17272-01 Begegnungszonen: „Vienna – Mariahilferstraße“ und „Berlin – Bergmannstraße“. Versuch eines Vergleichs!

Aufsatz
… in Bearbeitung …

Mariahilfer Straße oberhalb der Kirchengasse © APA

Technische Details (Quelle: Wien.at)

Die neue Mariahilfer Straße ist:

fußgängerInnen-freundlich
Täglich bewegen sich auf Wiens Einkaufsmeile Nr. 1 zehntausende Menschen. Die bestehenden Gehsteige stießen an den Rand ihrer Kapazitäten. Mit der Umgestaltung der Straße erhielten Fußgängerinnen und Fußgänger mehr Platz zum Flanieren, Gehen und Verweilen. Fußgängerinnen und Fußgänger haben überall auf der Mariahilfer Straße Vorrang. Das Queren der Straße wurde erleichtert und die Verkehrssicherheit erhöht.
verkehrsberuhigt
Der Autoverkehr auf der Mariahilfer Straße wurde entschleunigt, die beiden derzeit durch die Fahrbahn getrennten Straßenseiten miteinander verbunden. Die Belastungen durch Lärm und Abgase nahmen spürbar ab. In den beiden angrenzenden Bezirken Mariahilf und Neubau konnte der Autoverkehr auf ein verträgliches Maß reduziert werden. Der Durchzugsverkehr wurde verringert, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad wurde gefördert. Begleitmaßnahmen – wie Tempo 30, das Unterbinden von Durchzugsverkehr – verhindern Verkehrsverlagerungen von der verkehrsberuhigten Mariahilfer Straße in die angrenzenden Bezirke.
barrierefrei
Eine Oberfläche ohne hohe Randsteine erleichtert ab sofort das Vorankommen für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung oder Personen mit Kinderwagen. Menschen mit Sehbeeinträchtigung erhielten ein eigenes Blindenleitsystem sowie Querungshilfen und profitieren von mehr Platz zum Gehen.
lebenswert
Im dicht bebauten Stadtgebiet von Mariahilf und Neubau sind öffentliche Freiräume ein knappes Gut. Mit der Neugestaltung der Mariahilfer Straße entstand ein neuer, nutzbarer und urbaner Freiraum. Sitzplätze bieten Platz zum Ausruhen und Verweilen. Attraktiv gestaltete Aufenthalts- und Verweilbereiche auch ohne Konsumzwang erhöhen die Lebensqualität für Anwohnerinnen und Anwohner, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Besucherinnen und Besucher der Mariahilfer Straße und ihrer Umgebung.
erreichbar
Begegnungszonen ermöglichen für Autos das Zu- und Abfahren. Behindertenparkplätze gewährleisten weiterhin, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit haben, die Mariahilfer Straße zu nutzen. Die umliegenden Parkgaragen bleiben gut erreichbar. Haltemöglichkeiten für das Ein- und Aussteigen beziehungsweise Einladen der Einkäufe sowie Lieferzonen sind sichergestellt. Neue AnwohnerInnenparkplätze in Nebengassen erleichtern zusätzlich die Parkplatzsuche in den Bezirken Mariahilf und Neubau.
fahrradfreundlich
In regelmäßigen Abständen wurden beziehungsweise werden Fahrradabstellanlagen aufgestellt. Einkaufen mit dem Fahrrad wird so besser möglich. In der Begegnungszone ist Radfahren mit maximal 20 km/h möglich, in der FUZO mit Schrittgeschwindigkeit.
geschäftstüchtig
Die Neugestaltung macht das Einkaufen in der Mariahilfer Straße zum Erlebnis. Ein Flanieren ohne Autolärm und Abgase erhöht die Verweildauer der Kundinnen und Kunden. Die größte Einkaufsstraße Wiens bleibt durch die Umgestaltung konkurrenzfähig gegenüber den Einkaufszentren am Stadtrand und dem Online-Handel.
modern
Ein neues Gesicht für eine moderne gemütliche Stadt: Die neue Mariahilfer Straße ist Anziehungspunkt und Chance für Geschäftstreibende. Die Straße wirkt nach dem Umbau durch ein durchgängiges Konzept und weniger Schilder „aufgeräumter“. Gratis-WLAN wurde eingerichtet, weil freies Surfen einfach dazugehört zum neuen Leben auf der Mariahilfer Straße.

Wien, 17272 (Dienstag, den 4. Juli 2017)
Begegnungszone Mariahilfer Straße,  ein Rundgang…

 

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