit den Akteuren entwickelt hat, zumal bis heute wohl Kosten, laut Antwort in der BVV auf Anfrage, in Höhe von ca.135.000 € nur für das Pilotvorhaben Begegnungszone Bergmannstraße aufgelaufen sind, obwohl nicht einmal eine Vorentwurfsplanung vorliegt.Wesentlichster Gesichtspunkt der vorgelegten Planerskizzen, ersatzloser Wegfall aller Parkplätze vom Mehringdamm bis zur Marheineke-Platz, ohne wirkliche Berücksichtigung der Konsequenzen für die Anlieger, also auch der Anwohner, bzw. alternativer planerischen Überlegungen.

Richtig ist allerdings, dass von Gruppierungen Überlegungen bestehen, ein Bürgerbegehren, z.B. etwa unter Maßgabe
„PRO.BERGMANN JA! – Keine zweite MaaßenZone“, zu beantragen!

Mit freundlichen Grüßen

Initiative ARARAT No TrippleB
iwann Freital zu Herder
(begegnungbergmann@ararat-berlin.de)

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