19225-01 Der grüne Punkt im Dunkeln? Verkehrsunsicherheit im Begegnungskiez Bergmannstraße – Info 🤡 … und was sagt der Bezirksstadtrat in Friedrichhain-Kreuzberg?

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Remondis will sich zur Not mit dem Kartellamt anlegen
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/remondis-kaempft-um-gruenen-punkt-gegen-das-bundeskartellamt-16213876.html

… beim Spaziergang am Nachmittag, also noch im hellen, vorm „Vadderdag“ im Begegnungskiez Bergmannstraße konnte ich „hautnah“ erleben, was der Bezirksstadtrat als offensichtlicher grüner (Achtung: grüne „Schmidtsche Straßenkunst“, offenbar seine Lieblingsfarbe (ob die der Norm entspricht?) nur das Design lässt zu wünschen übrig!) Spezialist für Berliner Begegnungszonen, (sein Stateman vom 21.5. im Theater Columbia à la: „Zuckerbrot und Peitsche“ klingt mir noch in den Ohren) zur Straßenflächenmalerei wieder einmal zum Besten gegeben hat.

Irritierte Besucher haben mich angesprochen, was diese „unsensible“ grüne (Punkte-)Straßenbemalerei bedeuten soll,.als ich gerade dabei war für den Begegnungskiez die Kollegen mit unserem aktuellen Plakat „Zum Fest“ zu motivieren, bekanntzumachen, dass unsere Läden am Fest auch noch da sind, da scheinbar auch wg der einbetonierten, nicht reversiblen Bauteile der Testphase, das Fest zukünftig nicht mehr im Begegnungskiez stattfinden wird!

Zuerst war ich sprachlos und zurückhaltend, da ich immer vermutet hatte, dass z.B. diese Punkte dem Zufußgehenden quasi eine vermeintliche Sicherheit aufzeigen sollten, dass das unter Umgehung der gültigen Regeln für sogenannte Zebrastreifen und die Querungsanlangen für Fußgänger, u.a. auch nach DIN 32984, sein sollen!
Doch weit gefehlt, der „fachkundige“ Baustadtrat verkündete, dass diese „Anballung“ von diesen m.E. wenig gelungenen, aufgespritzten unterschiedlich großen „Grünen Punkten“ dem fahrenden Verkehrsteilnehmern zeigen oder signalisieren sollen, (Hallo Begegnung, nein, nicht grün zu wählen, oder doch?) dass sie hier in einer Tempo-20-Zone fahren!
Also keine Querungsanlagen für Fußgänger sondern Erinnerungsbemalung für (vergessliche oder auch nicht zu sozialisierende Verkehrsteilnehmer oder was?) Radfahrer und Autofahrer usw.!
Seine Erklärung/Verkündung wurde dem Baustadtrat wahrscheinlich von seiner Referentin an Hand gegeben, denn in den „Richtlinien für die Anlagen von Stadtstraßen“ (RASt 06) konnte ich eine derartige Straßenbemalung nicht finden, weshalb sie ja auch eigentlich eher einem „Schmidtschen Kunstbedürfnis“ entsprechen, denn auch kein Autofahrer weiß sich darauf einzustellen, noch gibt die StVO, u.a. §§ 39, 41 und 42 und Verwaltungsvorschriften usw. zu diesen Straßenbemalungen/Fahrbahnmarkierungen m.E. als Verkehrszeichen bezüglich rechtlicher Bedeutung der Markierungen etwas her, selbst wenn die RMS sich gerade in Novellierung befinden!

Neulich habe ich gelesen, auch im Hinblicjk auf den Beschluss der BVV F-K vom 30.1.2019 die sogenannte Testphase, meinetwegen auch Erprobungsphase, des Pilotvorhabens Bergmannstraße, wie auch immer, abzubrechen, dass wohl der Baustadtrat F-K argumentierte dass sich das Vorhaben noch in der Bewertungsphase befinde.
Wenn man so will, m.E ein nicht enden wollendes Phasen-Vorhaben!
Das rechtfertigt allerdings nicht, dass entgegen derzeit geltender Bestimmungen, Gesetze, Regeln, Verordnungen usw. die Akteure, allen voran der Baustadtrat F-K diese nach eigenem Gutdünken mit „Wortklauberei“ und „Bauernschläue“ unterlaufen dürfen!

Meines Erachtens stellen diese „Grünen Punkte“ derzeit ein unverantwortliches Verkehrssicherheits-Risiko dar, wie ich selbst vorgestern „hautnah“ erfahren habe!

Abgesehen von der meiner Ansicht nach auch Straßenbldverunstaltung des Begegnungskiez u.a. mit Pollern, Barken usw. und „mangelndem“ architektonischem Gestaltungs-Einsatz und Ideen!
Dieser Tage habe ich sogar in einem Twitter-Tweet einen Aufruf gelesen, wo in der Stadt noch Trinkwasserbrunnen sinnvoll sein könnten! Hallo Begegnungskiez!
Vielleicht gibt es bald auch Tweets bezüglich Öffentlicher Toiletten oder Büchertausch-Stationen, Informationsstelen usw.

Bei allem Wohlwollen für eine fahrradfreundliche Stadt, erwarte ich dennoch auch von Fahrradfahrern, trotz aller zu tollerierten „Unregelmäßigkeiten“, ein sozialverträgliches Verhalten und Rücksichtnahme als Straßenverkehrsteinehmer, besonders gegenüber Zufußgehenden, einschl. Beeinträchtigten!
Diese Erfahrung der mangelnden Rücksichtnahme auch von Radfahrern, z.B. beim Überqueren der Straße in Bereichen der (dem Zufußgehenden Sicherheit suggerierenden) grünen Punkte als Querungsanlage für Fußgänger, auch wenn der Baustadtrat diese grünen Punkte nach seinem „Gutdünken“ anders interpretiert, habe ich gerade gemacht!

Ebenso das Erlebnis mit den Autofahrern!
Wenn auch nicht alle, denn es gibt ja „Gott sei Dank“ noch den § 1 StVO!
Die wenigsten Autofahrer sahen sich veranlasst, bei der Absicht, die Straße zu überqueren, zu halten, viele verlangsamten noch nicht einmal die Geschwindigkeit, die m.E gefühlt eher schneller als 20 km/h waren und einige zögerten auch nicht mit Unverständnis und Beschimpfungen zu reagieren!

Zugeben muss ich natürlich, dass meine Ausführungen subjektiver Natur sind und als einzelne Person nicht von besonderer Bedeutung!

Ob diese verkehrsverunsichernde „Schmidtschen Straßenkunst“-Bemalungen nach welchen Verordnungen, Richtlinien o.ä. einer Genehmigung bedürfen, werde ich wohl von den Akteuren nicht in Erfahrung bringen, wie mich das Verhalten der Akteure bisher gelehrt hat!
Auch wenn der Baustadtrat „lauthals“ in vielen Interviews behauptet, dass diese grünen Straßenbemalungen in den der Öffentlichkeit, vielleicht im Schaufenster des Stadtteilausschusses e.V. „halbherzig“, präsentierten Schauplänen der Planer und auch der Grafik-Designer bereits eingezeichnet sind (dort waren es m.E. aber Bergmann-Dreiecke von TAU corparate creation, die den Entwurf ja auch nicht umsonst gemacht haben!)  fand hierüber m.E. keine (wirkliche) Aussprache im Rahmen der Bürgerbeteiligungsverfahren statt, ebensowenig wie bezüglich der Werbemaßnahme für grün/gelben Vestre-Module, Oslo: „Die Parkletzone“!
Wenn das heute so im Netz behauptet wird, bleibt das über Jahre unerfreulicher Fakt, der meines Erachtens einer Richtigstellung bedarf!

Dr. Heinrichs von LK.Argus hat einst auf einer Bürgerversammlung seine planerische Ablehnung und die Nachteile von Zebrastreifen zum Ausdruck gebracht, vielleicht auch im Zusammenhang, wie er sich damals ausdrückte: Bergmannstraße toll, aber „da ist noch Luft drin“!
Das ist seine Sichtweise (gewesen)!
Die „Luft“ sehen wir heute, eine grün/gelbe straßenbildverunstaltende fremdkörperartige Parkletzone!
LK.Argus ist halt ein gutes Verkehrsplanungsbüro, wie mir einst Prof. Gerlach in einer eMail bestätigte.
(Allerdings m.E. mit gestalterischem Nachholbedarf (siehe Maaßenstraße.
Die Friesenstraße wird asphaltiert und gesperrt, die Pläne sahen schön aus!.
Jetzt ist ja auch A24 Landschaft, die Befürworter und Lobbyisten der „Vestre-Parkletzonen-Module“ am Ball!

Trotz nachteiliger Regeln für Zebrastreifen, plädiere ich, auch aus persönlichen Sicherheitserwägungen, für die sorftige Veränderungen dieser vielleicht gutgemeinten „Schmidtschen Straßenkunst“ verordenet wahrscheinlich aus Unerfahrenheit durch Hinwegsetzung über Regelwerke usw. und fordere die Akteure auf, entsprechend den einschlägigen Verordnungen, Verwaltungs-/Vorschriften, Regeln usw. anerkannte, allgemein bekannte eindeutige Querungsanlagen, u.a. auch entsprechend R-FGÜ, mit abgesengtem Bürgersteig, wenn nicht gar niveaugleich, statt verkehrsunsicheren Riffelblechrampen mit unzulässigen Neigungswinkel, wie ich hörte, für Rollstuhlfahrer und Auffindstreifen für Blinde, in ausreichender Anzahl im Abschnitt der Bergmannstraße vom Mehringdamm bis zur Friesenstraße im Begegnungskiez zu installieren, ohne dem Verkehrsteilnehmer eine Scheinsicherheit zu vermitteln, nicht zuletzt auch in der Dunkelheit und bei Nässe, einschl. aktueller Beleuchtungs-, Beschriftungs- und Beschilderungsvorschriften!
(Auch wenn die unabdingbare Beleuchtung Kosten verursacht!
Aber wieviel wäre das im Verhältnis zu dem, was jetzt schon an Gesamt-Kosten nach Kostenermittlung-Regeln für die Haushaltspläne für „TrippleB“, die bisher verschwiegen werden, berechnet wurde?)

Erstaunlicherweise wurde seit Beginn der Bürgerbeteiligungsverfahren iS „TrippleB“ von den Akteuren in den Bürgerversammlungen häufig darauf hingewiesen, dass bestimmte Maßnahmen, z.B. die Erfahrungen bezüglich des Separationsprinzip der Verkehrsteilnehmden, nach Schweizer Begegnungszonen für Berliner Begegnungszonen zu übernehmen, wie das einst für Berlin beschlossen wurde, nach der derzeit gültigen Straßenverkehrsordnung (StVO) bei der Planung der „Berliner Begegnungszone“ nicht berücksichtigt werden könnten.

Das ist doch ein stadtübergreifendes „Jahrhundert“-Projekt: „Berliner Begegnungszonen“!

Für mich stellt sich da die Frage, ob das Pferd nicht von hinten aufgezäumt wird?
Wenn im Vorfeld der Planung von Begegnungszonen in Deutschland und auch für Berlin, die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen worden wären, die für die Planung von Begegnungszonen sinnvoll erscheinen, gäbe es diese Einschränkungen nicht und auch die „Grünen Punkte“ wären kein Thema mehr, zumindest nicht die Punkte, das Grün vielleicht!

Warum ist das in der Schweiz und in Österreich etc. möglich?

Um den Durchgangsverkehr in der Bergmannstraße zu reduzieren und zu entschleunigen, statt einer Parkletzone Sitzbänke zu schaffen, niveaugleiche Querungen zu errichten habe ich u.a. in unserem Blogbeitrag 19096-01 Beispiele aufgezeigt!
Meines Erachtens  wäre heute nicht ein solches chaotisches Verkehrsgeschehen die Regel!
(https://wordpress.com/post/begegnungbergmannblog.ararat-berlin.de/3623)

Zum Schluß, man bedenke, die Diskussion dauert jetzt schon seit 2012, seit 2015 werden wir aufgefordert, uns an den Bürgerbeteiligungsverfahren zu beteiligen, was wir ja alle auch vielfältig getan haben und jetzt 2019 wird von Begegnung kaum noch geredet, sondern versucht, eine Schmidtsche Verkehrswende, m.E. eigentlich der erste Schritt, zu erzwingen, indem die Lebens-, Aufenthalts- und Erlebnisqualität u.a. durch Straßenbildverunstaltung, also die Gemütlichkeit der Straße, stark beeinträchtig wird.

Das ganze soll jetzt auch noch bis 2022 mit ungewissem Ausgang anhalten!

19225, nach „Vadderdag“, zuletzt aktualisiert: 19226-9h13 Spenner

19224-01 Becker: Studentisches Projekt der TU-Berlin, Frau Dr. Hoerning > SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“

https://www.sfb1265.de/

Michael Becker: Zusammenfassung der Ergebnisse der Gewerbesitzung Bergmannstraße am 23. Mai 2019

Die Tagesordnung: • TOP 1: Studentisches Projekt der TU-Berlin … Der Kontakt zu Frau Dr. Hoerning und der TU-Berlin ist auf die Initiative von Christian Lippmann aus einer unserer Sitzungen im Frühjahr hervorgegangen.

[…soweit ich mich erinnere ging es da aber um die repräsentative Befragung der Anrainer und Auswertung…]

Eingeladen von Frau Dr. Hoerning, Lehrende an der Technischen Universität Berlin [Fakultät VI] und hier dem Institut für Soziologie befasst sich das Projekt mit der „Re-Figuration von Räumen“, der zum 01. Januar 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Technischen Universität Berlin eingerichtet wurde, untersucht die Veränderungen der sozialräumlichen Ordnungen, die seit den späten 1960er Jahren zu beobachten sind.“

Also waren Christian Lippmann und ich am 22. Mai im Seminar bei Frau Dr. Hoerning um mit den Studenten ein Vorgespräch zu führen. Dieses Studentische Seminar genau genommen sieben Studierende ist in folgende Aufgabenbereiche aufgeteilt und möchte im Rahmen des Seminares eine „Explorative Studie“ zur Begegnungszone Bergmannstr durchführen:

• Ein Teil beschäftigt sich mit den Einschätzungen der Gewerbetreibenden und der Anwohner,

• Ein Teil mit dem Agieren von Bezirk und Senat • Und ein Teil wird eine konkrete Nutzungsanalyse erstellen wollen.

• Ob eine Medienanalyse erstellt werden kann ist noch nicht final geklärt.

• Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass die Ergebnisse dieser Studie im Rahmen des Jazz-Festes vorgestellt werden könnten.

Für diesen ersten Kontakt waren die drei Gäste gestern bei unserer leider schwach besuchten Sitzung dabei, Wir dürfen gespannt sein ☺

Anmerkung go!bb‘:

… von dieser Eigeninitiative bin ich durch dieses „Protokoll“ überrascht worden!

Leider kann ich derzeit noch nicht einschätzen, ob und wie dieses „Studentische Projekt“ mit diesem Thema dem Anspruch der Umgestaltung der Bergmannstraße im Begegnungskiez Kreuzberg in eine sogenannte „Berliner Begegnungszone“ im Rahmen der Fußverkehrsstrategie für Berlin den Anforderungen der Gewerbetreibenden aus den Jahren 2015/16 wirklich hilfreich sein kann.

Über diesen Forderungen hinaus zeigen die derzeitigen m.E. unharmonischen Straßenbildvorunstaltungen der sogenannten Testphase, u.a. durch die Anordnung von Parklets, Pollern, aus persönlicher Erfahrung verkehrsgefährdenden Straßenbemalungsarbeiten, u.a. grün/gelbe Punkte, die wohl unter Umgehung entsprechender Verordnungen o.ä., sogenannte Querungsbereiche bzw. Zebrastreifen „symbolisieren“ sollen usw., den, meinen, gestalterischen architektonischen Erwartungen in keinsterweise gerecht werden!

Ich erinnere wieder an meinen Blogbeitrag iS Mariahilfer Straße in Wien!

Für mich ist der architektonische und städtebauliche Anspruch, damit auch die Lebens-, Aufenthalts- und Erlebnisqualität im Begegnungskiez, dieses für ganz Berlin angedachten Pilotvorhabens, neben der Selbstverständlichkeit der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer usw., von entscheidenster Bedeutung!

Deshalb ist das Modellprojekt 5 „Berliner Begegnungszonen“ nicht als reines Verkehrsprojekt zu betrachten, wie das die Akteure behaupten, sondern m.E. aus städtebaulicher Sicht als sogenanntes „Architekturprojekt“ verbunden mit „Heimatgefühl“ für die Anwohner!

Vor geraumer Zeit habe ich bereits einmal in den Raum gestellt, dass gewisserweise bei diesen Pilotvorhaben das „Pferd von hinten aufgezäumt“ wird, da ich die Auffassung vertrete, dass zuerst ein demokratisches Sozialverhalten aller Verkehrsteilnehmer im Straßenraum gepflegt/gelernt werden muss, bevor zu erwarten ist, dass die Anforderungen „Berliner Begegnungszonen“ überhaupt entsprochen werden wird!

Ursprünglich ist meiner Kenntnis nach beschlossen worden, dass „Berliner Begegnungszonen“ nach schweizerischem Vorbild geplant werden sollen, also weg vom Separationsprinzip, wodurch der motorisierte Verkehr in der Bergmannstraße m.E. auf jeden Fall zumindest entschleunigt würde!

Das ist heute nicht mehr die Idee der Akteure des Senats, mit der Folge, wie sich in der sogenannten Testphase zeigt, dass das Verkehrsaufkommen nach meiner persönlichen Einschätzung insgesamt noch „chaotischer“ abläuft, einschl. des Sozialverhaltens von auch teilnehmenden Rad- und Autofahrern gegenüber den Zufußlaufenden, als vor Beginn der meinetwegen auch „Erprobungsphase“ genannten Testphase.

Meiner Auffassung nach, auch durch den Versuch, das Pilotvorhaben Bergmannstraße in der Absicht des Bezirkstadtrats die zweifellos wichtige „Verkehrswende“, allerdings ohne Bürgerbeteiligung, hinter der Ansage der angedachten Begegnungszone zu mißbrauchen, schon jetzt umzusetzen!

(Das Selbstverständnis des Herrn Bezirksstadtrat ist ja fast täglich den Medien zu entnehmen!)

Das sind m.E. zwei verschiedene Sachgebiete. Vielleicht wäre es richtig und wichtig gewesen zuerst die Verkehrswende zu vollziehen und dann Begegnungszonen zu gestalten?

Das Pilotvorhaben Bergmannstraße ist uns Anrainern seit der Diskussion im Jahre 2012 stets als angedachte „Berliner Begegnunszone“ deklariert und nicht als „Berliner Verkehrswende“ diskutiert worden!

Insofern hoffe ich, dass das studentische Projekt im Sinne von uns Gewerbetreibenden bei Frau Dr. Hoerning richtig, auch im Hinblick auf die gestalterischen Erwartungen angesiedelt ist.

Außerdem glaube ich, dass es einen hohen „sportlichen“ Anspuch hätte bis zum Jazzfest Ergebnisse vorzustellen.

Hoffentlich überfordern wir uns nicht selbst, wenn ich das scheinbar geringe Interesse der Kollegen an die „Zukunft der Bergmannstraße“ im Begegnungskiez beobachte!

19224, Vatertag, Spenner

19222-01 Das Fest (28.-30.6.2019) > Treffpunkt > Begegnungskiez Bergmannstraße: das seit 1994 traditionelle Bergmannstraßenfest gibt es wg „TrippleB“ nicht mehr! Neu Fest in der Kreuzbergstraße mit Jazz, nicht > Bergmannstraßenfest (Festival at Bergmannstraße) – Berlin.de

https://www.berlin.de/en/events/1934675-2842498-bergmannstrassenfest.en.html

http://begegnungbergmannblog.ararat-berlin.de/wp-content/uploads/2019/05/gobb-19183-09h40-19156-plakat-sw-meier-zumfest_page_17505324140999134604..jpg

19214-02 Tweet: Fußverkehrsstrategie für Berlin – Musterprojekte 6 und 5?

19211-05 Info zu Kosten Berliner Begegnungszonen > Maaßenstraße: Kein Rückbau der Begegnungszone | NOLLENDORFKIEZ | … wir sind Kiez

https://www.nollendorfkiez.de/blog/maassenstrasse-kein-rueckbau-begegnungszone/

In diesem Beitrag kann u.a. nachgelesen werden, welche wohl überschlägliche Kosten für das Pilotvorhaben Maaßenstraße des Modelprojektes 5 „Berliner Begegnungszonen“ im Rahmen der Fußverkehrsstrategie für Berlin entstanden sein sollen.

Allerdings lediglich differenziert in 800.000 € für Ausführung und 500.000 € für Planung ohne konkreten spezifizierte Angaben, welche Kostenpositionen darin enthalten sind und ob auch periphere Kostenpositionen wie Marketing, Bürgerbeteiligungsverfahren usw. und Kosten der Akteure usw. berücksichtigt wurden!

Meines Erachtens müssten zumindest all‘ diese spezifizierten Kostenpositionen in einer Kostenfeststellung nach einer vorherigen Kostenberechnung/-schätzung z.B. analog DIN 276 im Haushaltsplan Niederschlag gefunden haben!

Warum werden die Gesamt-Kosten weder beim 1. Pilotvorhaben Berliner Begegnungszone Maaßenstraße noch beim angedachten 2. Pilotvorhaben Berliner Begegnungszone Bergmannstraße nicht transparent aufgezeigt?

In den heutigen (19211) Artikeln der Presse zur Bergmannstraße, z.B. in der Berliner Morgenpost, werden sogar die Kosten für die überschläglichen Honorierungen der an der bisherigen Planung Beteiligten insgesamt ausgeblendet! Sind die Kosten zu hoch für das Bürgerverständnis oder gar im Detail unbekannt?

19211-04 Info Kosten iS Probelauf zur Testphase zur Evualitionsphase zum Pilotvorhaben Bergmannstraße des Modelprojekts „Berliner Begegnungszonen“:

„Schwarzbuch“: Bund der Steuerzahler >

In Berlin kritisiert der Verband die Ausgaben für zwei sogenannte Parklets in der Bergmannstraße in Kreuzberg: Dort wurden für knapp 119 000 Euro zwei große hölzerne Sitzecken mit Tischen aufgestellt. Das bei den Kiezbewohnern umstrittene Projekt ist eine Art Probelauf für Berlins zweite „Begegnungszone“, in der der Autoverkehr verlangsamt und die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden sollen.