16232-01 PRO.BERGMANN 1. Planungsidee Bergmannstraße von J. Fleiner zum „Skribbeln“ für die Kollegen „Gewerbetreibenden“

Auszug aus Ideenskizzen Joachim Fleiner Gesundheitszentrum bis Nostitzstraße

BegegnungBergmann 16232 - J.Fleiner 1.Ideenskizze Bergmannstraß

BegegnungBergmann 16232 – 1. Ideenskizzen J.Fleiner Mehringdamm
BegegnungBergmann 16226 – 1. Ideenskizze J.Fleiner Nostitzstraße-Schenkendorfstraße
BegegnungBergmann 16232 – 1. Ideenskizze J.Fleiner Schenkendorf

Joachim Fleiner, Celementis GmbH, hat nach dem Treffen am 12. April 2016 der „Gewerbetreibenden“ im Bergmannkiez verabredungsgemäß seine Vorschläge hinsichtlich der Verbesserung der Situation, u.a. einer  Entschleunigungsmöglichkeit des Verkehrsaufkommens und des Erhalts von Parkmöglichkeiten usw.  in der Bergmannstraße, entsprechend dem Ergebnisprotokoll und den darin formulierten Forderungen der aktiven Vertreter der „Gewerbetreibenden“, die an den diesbezüglichen Treffen teilgenommen haben, in einen uns als PDF-Datei zur Verfügung gestellten aktuellen Plan im Maßstab 1.250 skizziert.

Diese 5 gescannten Straßenabschnitte, als PDF-Dateien hier zum Ausdrucken verlinkt,  sollen als erste Ideenskizzen zum „Skribbeln“ für die interessierten Aktiven, vor allem der Miglieder der sogenannten 9er- sprich 7er-Gruppe der „Gewerbetreibenden“, eine Arbeitshilfe sein, um zum eingeladenen Treffen am 8.6.16 im Büro von Reinhold Wagner in der Arndtstraße einen Planungsstand in unserem Sinne zu erörtern und abzustimmen, damit ein Plan des Bergmannstraßenabschnitts des angedachten Vorhabens vom Mehringdamm bis zur Marheinke-Markthalle grafisch so aufbereitet werden kann, dass zum eingeladenen Treffen der Anrainer bzw. Kollegen zum 23. Juni 2016 dieser verabschiedete Plan nochmal zur Kenntnis gebracht werden kann.

Nach dem 8.6. stellen wir uns vor, dass die Ergebnis-Skizze der Bergmannstraße des beschlossenen Planungsstandes des Treffens vom 8.6. anhand der uns bis dahin zur Verfügung stehenden eMail-Verteilerliste, vor allem der gewerblichen Anlieger, zur Kenntnis und ggf. noch für Verbesserungsvorschläge mit Terminsetzung, verteilt wird, dass die Erarbeitung des endgültigen grafisch aufbereiteten Plans bis zum 23.6., also vor dem Bergmannstraßenfest, noch von Kontakten von Joachim Fleiner fertigstellt werden kann.

Das Bergmannstraßenfest bietet unseres Erachtens (der ARARAT-Initiative) eine klassische Gelegenheit der breiten Öffentlichkeit, also nicht nur den Anrainer der Bergmannstraße bzw. den Anliegern des Bergmannkiezes, sondern allen Besuchern des Festes von nah und fern, unser Anliegen entsprechend unserer auf dem Flyer und Plakat formulierten Forderungen aus Sicht der Gewerbetreibenden zur Kenntnis zu bringen und zu erörtern.

Meines Erachtens sollten möglichst gleichzeitig bzw. vorher, der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg und allen Bezirksverordneten, dieser Bergmannstraßenplan-Entwurf der Gewerbetreibenden mit einem schriftlichen Erläuterungsteil übermittelt werden!

Die skizzierten Ideenansätze von Joachim Fleiner können in den Protokollen von Michael Becker nachgelesen werden.
Wohlgemerkt, diese Planskizzen stellen keine endgültige Entwurfidee dar, aber einen Schritt zum angedachten Ergebnis.
Grundsätzlich hat Joachim Fleiner überlegt, sollte ich das richtig interpretiert haben, dass die Parkmöglichkeiten auf der Fahrtrichtung vom Mehringdamm bis zur Zossener Straße als „gekennzeichnete“ bzw. markierte Querparkplätze in den Abmessungen ca. b=2,50 und t=4,50 auf der linken, morgens sonnenbeschienen Straßenseite, angeordnet werden sollten.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über den gesamten benannten Straßenabschnitt auf dieser Straßenseite mehr als 14 Hofeinfahrten freigehalten werden müssen.
Das bedeutet, dass hinsichtlich der allgemeinen Querungsmöglichkeiten in großem Maße die erwünschten Sichtbeziehungen der zufuß Gehenden Verkehrsteilnehmer gegeben sein werden.
In den Bereichen der Seitenstraßenkreuzungen und -einmündungen und im Bereich des Gesundheitszentrum ergeben sich über den gesamten Straßenabschnitt, auf beiden Straßenseiten, fünf bis sechs Querungsflächen mittels z.B. Aufpflasterung mit Anrampung o.ä. und ggf. vielleicht Zebrastreifen, was zu überdenken ist, ob das notwendig ist, wenn sinnvoll möglichst ohne Ampelanlagen, was bei der Anzahl der sich ergebenden Parkmöglichkeiten und sonstiger Funktionsflächen zu berücksichtigen ist.
In den „breiten“ Seiten- und auch Parallelstraßenbereichen sollte durch Anordnung von Quer- bzw. Schrägparkmöglichkeiten die Reduzierung der heutigen Parkmöglichkeiten in der Bergmannstraße, fußläufig vertretbar, ausgeglichen werden.
Die Parkmöglichkeiten in der Bergmannstraße könnten, abgesehen von speziell gekennzeichneten Behinderten-Parkplätzen, vorrangig durch noch zu erörternden Parkraumregelungen zu den Geschäftszeiten für den Einkaufsbetrieb etc. freigehalten werden.
Auf dieser Straßenseite ist nach Meinung von Joachim Fleiner gegenüber dem Gesundheitszentrum, vor allem hinsichtlich der Anlieferung durch den Schwerlastverkehr für u.a. die Supermärkte eine Liefer- und Rangierfläche zu berücksichtigen.
Bei der Erkundung der vor allem mittags sonnenbeschienen Bergmannstraßenseite ist uns aufgefallen, dass in besonders hohem Maße auf den gepflasterten Gehwegflächen Zweiräder, auch motorisierte Zweiräder, geparkt werden.
Die Zweiradparkmöglichkeiten u.ä., Fahrräder und Motorräder usw., sollten in ausreichend bemessener Zahl, m.E. über die gesamte Länge des Straßenabschnitts an 5 exponierten Stellen, in dem Bereich der 4,50 m tiefen angedachten Querparkflächen verteilt angeordnet werden.
Unter Rücksichtnahme auf die vorhanden Abwassereinläufe stellen wir uns vor, dass auf beiden Straßenseiten an vier bis fünf sinnvollen Abschnitten Fußwegverbreiterungen (4,50 m und ca. 2,00-2,50 m) für z.B. Kunstobjekte etc. und für öffentliches, in Gewerbe-Patenschaft betreutes, Stadtmobiliar (siehe Jan Gehl, Time Square) geplant werden könnte.

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Nicht nur abgesehen von weiteren Gestaltungselementen wie Straßenbeleuchtungsobjekten, Begrünungsanlagen, Kunstobjekte, aber auch Ladestationen z.B. für KFZs, Straßengestaltung, Markierungen usw., müssen natürlich in Teilbereichen besondere Detailplanungen erfolgen!

Auf der vormittags beschattete Bergmannstraßenseite befinden sich mindestens 13 Hofeinfahrten zuzüglich der Tiefgarageneinfahrt des Gesundheitszentrums, die freizuhalten sind, nicht zuletzt auch als Rettungswege.
Auf dieser Seite hat sich Joachim Fleiner vorgestellt, dass auf einer Breite von ca. 2,00-2,50 m über den gesamten Straßenabschnitt mindestens 4 Anlieferungszonen für Paketdienste usw. eingerichtet werden sollten. Ob sich das in Kombination mit Behindertenplatzvorrichtungen ralisieren läßt, wie er das denkt, müsste gesondert untersucht werden.
Im Bereich des Straßenabschnittes Tempelhofer Berg bis Nostitzstraße sind in ausreichendem Maße Zweirrad-, vor allem Fahrradabstellmöglichkeiten, ebenso, allerdings wohl vermindert, im restlichen Bereich des Straßenverlaufs, auf dieser ca. bis 2,50 m breiten Fläche zu schaffen.
Vor dem Gesundheitszentrum muss nach unseren Beobachtungen mit einem erhöhten Aufkommen von Schwerlastverkehr (über 7,5 t) für die Belieferung der dortigen Supermärkten Rechnung getragen werden, gelegentlich konzentriert sich die Belieferung zu gewissen Tageszeiten und an bestimmten Wochentagen, was eine Art Warte- und Lieferzone erforderlich macht.
Auf dieser Straßenseite sollte es keine Parkmöglichkeit geben, sondern lediglich Flächen zu bestimmten Zeiten für Anlieferungen, die, wenn möglich, gleichzeitig  Behinderten-Parkplätze sein könnten.

Die Fahrbahnbreite würde unter den oben genannten Annahmen 6,20-6,70 m betragen, was zu einer Entschleunigung des Verkehrs beitragen könnte und natürlich ein in zweiter Reihe Parken ohne Konflikte schwer möglich macht.
Die Einrichtung in eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h könnte auch zur Entschleunigung der Straße bei entsprechender konsequenter Kontrolle und Verfolgung beitragen.
Die Fahrbahn würde für KFZ und Zweiräder nicht separiert.

Hinsichtlich TR4 ist zu überlegen, ob eine entsprechende, ggf. farbliche Markierung für Fahrräder zweckmäßig sein könnte.

Die Devise „Nehmt Rücksicht unter einander“ erhält in der Straße den höchsten „Stellenrang“! Sinnvollerweise unterstützt durch „spielerische“ Anordnung von gestalteten Erinnerungsbildern.

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Wenn die oben genannte Aufplasterungen und die Hinweise auf ein erforderliches Sozialverhalten ein verkehrsgerechtes Geschwindigkeits-Verhalten nicht erzwingen können, ist zu überlegen, ob nicht an exponierten stellen Blitzanlagen installiert werden könnten oder konsequenter die Regelverbote geahndet werden.

Der Charakter der Straße bleibt weitgehend!
Berlin zu Fuß hätte zwar keine Zone.
Aber:
Ein anrainergestütztes Pilotvorhaben Bergmannstraße.

Die Bergmannstraße sollte ggf. für Schwerlastverkehr über 3,5 t bzw. 7,5 t gesperrt werden, natürlich ausgenommen „anliefernde Anlieger“ mit Frachtbrief o.ä., ggf. auch nur zu bestimmten Zeiten.
Hinsichtlich der Einfahrt in die Bergmannstraße von der Friesenstraße kommend, könnte überlegt werden, ob diese Einfahrtmöglichkeit überhaupt erforderlich ist, wenn durch konsequente Richtungslenkung das Verkehrsaufkommen reduziert werden kann.

BegegnungBergmann 16085 - Flugblatt Null-Lösung roter Rahmen - 6-02-2016 21-58-48
ARARAT – DieDurchsetzungsInitiaive „PRO.BERGMANN“ Entschleunigung Ja! Keine zweite MaaßenZone!

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