19214-02 Tweet: Fußverkehrsstrategie für Berlin – Musterprojekte 6 und 5?

19211-05 Info zu Kosten Berliner Begegnungszonen > Maaßenstraße: Kein Rückbau der Begegnungszone | NOLLENDORFKIEZ | … wir sind Kiez

https://www.nollendorfkiez.de/blog/maassenstrasse-kein-rueckbau-begegnungszone/

In diesem Beitrag kann u.a. nachgelesen werden, welche wohl überschlägliche Kosten für das Pilotvorhaben Maaßenstraße des Modelprojektes 5 „Berliner Begegnungszonen“ im Rahmen der Fußverkehrsstrategie für Berlin entstanden sein sollen.

Allerdings lediglich differenziert in 800.000 € für Ausführung und 500.000 € für Planung ohne konkreten spezifizierte Angaben, welche Kostenpositionen darin enthalten sind und ob auch periphere Kostenpositionen wie Marketing, Bürgerbeteiligungsverfahren usw. und Kosten der Akteure usw. berücksichtigt wurden!

Meines Erachtens müssten zumindest all‘ diese spezifizierten Kostenpositionen in einer Kostenfeststellung nach einer vorherigen Kostenberechnung/-schätzung z.B. analog DIN 276 im Haushaltsplan Niederschlag gefunden haben!

Warum werden die Gesamt-Kosten weder beim 1. Pilotvorhaben Berliner Begegnungszone Maaßenstraße noch beim angedachten 2. Pilotvorhaben Berliner Begegnungszone Bergmannstraße nicht transparent aufgezeigt?

In den heutigen (19211) Artikeln der Presse zur Bergmannstraße, z.B. in der Berliner Morgenpost, werden sogar die Kosten für die überschläglichen Honorierungen der an der bisherigen Planung Beteiligten insgesamt ausgeblendet! Sind die Kosten zu hoch für das Bürgerverständnis oder gar im Detail unbekannt?

19211-04 Info Kosten iS Probelauf zur Testphase zur Evualitionsphase zum Pilotvorhaben Bergmannstraße des Modelprojekts „Berliner Begegnungszonen“:

„Schwarzbuch“: Bund der Steuerzahler >

In Berlin kritisiert der Verband die Ausgaben für zwei sogenannte Parklets in der Bergmannstraße in Kreuzberg: Dort wurden für knapp 119 000 Euro zwei große hölzerne Sitzecken mit Tischen aufgestellt. Das bei den Kiezbewohnern umstrittene Projekt ist eine Art Probelauf für Berlins zweite „Begegnungszone“, in der der Autoverkehr verlangsamt und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden sollen.

19211-03 Info: eMail von mieterladen iS Begegnungskiez – Begegnungs(spiel)platz?

Wer steckt hinter „Mieterladen“?

Begegnungszone soll nun um einen Begegnungs-Platz erweitert werden!

Und die Experimente auf der Bergmannstraße sind noch nicht vorbei. Geplant ist ein sog. „Begegnungs-Platz vor der Markthalle. Derzeit prüft das Bezirksamt einen weiteren Test. Eine zeitweise Fußgängerzone. Wie das gehen soll? „Mit Schranken und den Kiezläufern“, sagt Schmidt. Und die Kosten: In den bisherigen Veröffentlichungen des Bezirks waren die Planungskosten noch nicht enthalten: Macht also für die bisher vorhandene Begegungszone Bergmannstraße insgesamt 1.121.752,52 Euro. (Siehe MOPO 19.05.2019)

In dem von „Leiser Bergmannkiez“ einberufenen „Verkehrsgespräch“ am 14. Mai 2019 im „Wasserturm“ wurden von einem Vertreter/Sprecher der Initiative „Leiser Bergmannkiez“ bunte Bildchen mit farbigen Bewegungslinien gezeigt. Die vonseiten eines Vertreters der Initiative gegebenen Anregungen, was auf diesem „Begegnungs-Platz“ stattfinden könnte, lauteten „man kann dort zum Beispiel Volleyball spielen“, „oder auch Handball“, man könne dort „andere lustige Aktionen, je nachdem, was Euch/Ihnen einfällt“ veranstalten, muten geradezu grotesk an?
Die Initiative versucht mit der Aktion „Begegnungs-Platz“ im Bereich Friesenstraße/Bergmannstraße/Zossener Straße weiterhin ihr Ziel einer Sperrung der Friesenstraße durchzudrücken; die Verheißung lautete, „Wenn die Testphase „Begegnungs-Platz“ realisiert wird, ist das ein weiterer Schritt zur angestrebten Sperrung der Friesenstraße für den Durchgangsverkehr…“. Und von Seiten der Initiative wurde mehrfach bekundet, es ist doch egal was das kosten…!

Wir fragen: Was soll der Unsinn, im Bereich Friesenstraße/Bergmannstraße/Zossener Straße einen sog. „Begegnungs-Platz“ einzurichten, Geld für die Inszenierung der Testphase „Begegnungs-Platz“ auszugeben, obwohl doch nur ca. 80 Meter weiter der große Marheineke-Platz, ein Stadtplatz mit vielfältigen Möglichkeiten der Begegnung vorhanden ist? Es ist unfasslich, dass für die verqueren Vorstellungen der Initiative (Ziel: „Volleyball spielen“ im Bereich einer übergeordneten Straße im städtischen Verkehrsnetz; die mittels der Aktion angestrebte Sperrung der Friesenstraße für Durchgangsverkehr) „Prüfaufträge“ vergeben und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Wir fragen:
Welche Planungen/weitere Tätigkeiten umfasst der sog. „Prüfungsauftrag“ en Detail?
– Wir fordern hiermit Auskunft über die Höhe der bis jetzt angesetzten Finanzmittel für den in Auftrag gegebene „Prüfauftrag Begegnungs-Platz“.
Wir fordern Auskunft darüber, wer hat den „Prüfauftrag“ an wen/zu welchen Kosten vergeben? Welche Kosten entstehen insgesamt für die zeitweise Inszenierung eines sog. „Begegnungs“-Platzes (Umplanungen, Einsätze der Verkehrslenkung, neue Beschilderungen, Markierungen u.a.)?

Siehe auch inseren Blogbeitrag 19211-02 bezüglich Kosten!

19211-02 Gesamt-Kosten des Pilotvorhabens? Info: > Begegnungszone Bergmannstraße in Kreuzberg kostete 1,1 Mio. Euro – Friedrichshain-Kreuzberg – Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article218100283/Begegnungszone-Bergmannstrasse-in-Kreuzberg-kostete-1-1-Mio-Euro.html

19187-01 Kann das sein? Das öffentliche Begegnungszonen-Vorhaben „TrippleB“ ohne Kostenschätzung…? > Info: Bergmannstraße: 147.000 Euro! Das ist doch ein Klecks | Berliner-Kurier.de

Warum erfahren wir nicht die realen qualifizierten Gesamt-Kosten im Detail des Pilotvorhaben Bergmannstraße über alle Phasen von 2012 bis 2022 entsprechend den anzuwendenden Richtlinien o.ä.?

In meinem Berufsleben wurde kein Projekt ohne Kenntnis der zu erwartenden Gesamt-Kosten realisiert, schon alleine wegen der Finanzierbarkeit!

Das scheint bei Öffentlichen Vorhaben offenbar nicht notwendig zu sein oder geheim gehalten zu werden.

Mich verwundert auch die verfehlte Headline in diesem MP-Bericht, wenn dort formuliert wird „Begegnungszone in Kreuzberg kostet 1,1 Mio. Euro“!

Da stimmt doch was nicht bzw. ist irreführend!

Meines Erachtens hat die BVV bisher lediglich einer sogenannten temporären Testphase zugestimmt.

Die BVV soll ja erst noch für die Umgestaltung der Bergmannstraße als Pilotvorhaben für eine „Berliner Begegnungszone“ als Modellprojekt 5 der Fußverkehrsstrategie für Berlin per Beschluss zur Ausführung im Jahre 2022 (wie ich neuerdings im Flyer von rahmscript zur Einladung von Bezirk und Senat zur „Öffentlichen Werkstatt“ in der Columbia-Halle am 21.5.2019 gelesen habe) mit ja oder nein beschließen!

Bisher gibt es nur die Bergmannstraße im Begegnungskiez Kreuzberg (in der das Jazzfest nicht mehr, wegen der „Erprobungsphase“ meinetwegen auch sogenannte Testphase, stattfinden kann und voraussichtlich wird)!

Wenn uns Bürger schon ernsthaft (und besorgt) die Kosten für dieses bisherige m.E. Bergmannstraßenbildverunstaltungsvorhaben interessieren, weil es letztlich um Steuergelder geht, muss darüber auch „gewissenhaft“ recherchiert und berichtet werden!