17265-02 Kreuzberg jazzt – Bergmannstraßenfest 2017 Pro!Bergmannstraße

Der „Weisheit letzter Schluß“? – Parklets?

Einen Tag vor Beginn des Bergmannsraßenfestes 2017 erreichte uns die allerneuste Information der Akteure über „raumscript“: ein Plakat
… leider ohne den erwarteten Inhalt!
Ich schrieb ja schon einmal: „Man könnte sich >veräppelt< fühlen!“

Hoffentlich ist diese Art von Informationen nicht das neue Verständnis von Transparenz und Bürgerbeteiligung!

 

Noch aus dem letzten Jahr zum Bergmannstraßenfest 2016 – unser Button!
Immer noch aktuell!

 

ARARATs A3-Info-Faltblatt (Außen- und Innenseite) zum Fest 2017
„Kreuzberg jazzt!“

ARARATs A1-Plakat und A5-(doppelseitige)Handzettel (Karte)

 

Der Text in Klarschrift:
Und immer noch das Thema „Berliner BegegnungsZone Bergmannstraße“ (kurz: TrippleB)!
Die Bergmannstraße soll „Die Bergmannstraße“ bleiben! Wie 2015/16 lm Flyer gefordert!
Wollen die Akteure lieber eine „Berliner >Parklet<-Zone Bergmannstraße“? Was ist das?
Doch, was hat die Idee einer „Parklet-Zone“ mit der Berliner Fußverkehrsstrategie zu tun?
Sogenannte VorabTest-, Test-, Pilot-Phasen = Labor-Phasen auf „Kosten“ der Kiez-Anrainer!?
Wo bleibt die „hochgepriesene“ Bürgerbeteiligung? Seit November 2016 = „quasi Null Infos“!
Bisheriger Kostenaufwand geschätzte größere sechsstellige Euro-Summe! Für was und wen?

17263-02 Heute Post von Hubert – leiser-bergmannkiez – u.a. bezüglich Begegnungszone Bergmannstraße eingetroffen

http://leiser-bergmannkiez.de/index.html

Kaum habe ich den Beitrag 17263-01 über leiser-bergmannkiez im Blog eingestellt, schon erreicht mich neue informative Post von leiser-bergmannkiez.de: Info Nr. 2 / 2017 von Hubert!

An den Gesamtverteiler der Initiative „leiser-bergmannkiez.de

Mit dieser Mail meldet sich unsere Initiative vor der Sommerpause zum zweiten Mal im Jahr 2017. Die Findungsphase der Akteure auf Bezirks- und Senatsebene dauerte länger als gedacht, insofern gab es bisher auch noch wenig zu berichten. Aus unserer Sicht sieht der Stand wie folgt aus:

–          Sperrungs-Forderung: Nach einem ablehnenden Bescheid der neuen zuständigen Senatorin Günther vom 12.04.2017 (wir hatten uns vor dem Hintergrund des Koalitionsvertrags des neuen Senats da mehr erhofft) hatte unsere Initiative, vermittelt über die Kreuzberger Direktkandidatin Katrin Schmidberger, einen ca. einstündigen Gesprächstermin bei SenUVK-Staatssekretär Kirchner. Auch er zeigte sich gegenüber der Sperrungs-Forderung reserviert, erklärte er sich aber zu einem vor-Ort-Termin im August bereit, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Angesprochen auf Medienberichte um das Begegnungszonen-Projekt erklärte er, sein Haus halte an der bisherigen Fußverkehrsstrategie des Senats mit den dazu gehörenden Projekten fest.

Am gleichen Tag berichtete übrigens die Abendschau – falls noch nicht gesehen, der Beitrag ist hier zum download (Achtung: derzeit leider nur noch 1 Tag zu sehen ! ).

–          Friesenstraßen-Sanierung: Nachdem erste Probebohrungen zur Prüfung des Untergrunds gemacht sind (die aktuelle Baustelle Ecke Fidicin-/Jüterboger gehört übrigens nicht dazu, hier geht es um eine defekte Gasleitung), soll lt. Angaben des Bezirks im Juli die Baustelle eingerichtet werden. Wie genau der Bauablauf erfolgt, entscheidet sich kurzfristig – unseren aktuellen Informationsstand findet sich immer auf unserer Homepage.

–          „Begegnungszone Bergmannstraße“: Der BVV-Beschluss am 14.6.2017 war der Startschuss zur „Testphase“. Die zuständige Abteilung von SenUVK kann nun  die „Parklets“ in Auftrag geben, die ersten sollen ab September aufgestellt werden. Die komplette Ausstattung der Bergmannstraße mit diversen Arten von Parklets erfolgt im Frühjahr 2018, dann wird ca. 1 Jahr getestet, wie sich diese Gestaltung auf die Verkehrsarten (Fußgänger, Radfahrer, Auto- und Lieferverkehr) und die Gesamtsituation der Straße  auswirkt und bei den Bürger*innen ankommt. Die Testphase wird von einer Bürgerbeteiligung begleitet, die dazu eingerichtete „Steuerungsgruppe“ hat sich nach mehr als einem halben Jahr Pause am 20.6.2016 unter Beteiligung von Stadtrat Schmidt, der Abt. IV von SenUVK, der für die Umsetzung der Bürgerbeteiligung zuständigen Agentur raumscript sowie Vertreter*innen der „Zivilgesellschaft“ (u.a. unsere Initiative) zum ersten Mal wieder getroffen.

–          Parkraumbewirtschaftung: Nach unseren Informationen liegt seit Anfang des Jahres ein Gutachten vor, das die Einrichtung einer Parkraumbewirtschaftung im Bergmannkiez empfiehlt. Es wurde von den zuständigen Stadträten Schmidt und Hehmke bislang noch nicht zur Veröffentlichung freigegeben, was unserer Meinung nach möglichst bald passieren sollte. Auf der BVV am 14.06.2017 wurde auch ein Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, der das Bezirksamt auffordert, die Testphase Begegnungszone koordiniert mit der Parkraumbewirtschaftung durchzuführen.

–          Fußgängerzone Zossener Straße: Am 06.06.2017 brachte die Grüne Fraktion der BVV den Antrag ein, wonach das Bezirksamt aufgefordert wird, „für die Zossener Straße, zwischen Bergmannstraße und Gneisenaustraße, eine Fußgängerzone anzuordnen“. Der Antrag ist noch nicht diskutiert, auch unsere Initiative ist noch dabei, sich dazu eine Meinung zu bilden. Grundsätzlich begrüßen wir alle Maßnahmen, die an der Hauptachse des Durchgangsverkehrs durch unseren Kiez auf eine Reduzierung des motorisierten Verkehrs hinwirken. Unabhängig von ungeklärten rechtlichen Fragen ist es für uns u.a. wichtig, dass die Durchleitung des 248er Bus weiterhin gewährleistet bleibt.

–          Öffentliche Veranstaltung: Auf dem o.g. Gespräch erklärte sich Staatssekretär Kirchner zur Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung mit den zuständigen Stadträten Schmidt und Hehmke nach der Sommerpause zum Stand der Verkehrsmaßnahmen im Bergmannkiez bereit. Wir bleiben am Ball.

Wir werden alle Interessierten, kurzfristig auch über unsere Homepage, weiterhin über neue Entwicklungen auf den Laufenden halten. Sobald es nach der Sommerpause ausreichend Gesprächssoff gibt, werden wir auch wieder zu einem Verkehrsgespräch im Wasserturm einladen.

Bis dahin wünschen wir allen erholsame und vor allem ruhige Sommerferien!

für die Initiative Hans-Peter Hubert

17263-01 TrippleB – aktuelle Recherche website „leiser-bergmannkiez“ – Testphase (Parklets)

TrippleB 17263 aktuelle Recherche – leiser-bergmannkiez.de – Homepage

… das müssen wir zugeben, auf der Seite von Hans-Peter Hubert gibt es meistens die neusten Erkenntnisse in Sachen „TrippleB“ zu lesen, während wir bis heute früh (17263) von der neu beauftragten Moderatorengruppe „raumscript“ auf der Senats-Website immer noch nichts gelesen konnten, zumindest haben wir nichts gefunden!

zum Beispiel ist auf der leiser-bergmannkiez – website zu lesen …
Aktuell: „Testphase“ (voraussichtlich 2017 – 2019)
Das Ergebnis der bisherigen Bürgerbeteiligung (Sept. 2015 bis April 2016) zur „Begegnungszone Bergmannstraße“ ist hier dokumentiert. Daraus, und aus den Erfahrungen mit dem ersten Pilotprojekt Maaßenstraße, zog die Senatsverwaltung Mitte 2016 die Konsequenz,  zunächst keine fest eingebauten Maßnahmen zu planen. Lt. einer Presseerklärung von SenStadtUm vom 27.07.2016 soll es zunächst eine „Testphase“ mit „temporär installierten Begegnungsmodulen“ geben, die baulich leicht reversibel sein sollen. Ein Stichwort ist hier das aus den USA stammende Konzept der Parklets, die im öffentlichen Raum aufgestellt, verschoben und auch wieder leicht ab- oder umbaubar sind. Auf diese Weise sollen verkehrliche Auswirkungen, aber auch ihre u.a. stadtplanerische-gestaltende Wirkung getestet und ggf. verändert werden. Als Start wurde Mitte 2017 genannt, mit einer Auswertung wäre Anfang 2019 zu rechnen. Wichtig für uns: auch die „Testphase“ soll von einer Bürgerbeteiligung begleitet werden.

Zur Ablaufplanung: Ab Sommer 2017 ist geplant, an einer Stelle der Bergmannstraße 2 gegenüberliegende Parklets aufzubauen, um allen die Möglichkeit zu geben, sich einen Eindruck von den Elementen der Testphase zu machen. Ab Frühjahr 2018 soll dann die Testphase richtig los gehen, mit vielen unterschiedlichen Elementen (Aufenthalt, Fahrradparken, mehr Querungsmöglichkeiten, Lieferzonen, Auto-Parkplätze). Ein Jahr lang soll getestet werden, wie sich dies auf den Verkehr aller Teilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, motorisierter Verkehr – und auf die Aufenthalts- und Wohnqualität insgesamt auswirkt. Die komplette Testphase wird von einer Bürgerbeteiligung begleitet (Details dazu folgen).

Wegen der vermeintlichen Aktualität der Website  recherchieren wir oftmals die Seite von „leiser-bergmannkiez“, weshalb wir das auch allen interessierten Anrainern, Besuchern und Bürgern ergänzend zum Besuch der Senatsseite (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/fussgaenger/strategie/de/begegnungszone_bergmannstrasse.shtml)  iS Berliner Begegnungszone Bergmannstraße („TrippleB“) empfehlen!

Bezüglich der Aktualität hat Hubert auch einen Google-Link iS „Parklets“ auf seiner Seite eingestellt, auf der die „Parklett-Idee“ auf Bilder-Beispielen vielfältig anzusehen ist.

17252-01 Offener Brief an BezirksBauStadtrat Kreuzberg Florian Schmidt iS Treffen Steuerungsgruppe „TrippleB“ Bürgerbeteiligungsverfahren!