19211-03 Info: eMail von mieterladen iS Begegnungskiez – Begegnungs(spiel)platz?

Wer steckt hinter „Mieterladen“?

Begegnungszone soll nun um einen Begegnungs-Platz erweitert werden!

Und die Experimente auf der Bergmannstraße sind noch nicht vorbei. Geplant ist ein sog. „Begegnungs-Platz vor der Markthalle. Derzeit prüft das Bezirksamt einen weiteren Test. Eine zeitweise Fußgängerzone. Wie das gehen soll? „Mit Schranken und den Kiezläufern“, sagt Schmidt. Und die Kosten: In den bisherigen Veröffentlichungen des Bezirks waren die Planungskosten noch nicht enthalten: Macht also für die bisher vorhandene Begegungszone Bergmannstraße insgesamt 1.121.752,52 Euro. (Siehe MOPO 19.05.2019)

In dem von „Leiser Bergmannkiez“ einberufenen „Verkehrsgespräch“ am 14. Mai 2019 im „Wasserturm“ wurden von einem Vertreter/Sprecher der Initiative „Leiser Bergmannkiez“ bunte Bildchen mit farbigen Bewegungslinien gezeigt. Die vonseiten eines Vertreters der Initiative gegebenen Anregungen, was auf diesem „Begegnungs-Platz“ stattfinden könnte, lauteten „man kann dort zum Beispiel Volleyball spielen“, „oder auch Handball“, man könne dort „andere lustige Aktionen, je nachdem, was Euch/Ihnen einfällt“ veranstalten, muten geradezu grotesk an?
Die Initiative versucht mit der Aktion „Begegnungs-Platz“ im Bereich Friesenstraße/Bergmannstraße/Zossener Straße weiterhin ihr Ziel einer Sperrung der Friesenstraße durchzudrücken; die Verheißung lautete, „Wenn die Testphase „Begegnungs-Platz“ realisiert wird, ist das ein weiterer Schritt zur angestrebten Sperrung der Friesenstraße für den Durchgangsverkehr…“. Und von Seiten der Initiative wurde mehrfach bekundet, es ist doch egal was das kosten…!

Wir fragen: Was soll der Unsinn, im Bereich Friesenstraße/Bergmannstraße/Zossener Straße einen sog. „Begegnungs-Platz“ einzurichten, Geld für die Inszenierung der Testphase „Begegnungs-Platz“ auszugeben, obwohl doch nur ca. 80 Meter weiter der große Marheineke-Platz, ein Stadtplatz mit vielfältigen Möglichkeiten der Begegnung vorhanden ist? Es ist unfasslich, dass für die verqueren Vorstellungen der Initiative (Ziel: „Volleyball spielen“ im Bereich einer übergeordneten Straße im städtischen Verkehrsnetz; die mittels der Aktion angestrebte Sperrung der Friesenstraße für Durchgangsverkehr) „Prüfaufträge“ vergeben und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Wir fragen:
Welche Planungen/weitere Tätigkeiten umfasst der sog. „Prüfungsauftrag“ en Detail?
– Wir fordern hiermit Auskunft über die Höhe der bis jetzt angesetzten Finanzmittel für den in Auftrag gegebene „Prüfauftrag Begegnungs-Platz“.
Wir fordern Auskunft darüber, wer hat den „Prüfauftrag“ an wen/zu welchen Kosten vergeben? Welche Kosten entstehen insgesamt für die zeitweise Inszenierung eines sog. „Begegnungs“-Platzes (Umplanungen, Einsätze der Verkehrslenkung, neue Beschilderungen, Markierungen u.a.)?

Siehe auch inseren Blogbeitrag 19211-02 bezüglich Kosten!

19211-02 Gesamt-Kosten des Pilotvorhabens? Info: > Begegnungszone Bergmannstraße in Kreuzberg kostete 1,1 Mio. Euro – Friedrichshain-Kreuzberg – Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article218100283/Begegnungszone-Bergmannstrasse-in-Kreuzberg-kostete-1-1-Mio-Euro.html

19187-01 Kann das sein? Das öffentliche Begegnungszonen-Vorhaben „TrippleB“ ohne Kostenschätzung…? > Info: Bergmannstraße: 147.000 Euro! Das ist doch ein Klecks | Berliner-Kurier.de

Warum erfahren wir nicht die realen qualifizierten Gesamt-Kosten im Detail des Pilotvorhaben Bergmannstraße über alle Phasen von 2012 bis 2022 entsprechend den anzuwendenden Richtlinien o.ä.?

In meinem Berufsleben wurde kein Projekt ohne Kenntnis der zu erwartenden Gesamt-Kosten realisiert, schon alleine wegen der Finanzierbarkeit!

Das scheint bei Öffentlichen Vorhaben offenbar nicht notwendig zu sein oder geheim gehalten zu werden.

Mich verwundert auch die verfehlte Headline in diesem MP-Bericht, wenn dort formuliert wird „Begegnungszone in Kreuzberg kostet 1,1 Mio. Euro“!

Da stimmt doch was nicht bzw. ist irreführend!

Meines Erachtens hat die BVV bisher lediglich einer sogenannten temporären Testphase zugestimmt.

Die BVV soll ja erst noch für die Umgestaltung der Bergmannstraße als Pilotvorhaben für eine „Berliner Begegnungszone“ als Modellprojekt 5 der Fußverkehrsstrategie für Berlin per Beschluss zur Ausführung im Jahre 2022 (wie ich neuerdings im Flyer von rahmscript zur Einladung von Bezirk und Senat zur „Öffentlichen Werkstatt“ in der Columbia-Halle am 21.5.2019 gelesen habe) mit ja oder nein beschließen!

Bisher gibt es nur die Bergmannstraße im Begegnungskiez Kreuzberg (in der das Jazzfest nicht mehr, wegen der „Erprobungsphase“ meinetwegen auch sogenannte Testphase, stattfinden kann und voraussichtlich wird)!

Wenn uns Bürger schon ernsthaft (und besorgt) die Kosten für dieses bisherige m.E. Bergmannstraßenbildverunstaltungsvorhaben interessieren, weil es letztlich um Steuergelder geht, muss darüber auch „gewissenhaft“ recherchiert und berichtet werden!

19197-02 Tweet iS Bergmannstraße: Frage – … weiß der Bezirksbaustadtrat was unter Begegnungszonen in Europa zu verstehen ist?

Frage – Weiß der Bezirksbaustadtrat Friedrichshain-Kreuzberg was unter Begegnungszonen in Europa zu verstehen ist?

Wahrscheinlich nicht!

Aber was die Bürger unter „Berliner Begegnungszonen“, vor allem „TrippleB“, zu verstehen haben, nämlich „die Schmidtsche Verkehrswende“ mittels Parklets, also „Einklang im Zweiklang“ Straßenbildverunstaltung mit Parkletzonen!

Offenbar „Schmidtsches Demokratieverständnis“!

Ganz Berlin eine (gelbe) „Vestre“-Parkletzone à la Neuer Begegnungskiez Bergmannstraße?

19194-01 TrippleB: Michael Becker schreibt Leserbrief iS Bergmannstraße … und nun?

Von: Michael Becker herrlich.berlin@googlemail.com
Date: Fr., 10. Mai 2019 um 11:06 Uhr
Subject: Leserbrief zum Artikel „Das Problem ist diese Hysterie“ Stadtrat Florian Schmidt im Interview am 9. Mai 2019
To: leser-blz@dumont.de

Liebe Berliner Zeitung,

Das Projekt Begegnungszone Bergmannstraße läuft seit Sommer 2015, also seit fast fünf Jahren. Als im Oktober 2018 die Ersten Parklets aufgebaut wurden waren etliche Nachbarn sehr verwundert, sie hatten gedacht das Projekt wäre abgesagt. Die dann folgende Aussage der Aufbau sei in einem Monat abgeschlossen eröffnete die nächste erhebliche Irritation – er ist heute noch nicht abgeschlossen!

Wenn Herr Schmidt sagt, „Das Problem ist diese Hysterie, der Aufschrei, das Projekt sei gescheitert, bevor es überhaupt aufgebaut war…“ , dann ist das aus meiner Sicht ein übler Zynismus oder ist es schon politischer Populismus?

Er als Person und als Funktionsträger hat alle Informationen zum Projekt, wenn er aber über Monate die Inhalte und Veränderungen im Projektablauf nicht öffentlich kommuniziert, dann bilden sich Gerüchte. Dies den Nachbarn in der Bergmannstraße vorzuwerfen ist ein Ausdruck von mangelnder Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Wenn Herr Schmidt mit seiner Mietenpolitik ausgelastet ist, dann sollte Das Bezirksamt neu sortiert werden und ein Stadtrat mit freien Kapazitäten den Bereich Verkehr und Grünflächen übernehmen.

So lassen sich die Nachbarn in der Bergmannstr. nicht beleidigen!


Mit freundlichem Gruß

Michael Becker für
HERRLICH – Männergeschenke
Bergmannstr. 2, 10961 Berlin
Tel.:030 784 53 95
www.herrlich-berlin.de
DE Nr. 135701712

https://www.msn.com/de-de/news/panorama/baustadtrat-c3-bcber-parklets-e2-80-9edas-problem-ist-diese-hysterie-e2-80-9c/ar-AAB5F36