19267-03 Eilmitteilung! > Bergmannstraßenfest 2019 – Ordnungsamt verfügt Schließung der ARARAT-Läden in der Bergmannstraße!

Dieses Jahr, 2019, konnte das Begegnungs-Bergmannstraßenfest Ende Juni wegen der sogenannten Baustellenmaßnahmen der Bergmannstraße, (laut Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes Herr Weisbrich eine „Baustelle“, weshalb angeblich keine Genehmigung erforderlich ist) für das zweite Pilotvorhaben Bergmannstraße in eine „Berliner Begegnungszone“ mittels einer „millionenschweren“ immobilen Testphase mit Parkletmodulen, nicht wie seit 24 Jahren im Begegnungskiez Bergmannstraße gefeiert werden!

Die Geschäftsinhaber haben über diese, letztlich auch geschäftsschädigende Entscheidung m.E. lediglich durch die Presse erfahren!

Obwohl die Bezirksverordneten das Bezirksamt aufgefordert haben, sicherzustellen, dass das Bergmannstraßenfest in der Bergmannstraße stattfinden kann, hat unserer Kenntnis nach der Bezirksstadtrat F-K sich dieser Forderung, mit Bauerschläue und Wortklauberei, widersetzt!

Meines Erachtens wurde unter dem fälschlicherweise hervorgehobenen bekannten Begriff „Bergmannstraßenfest“ weiterhin als Bergmannstraßenfest beworben, obwohl es nicht in der Bergmannstraße veranstaltet wird! Was für eine Ironie!

Das zeigt für mich auch die „Unverfrorenheit“ und „Unsensibilität“ des Bezirks gegenüber den Bürger im Begegnungskiez. Gleichzeitig lassen sie sich auf dem Fest ablichten, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass es überhaupt kein Bergmannstraßefest mehr gäbe, weil sie es so wollen!

Sie nennen es nicht etwa Kreuzbergstraßenfest sondern eben Bergmannstraßenfest oder eben Jazzfest.

Uns ist nicht bekannt, dass in den letzten 24 Festjahren jeder einzelne Ladenbetreiber im Begegnungskiez eine Sondergenehmigung hinsichtlich der Ladenöffnungszeiten beantragen musste!

Die Läden waren offen, wenn die Ladenbesitzer Lust aufs Fest hatten!

Soeben erreicht mich die Nachricht, dass unser Ladengeschäft auf Anordnung des Ordnungsamtes den Laden schließen musste, obwohl die Ladenöffnungen zu den Festzeiten seit 24 Jahren geübte Praxis war und letztlich auch zur Vielfalt des Bergmannstraßenfestes mit beigetragen haben!

Haben die Verantwortlichen des Bezirksamtes bezüglich der Öffnungszeiten der Ladengeschäfte zum Bergmannstraßenfest etwa versäumt, mit den Organisatoren, wie in den letzten 24 Jahren, entsprechende Regelungen bezüglich der Öffnungszeiten zum Bergmannstraßenfest zu vereinbaren?

Auch wenn mir bewusst ist, dass die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nur ihren Job machen, sollten die Verantwortlichen für die Organisation des Bergmannstraßenfestes fairerweise ihre Versäumnisse eingestehen und den Mitarbeitern entsprechende Anweisungen geben, die der „verbockten“ Situation gerecht werden.

Wir wünschen den eifrigen pflichtbewussten Ordnungsamt-Mitarbeiter, dass sie bei dieser Hitze hoffentlich keinen gesundheitlichen Schaden nehmen!

19267-14h04, zuletzt aktualisiert 19271-16h17

19265-02 Info: Das seit 25 Jahren traditionelle Bergmannstraßenfest ist ab heute, 28.6.2019, „tot“, dank der „unausgegorenen Schmidtschen Verkehrswende“!

Die Frage, ob das auch den Gewerbetreibenden in der Bergmannstraße gefällt, vielleicht auch wg der Namensrechte und eventueller Geschäftsschädigung, ist meines Wissens nie diskutiert worden!

Es stünde der Grünen Verwaltung gut zu Gesicht, sich bei den Gewerbetreibenden zumindest zu entschuldigen, Geschäftsschädigungen anzubieten und umgehend Lösungen aufzuzeigen, wie das Bergmannstraßenfest wieder seinen Namen verdient.

19265, Spenner

19264-02 Info: sogenannter Temporärer Begegnungs-Platz am Ende der sogenannten Begegnungszone Zossener Straße / Friesenstraße

19263-02 Info Begegnungskiez: leiser-bergmannkiez > sogenannter „Begegnungs-Platz“ Zossener Straße / Friesenstraße

An alle Interessierten der Initiative „leiser-bergmannkiez.de“

Liebe Interessierte,

einige werden schon in den Ferien sein, trotzdem hier eine aktuelle Info zur „Testphase Begegnungsplatz“:

Die Idee unserer Initiative, während der Zeit der Vollsperrung der Friesenstraße die Kreuzung vor der Markthalle als temporäre „Testphase Begegnungsplatz“ zu nutzen, wurde Anfang Juni durch das Bezirksamt in einer Minimalvariante umgesetzt: Es wurden ein paar Absperrgitter abgeschraubt, so dass prinzipiell jetzt ein direktes Queren zwischen Markthalle und Apotheke / Bio Company möglich ist. Allerdings: Wie jede/r sehen konnte, hat sich der Platz zwischenzeitlich in einen „Begegnungs-Parkplatz“ gewandelt, so dass eine Querung nur möglich war, wer sich zwischen die quer parkenden Autos durchquetscht.

Wir hatten (siehe unsere Homepage) vom Bezirksamt weiter gehende, begleitende verkehrslenkende Maßnahmen für die Testphasen-Zeit eingefordert, damit nicht v.a. Autofahrer hineinfahren, und auch der Radverkehr besser geleitet wird. Sie wurden zunächst zugesagt, dann aber nicht umgesetzt. Es kam, wie es kommen musste: Die Autos okkupierten den Platz, die Fußgänger blieben weiter außen vor. Wir haben das BA wiederholt auf diese Entwicklung hingewiesen – und auch darauf, dass wir niemandem empfehlen können, diesen Platz zu benutzen, wenn hier nicht Abhilfe geschaffen wird. Eine von uns für das letzte Wochenende ursprünglich geplante Aktion auf dem Platz haben wir deswegen abgesagt.

Nun hat das Bezirksamt reagiert – spät, und auch noch nicht so wie wir uns das vorstellen, aber immerhin: Es wurden Findlinge auf der Kreuzung eingebracht, um zumindest den Autoverkehr von dem Platz fernzuhalten. Mal schauen, was das bringt, jede/r wird sich einen Eindruck davon machen können – über eure Rückmeldungen sind wir gespannt.

Auf jeden Fall wollen wir hiermit alle aktuell über die Presseerklärung informieren, die das Bezirksamt dazu rausgebracht hat.

Weiterhin einen schönen Sommer,

Für die Initiative

Hans-Peter Hubert

19261-03 Bürgersteig und Aufenthaltsqualität! Auch in der Bergmannstraße – Nix Berliner Linie!

19253-02 „Befragung [erneut] der Bewohner*innen und Gewerbetreibenden zur künftigen Gestaltung der Bergmannstraße“ des BA F-K über asum GmbH > Aber was ist mit der „Berliner Begegnungszone“ und „Wo steht die Nulllösung?“

Nach mehr als vier Jahren Bürgerbeteiligungsverfahren nun eine erneute Befragung iS der in einer sogenannten „Parkletzone“ mutierte „Berliner Begegnungszone“ oder doch eher dem Wunschdenken nach einer „Schmidtschen Verkehrswende“ ohne Bürgerpartizipation?

Keine Frage, das Thema Verkehrswende ist generell dringend zu diskutieren und zu lösen, aber nicht unter Vorspiegeling falscher Tatsachen und ohne transparente Partizipation, natürlich nicht falsch verstanden, also ohne „Albtraum“, aber mit Teilhabe am Entscheidungsfindungsprozess!
Wo bleibt da die Lösung zum Modellprojekt 5 „Berliner Begenungszonen“!

Wie findet das übrigens der Geldgeber Senat?

Die Firma asum GmbH ist nun innerhalb der Jahre des Versuchs einer Entscheidungsfindung das dritte Unternehmen, was sich mit Bürgerbefragungen offenbar schwer tut!
Ob die Formulierungen und die Typografie des Befragungsformular geglückt sind, also bürgerfreundlich und konkrete relevante Fragen gewählt wurden, scheint mir zumindest teilweise aus offenbar mangelnder Kenntnis des bisherigen Prozesses eher fragwürdig oder vielleicht auch „schmidtbezogen“?!

Es bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse dieser Auswertung dann diesmal auch tatsächlich zu einem brauchbaren Ansatz für ein „Pflichtenheft/Richtlinen“ transparent dokumentiert werden und auf dieser Grundlage ein architektonischer teamorientierter Planungswettbewerb mit Beratung der Architektenkammer Berlin ausgelobt wird!

Bereits 2015/16 haben wir einen solchen Wettbewerb für ein so entscheidendes diffiziles Planungsvorben „Berliner Begegnungszonen“ angeregt!

Begegnungszonen können m.E. keine reine Verkehrsprojekte sein!
Verkehrsplaner usw. gehören ins Team, klar, aber m.E. nicht unbedingt hauptamtlich als Gestalter in einem städtebaulichen Straßengestaltungs-Projekt mit erheblicher Lebens- und Aufenthaltsqualität!

Da ja die Akteure bis dato nicht einmal bereit sind, belastbare Zahlen der Gesamt-Kosten dieses Pilotvorhabens zu nennen, sondern immer neue Halbwahrheiten in die Welt zu setzen, wage ich zu behaupten, dass das Pilotvorhaben „Berliner Begegnungszone Bergmannstraße“ einen großen Prozentsatz der sich bis dato summierten realen Gesamt-Kosten in Höhe m.E. von mehreren Millionen Euro nach entsprechenden Normen und u.a. Haushaltsgesetzen mit qualifizierten Projektmanagement und einem ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren mit qualifizierten Planern erheblich weniger gekostet hätte!
Ganz abgesehen davon, dass der über vierjährige Einsatz der Anrainer scheinbar für die Akteure ohne Belang ist, denn über die Ergebnisse der Auswertungen vorheriger Bürgerbeteiligungsverfahen scheint ja kein Wort mehr verloren zu werden!
Nur ein kleines Beispiel iS Gesamt-Kosten: Der Stadtteiauschuß Kreuzberg e.V. wird auch vom Bezirk unterstützt, weshalb z.B. auch diese, solche Kosten in die Gesamt-Kosten des Pilotvorhabens berücksichtigt werden müssen.

Die mir vorliegenden Befragungsunterlagen habe ich einmal testweise zK ausgefüllt:

Offen bleibt für mich die Frage, nach welchen Kriterien die Befragungsbögen transparent, objektiv und statistisch repräsentiv von wem, wann ausgewertet werden!

Mich verwundert auch, dass die Gruppe der Besucher in der Befragung nicht vorkommt, da doch die Bergmannstraße nicht zuletzt auch wegen der Erlebnisqualität in der Bergmannstraße für die Besucher vom Bezirksbaustadtrat für eine „Berliner Begegnungszone“ beim Senat beworben wurde!
Klar, die Umfrage erfolgte nach dem Zufallsprinzip, ob das aber dann für Berlin repräsentiv sei kann wird m.E. nicht unumstritten sein.

erstellt Spenner 19253, zuletzt aktualisiert 19253 – 20h50