19184-01 Begegnung in go!bergmann im Begegnungskiez?! Info: Herr Bezirksstadtrat Schmidt lässt nichts aus? Verkehrswende statt Begegnung im Kiez? Siehe Tweet von Frau Herrmann.

Nachtrag zum „Tag der Arbeit“!

Herr Bezirksstadtrat Schmidt hat mich offenbar auf seinem Twitter-Account blockiert! Warum nur?

Deshalb ein Twitter-Tweet von der Bezirksbürgermeisterin: https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/ich-faende-es-gut-wenn-alle-autos-aus-der-innenstadt-verschwinden

Transparenz, Partzipation, kritische Bürgerbeteiligung und Hintergrundinformationen engagierter Bürger scheinen nicht gefragt zu sein!

Folglich werde ich dann sonstige Informationsquellen versuchen zu finden!

Allerdings frage ich mich, ob dem Bezirksstadtrat überhaupt noch klar ist, was unter der Idee der Fußverkehrsstrategie für Berlin, Begegnung, zu verstehen ist und für wen dieser Senats-Beschluss gedacht ist!

Ich erinnere nur an die m.E. kümmerliche „Primelpflanzaktion“ vor wenigen Wochen mit Herrn Bezirksstadtrat und der Senatorin Günther, siehe entsprechende Blogbeiträge!

Ob die Akteure überhaupt wahrnehmen und berücksichtigen, was die breite Mehrheit, nicht nur der Anrainer, zu dieser sogenannten temporären reversiblen Testphase des Pilotvorhabens „TrippleB“ kommentieren?!

Die neuen Fahrradbügel sind z.B. auf jeden Fall fest einbetoniert! Warten wir ab, was mit den sogenannten Parklets bzw. mit der gesamten sogenannten Testphase, mit den Leitstreifen-Markierungsarbeiten, Pollern, Schildern, Bodenmarkierungen usw. passieren wird.

Ob es jemals eine zu Ende gebrachte Entwurfs- und Ausführungsplanung in partizipativer Abstimmung mit den Anrainern geben wird?

Warum das LK.Argus Straßenplanungsteam sogar die Ideen eines Grafik-Designers für z.B. Straßenmarkierungen ins Team geholt und vorgeschlagen hat und stattdessen die Akteure jetzt mit „unverständlichen Punkten“ das Straßenbild, ohne jede Bürgerbeteiligung, genauso wie bei den sogenannten gelben Parklets, noch weiter verunstaltet haben, bleibt für mich ein Rätsel, abgesehen auch von der Honorarfrage z.B. der LK.Argus-Designers, denn die haben ja wohl ihre „Signets“ nicht gemeinnützig entworfen.

Das jährliche Bergmannstraßenfest wird wohl, wie bereits schon dieses Jahr, nicht mehr, entgegen BVV-Beschluss vom Januar 2019, in der Bergmannstraße möglich sein!

Mich verwundert auch die „Wortklauberei“ von Herrn Bezirksstadtrat iS BVV-Beschlus bezüglich des „Rückbaus“ der sogenannten Testphase bis zum Bergmannstraßenfest 2019.

„TrippleB“ soll das 2. Pilotvorhaben des 5. Modellprojektes der Fußverkehrsstrategie, also eine „Evaluierungsphase“ für „Berliner Begegnungszonen“ für ganz Berlin sein!

Wieso jetzt diese sogenannte Testphase Ende Juli in eine wohl „1. Evaluierungsphase“ übergeführt werden soll ist m.E. irreführend, da das ja bedeuten würde, dass das eine sogenannte Evaluierungsphase der Pilotvorhaben-Evaluierungsphase sein wird.

Es scheint mir, dass wahrscheinlich eher angedacht ist, dass die immens teuren Parklets nicht zurückgebaut werden sollen!

Wie es aussieht, soll in der Bergmannstraße statt Begegnung gemäß Fußverkehrsstrategie von 2011 eher eine „Verkehrswende“ à la Bezirksstadtrat ohne transparente partizipative Bürgerbeiteiligung vollzogen werden!

zuletzt aktualisiert 19184-11h00

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