17111-03 Die Senats-Website ist wieder erreichbar!

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/fussgaenger/strategie/de/begegnungszone_bergmannstrasse.shtml

Fußverkehrsstrategie – Modellprojekt 5
Berliner Begegnungszone Bergmannstraße
in Kreuzberg

Stand der Umsetzung

Unter dem Titel „Neues Miteinander in der Bergmannstraße“ luden die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg am 22.09.2015 zur Auftaktveranstaltung für die Öffentlichkeits­beteiligung zur „Begegnungszone Bergmannstraße“ ein. Es wurden erste Ergebnisse der durchgeführten Bestandsanalyse präsentiert und die Anwesenden nach dem „Jetzt“: Was gefällt ihnen heute an der Bergmannstraße besonders gut? Was nicht und warum? gefragt. Antworten darauf sind wichtige Beiträge zur Bewertung der Bestandssituation und dienen der Planung.
Eine wesentliche Maßgabe für das weitere Vorgehen steht fest: Der Charakter der Bergmannstraße muss erhalten bleiben…

Mit einer vorgeschalteten Phase zur Erprobung temporär installierter Begegnungsmodule wird einem häufig geäußerten Wunsch in der bisherigen Öffentlichkeitsbeteiligung entsprochen. Erste Ideen für die temporäre Umgestaltung der Bergmannstraße zwischen Am Tempelhofer Berg und Zossener Straße wurden bereits im Rahmen der öffentlichen Informationsveranstaltung präsentiert und mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Diese Veranstaltung war somit auch der Auftakt für die Fortführung der Öffentlichkeitsbeteiligung in diesem Planungsprozess. Den geplanten Ablauf der Bürgerbeteiligung zur Vorbereitung der ca. 1½- jährigen Testphase zeigt die nachfolgende Grafik:

Ablauf der Bürgerbeteiligung (2016/2017)

Ablauf der Bürgerbeteiligung (2016/2017)
 Der formale Beschluss und die Entscheidung über den Start der Testphase erfolgt auf Basis der im Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung erstellten Planung durch die Bezirksverordnetensammlung Friedrichshain-Kreuzberg.

Auch während der Testphase ist die Fortsetzung der Bürgerbeteiligung vorgesehen.
Die Bewertung der getesteten Module aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer ist von wesentlicher Bedeutung für die konkrete Planung.
Ob die Planungen auf Basis der Ergebnisse der Testphase fortgeführt werden, darüber entscheidet wiederum die Bezirksverordnetenversammlung nach Ende des rund 1½-jährigen Versuchs.

In der Gesamtdokumentation (pdf; 13 MB) sind der Ablauf und die wesentlichen Phasen der bisherigen Öffentlichkeitsbeteiligung zusammengefasst:

begegnungszone_bergmannstr_gesamtdoku_phase1

17111-02 Stadtteilausschuß Kreuzberg e.V. Aushang Dokumente

ANMERKUNG: In Ergänzung zum Beitrag 17075 – 16444-01 nachfolgende Erläuterungen!

Im Stadtteilausschußbüro in der Bergmannstraße wurden die am 3.11.2016 in der Columbia-Halle vergestellten Dokumente der Akteure iS „TrippleB“ – Testphase im Schaufenster für die Öffentlichkeit ausgehängt!
EDV-Dateien sind leider bisher nicht zu bekommen.
Deshalb der Versuch die ergänzenden Skizzen und Dokumente zum Lageplan vorerst per (verspiegelter) Knipser hier zu präsentieren, bis lesbarere Dokumente überlassen worden sind.

ERLÄUTERUNGEN UND LEGENDE



MUSTER QUERUNGEN
GESUNDHEITSZENTRUM UND KREUZUNG NOSTITZSTRASSE


PIKOTGRAMME: LADEZONE + PARKPLATZ, AUFENTHALTSMODUL


AUFENTHALTSMODUL + PARKPLATZ


BAUKASTEN AUFENTHALTSMODULE (Funktionen)


BAUKASTEN AUFENTHALTSMODULE (Grundmodul)


AUFENTHALTSMODUL + FAHRRADABSTELLPLATZ


BAUKASTEN AUFENTHALTSMODULE (Konstruktion+Gestaltung)


BAUKASTEN AUFENTHALTSMODULE (Themenmodul+Bühne)

17111-01 – 16422 (16492) Protokoll Steuerungsgruppe TrippleB vom 15.11.2016

Protokoll Steuerungsgruppe 15_11_16-1

Anmerkungen zur Steuerungsgruppensitzung vom 15. November 2016

Wie bereits wiederholt in verschiedenen eMails zum Ausdruck gebracht, zuletzt persönlich auf der Informationsveranstaltung am 3.11.2016 im Columbia-Theater, wurden die Berliner Begegnungszonen als Pilotvorhaben deklariert und mit der Maaßenstraße auch gestartet.
Auf der Internetseite des Senats, die derzeit ja nicht mehr erreichbar ist, meine ich mich zu erinnern, wurden Pilotvorhaben als „rückbaubare Straßenerfahrungsprojekte“ definiert, was ich stets als Versuchsphase verstanden habe, also einer „Testphase“.
Mitte letzten Jahres wurde uns jedoch vom Senat die den Wünschen der Anrainer entsprechende neue Erkenntnis und die neue Idee einer TESTPHASE Bergmannstraße suggeriert!
Für uns bedeutet das nach unserem Verständnis, dass nun eine Testphase zur Pilotvorhaben(versuchs)phase der BVV Kreuzberg zur Zustimmung vorgetragen werden soll, ohne das bisher überhaupt eine Entwurfsphase oder gar Entwurfsplanung für das Pilotvorhaben „TrippleB“stattgefunden hat und auch, obwohl das Projekt schon eine große sechsstellige Summe an Kosten „verschlungen“ haben soll.

Also, auf ein Neues!
In der Tat ist die Vorstellung der neuen Überlegungen mit der Idee von „Parklets“ auch für mich ein interessanterer Ansatz als das, was vordem veröffentlicht wurde!
Insofern ist die Feststellung im Protokoll einer „positiven Grundstimmung“ für mich nachvollziehbar.
Was für mich unverständlichweise imProtokoll wohl auch in dieser Runde  nicht diskutiert wurde, zumindest nicht niedergeschrieben wurde, ebensowenig wie bei der Informationsveranstaltung vom 3. November, sind die Vorschläge der Gewerbetreibenden!
Die zwei Vorschläge der Gewerbetreibenden wurden zwar in der PowerPoint-Präsentation wenig informativ „reingeflickt“, aber diese Vorschläge sind weder weiter erörtert worden, noch haben sie bei den LK.Argus-Skizzen Berücksichtigung gefunden, obwohl diese Vorschläge von Michel Becker, unserem Vertreter der Gewerbetreibenden, bereits kurz nach dem Bergmannstraßenfest, also Ende Juni 2016, den Akteuren und der BVV übergeben wurden.
Welche zeitlichen bzw. terminlichen Vorgaben usw. LK.Argus ihrer Auftraggeber benannt bekommen haben, ist nicht veröffentlicht, aber das LK.Argus auf Seite 2 Absatz 8 auf eine geringe Vorbereitungszeit verweist, ist für uns dennoch nicht nachzuvollziehen.
Ob LK.Argus die überarbeitete Vorplanung, u.a. mit den formulierten Anforderungen der an der „Ausführung beteiligten Stellen“ und Hnweisen aus der Bevölkerung bis Ende 2016 dem Bezirksamt und SenStadtUm vorgelegt hat, konnten wir bisher nicht in Erfahrung bringen.
Das angedachte Ziel derAkteure, eine abgestimmte Vorplanung Anfang Februar 2017 der BVV vorzulegen, kann unseres Erachtens bis dato [17106] wohl nicht erfolgt sein, da ja die verbindlich zugesagte Bürgerbeteiligung bisher nicht erfolgt ist, was ja mindestens ein Part einer abgestimmten Vorplanung wäre!
Die Leistungen zur Fortführung der Beteiligung beabsichtigt der Senat neu auszuschreiben! Die weitere Zusammenarbeit mit „zebralog“ ist vorerst beendet!
Die Kontaktperson der Gewerbetreibenden zu den Akteuren usw., Frau Referentin Meyer, ist nicht mehr zuständig, eine neue Kontaktperson wurde bisher nicht benannt, weshalb wir ggf. mit den jeweiligen zuständigen Personen direkt in Kontakt treten werden.
Beim Stadtteilbüro Kreuzberg, Herrn Bayam, habe ich heute (17106) nachgefragt, ob wir die von LK.Argus dem Stadtteilbüro zeitnah zur Verfügung zuzustellenden Pläne usw. downloaden können!
Unter Punkt 6 Sonstiges, Seite 4, wird darauf hingewiesen, dass im Frühjahr 2017 die Linienbusse, die derzeit über  die Zossener Straße/Friesenstraße verkehren, über die Bergmannstraße umgeleitet werden sollen.
Hierzu sind uns bis dato keine weiteren Informationen zugänglich!

Wie wiederholt versucht haben in Erfahrung zu bringen, ist die Internetseite des Senats zu „TrippleB“ bis dato (17106) immer noch abgeschaltet, obwohl Herr SenatsBartel vor einem Monat in seiner eMail angekündigt hatte, dass sie in den nächsten Tagen wieder freigeschaltet wird.

Abschließend fragen wir gespannt, was die Klärung des Bezirksamts und SenStadtUm bezüglich der Klärung der Zuständigkeit und Vorgehensweise für Planung und Umsetzung der Begegnungszone [Bergmannstraße] zu berichten hat!

17075 – 16253-01 Vorschlagsskizze Gewerbetreibende bearbeitet ARARAT/PADSpenner

VORSCHLAGSSKIZZE IM RAHMEN DES BÜRGERBETEILIGUNGSVERFAHRENS „TRIPPLEB“ BEARBEITET VON: ARARAT/PADSPENNER AUF GRUNDLAGE DER BERATUNGEN DER 7/9ER-GRUPPE DER GEWERBETREIBENDEN MIT MANDAT DES BERGMANN-KIEZES 6/2016

BegegnungBergmann 16265 – Walk Talk

Die beiden von Ararat/Fleiner erarbeiteten Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl der Parkplätze* als einseitig angeordnete Kurzzeituerparkmöglichkeit für Autos in der Bergmannstraße. Anwohnerparken überwiegend in den Querstraßen.
Beidseitig entlang der gesamten Straße ausreichendes, verteiltes Fahrradparken auf den Straßenflächen.
Beidseitige Erweiterung der Gehwegbereiche auf den Straßenflächen.
Schaffung von niveaugleichen Querungsflächen mit Schwellen im Bereich des Gesundheitszentrums, der Straßeneinmündungen und der Kreuzung Nostitzstraße. Parkflächen für Lieferverkehr entlang der gesamten Straße.
Entschleunigung auch durch Fahrbahnverengung auf 6 m.

17075 – 16253-021 Vorschlagsskizze Gewerbetreibende bearbeitet Joachim Fleiner – Zeichnung

BegegnungBergmann 16251 – Bergmannstraße-Fleiner Plan

VORSCHLAGSSKIZZE IM RAHMEN DES BÜRGERBETEILIGUNGSVERFAHRENS „TRIPPLEB“ BEARBEITET VON JOACHIM FLEINER AUF GRUNDLAGE DER BERATUNG DER 7/9ER-GRUPPE DER GEWERBETREIBENDEN MIT MANDAT DES BERGMANN-KIEZES  6/2016

ca. 465 m zwischen Häuserfronten Mehringdamm und Zossener Straße (von Straßenachse Nostitzstraße nach links ca. 223 m, nach rechts ca. 242 m) Straßenprofil zwischen den Hauswänden Bergmannstraße 3 ca. 26,30 m

Joachim Fleiners Skizzenidee favoritisiert möglichst viele Parkplätze gemäß Vorgaben! Zu seiner Zeichnung gibt es ein ausführliches Textdokument, welches im „TrippleB“-Blog-Beitrag 17075-16252-022 eingesehen werden kann.
Straßenverlauf gradlinig. In dieser Variante ist die Fahrbahnbreite 6,5 m, wobei auf der besonnten Straßenseite auf Kosten der Kurzzeitparker nur wenige Gehwegerweiterungsflächen angedacht sind, während auf der Südseite in Längsparkraumbreite sowohl Fahrräder, Aufenthalts-, als auch Lieferverkehrflächen skizziert sind.