19295-02 Info: Das Pilotvorhaben einer Berliner Begegnungszone: Die Bergmannstraße! Grüne Straßenbildverunstaltung par exellence!

19295-01 Info: TrippleB und Kunst im öffentlichen Raum: Fehlanzeige! Siehe dafür Beispiel einer reversiblen Testphase!

19293-01 Info: eMail von Michael Becker iS Umsatzeinbußen im Begegnungskiez Bergmannstraße zum Bergmannstraßenfest 2019 in der Kreuzbergstraße – Engagement ist gefragt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Bcc,

Zur aktuellen Situation:

Wir hatten gestern ein Gespräch mit Gunhild, Schwerpunkt war die schlechte wirtschaftliche Lage und Entwicklung in der Bergmannstr. und was getan werden könnte, um das Bergmannstraßenfest 2020 wieder in unserer Straße zu haben.

Die Idee Ein Schreiben an:

Stadtrat Hehmke Zuständig für Wirtschaft und Ordnungsamt

Stadtrat Schmidt Zuständig für Bauen

Stadträtin Klara Herrmann Zuständig für Kultur

BzBm Monika Herrmann

Regine Günther Senatsverwaltung Umwelt und Verkehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die 26. KW mit dem Bergmannstrßenfest in der Kreuzbergstr. war bei uns um 50% umsatzschwächer als im Jahr 2018, trotz zusätzlicher Abendöffnung am Freitag und Samstag und am Sonntag!

Waren in den Jahren 2016 und 2017 noch Umsatzsteigerungen für unser Geschäft zu verzeichnen so sind im letzten Jahr und auch in diesem Jahr ein Umsatzrückgang festzustellen. Diese Entwicklung kann natürlich viele Ursachen haben, aber es ist nicht auszuschließen, dass die schreckliche Verkehrssituation in unserer Straße einen zunehmenden Anteil an dieser Entwicklung hat. Zwar sind zur Zeit Schulferien und daher die Verkehrsfrequenz niedriger, aber wir vermuten, dass potenzielle Kunden, die sich. in den letzten Monaten nach der Verengung der Fahrbahnbreite in der Bergmannstr in einem Stau befanden, unsere Straße meiden. Und ein solches Vermeidungsverhalten wirkt sehr lange!

Der Fahrradverkehr, der ebenfalls unter den veränderten Bedingungen leidet, ist zu einem großen Teil nur Durchgangsverkehr und generiert keine zusätzlichen Kunden.

Dass das Bergmannstraßenfest 2019 in die Kreuzbergstr. umgezogen ist, ist nun nicht mehr zu ändern. Das der Event „Kreuzberg Kocht“ unter den gegebenen Bedingungen ersatzlos gestrichen wurde ebenfalls. Es ist für den Einzelhandel in der Bergmannstr. eindeutig ein wirtschaftlicher, und durch den Wegfall von „Kreuzberg Kocht“ ein kultureller Schaden entstanden! Die im Rahmen des Bergmannstraßenfestes erzielten Umsätze waren ja nur die ein Aspekt, noch wichtiger war die Kundschaft, die uns durch das Fest erst kennengelernt haben und dann im Verlauf des Jahres die Bergmannstraße erneut besuchten.

Aus dem Hause der Veranstalter Kreuzberg-Festival wird auf der Web-Seite der Artikel der Morgen Post mit der Überschrift „Neues Bergmannstraßenfest besser als in der Bergmannstraße“, gepostet!

Wir hoffen stark, dass die zuständigen Stellen von Berlin das anders sehen und dieser Umzug einmalig war. Unsere Kunden haben jedenfalls das Fest in der Bergmannstrasse vermisst.

Das Finanzamt bestimmt auch!

Der sogenannte und allseits beschriebene „Flair“ der Bergmannstr. hat viel mit der inhabergeführten Einzelhandelsstruktur zu tun. Allerdings sind ein großer Teil der Geschäfte keine „Nahversorger“ sondern auf eine Kundschaft aus dem Kiez und aus anderen Regionen Berlins angewiesen. Das Bergmannstraßenfest hat zur Werbung für die Straße und deren kleinen Geschäften erheblich beigetragen. Eine weitere Unruhe und Benachteiligung wird die Abwärtsspirale weiter nach unten ziehen. Dazu kommen noch steigende Mieten. Die Geschäftsschließungen der letzten zwei Jahre sind erst der Anfang. Daher hier die Forderungen der Gewerbetreibenden der Bergmannstraße:

· Stoppt die unsäglichen Experimente an der Bergmannstr. sofort!

· Gebt uns das Bergmannstraßenfest zurück!

· Gebt uns „Kreuzberg Kocht“ am Chamissoplatz zurück!

· Unterbindet den Durchgangsverkehr an der Markthalle für Autos und Fahrräder!

· Einige altbackene Bänke und einige Bäume mehr reichen aus!

Wer würde dieses Schreiben unterzeichnen? Wir bitten um Rückmeldung


Mit freundlichem Gruß

Michael Becker für
HERRLICH – Männergeschenke
Bergmannstr. 2, 10961 Berlin
Tel.:030 784 53 95
www.herrlich-berlin.de
DE Nr. 135701712

19291-01 Info: eMail Michael Becker – raumscript-Perspektiv-Werkstätten „TrippleB“?

Sehr geehrter Herr Fritsche und die Kolleginnen und Kollegen im Bcc,
da ich nicht vor habe, an diesen „Werkstätten“ teilzunehmen, und auch über meine Person hinaus besteht die Möglichkeit, hier Erfahrungen zusammeln und den Prozess zu beobachten, wer also eine Motivation verspürt, meldet sich bei mir oder direkt bei Herrn Fritsche von der Firma RAUMSCRIPT.
Ich möchte Ihnen selber keine konkreten Vorschläge unterbreiten und meine Kontakte zu den örtlichen Senioreneinrichtungen und Gruppen, sind auch nicht derart ausgeprägt, als dass sich hieraus Personenvorschläge ergeben würden!

Hier der Text der Mail die mich am 11. Juli erreicht hatte:
„die Einladungen an 4.000 (zufällig ausgewählte) Personen aus dem Chamissokiez (LOR 02020205) zu den Perspektiv-Werkstätten wurden in der KW26 verschickt und die Personen melden sich (via Dialogpost oder E-Mail) an. Momentan stehen wird bei 228 Anmeldungen (Stand: 11. Juli 2019, 12.00 Uhr). Die Personen haben noch bis zum 19. Juli (Freitag) Zeit sich anzumelden. Bis spätestens 2. August erhalten jene Personen eine postalische Teilnahme-Bestätigung, welche zur Teilnahme ausgelost wurden. Die anderen Personen, welche sich auch angemeldet haben, aber nicht ausgelost wurden, erhalten auch dazu eine postalische Mitteilung.

Der demographische Schlüssel für die Teilnehmenden lautet wie folgt:
Frauen: 55% / Männer: 45%
18 – 27 Jahre: 15%
28 – 45 Jahre: 35%
46 – 55 Jahre: 20%
56 – 65 Jahre: 15%
über 65 Jahre: 15%
Insgesamt werden 100 Personen (50 je Werkstatt) nach dem demographischen Schlüssel für die Teilnahme zufällig ausgelost.
Die zwei Werkstätten finden am 13.08. und 15.08. statt.
In Bezug auf die Werkstätten haben wir zwei Fragen an Sie:
Möchten Sie an den Terminen teilnehmen und wenn ja, in welcher Rolle würden Sie sich sehen? Über eine Teilnahme Ihrerseits würden wir uns sehr freuen.
Wir haben noch keinen Kontakt zu lokalen Interessensvertreter*innen als „feste“ Teilnehmende der Werkstätten von Ihnen erhalten. Bitte senden Sie uns die Kontaktdaten der entsprechenden Personen (z.B. insbesondere Seniorenwohnheim) zu. Vielen Dank auch dafür!
Bei Fragen Ihrerseits stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Claas Fritzsche

raumscript“


Mit freundlichem Gruß

Michael Becker für
HERRLICH – Männergeschenke
Bergmannstr. 2, 10961 Berlin
Tel.:030 784 53 95
www.herrlich-berlin.de
DE Nr. 135701712

19292-01 Info: eMail von Michael Becker – Situationsbericht Bergmannstraße

Sehr geehrte Mitglieder der Steuerungsrunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen und weitere am Thema interessierte im Bcc,

heute morgen war wieder ein Stau-Chaos in der Bergmannstr. zu beobachten. Ursache, ein PKW-Fahrer, der sein Fahrzeug in einer Ladezone abgestellt hatte und so einem LKW das abstellen verhinderte. Andere LKW’s nutzten schon die 2. Spur. Es brachte bis der Fahrer Einsicht hatte und sein Fahrzeug aus der Ladezone entfernte, sich dann aber nicht an einem BVG-Bus vorbeitraute – ich habe mich dann zum Verkehrsregler aufgespielt und den Fahrer gebeten kurzfristig in eine freie Einfahrt einzubiegen damit sich der Stau auflösen konnte.
Zur Zeit braucht die Bergmannstr. einen Verkehrspolizisten dauerhaft, auch wenn sich Ferien bedingt die Verkehrsfrequenz gesenkt hat.
Hiermit möchte ich anregen und auch darauf bestehen, dass das Bezirksamt bei der Polizei, dem Ordnungsamt, der BVG, den Lieferdiensten, der Feuerwehr, den Müllentsorgern und allen weiteren, die Aussagen zur derzeitigen Verkehrssituation in der Bergmannstr. treffen können, Berichte zu erbitten, um diese ebenfalls in den Werkstätten angemessen zu berücksichtigen. Die Belastbarkeit der Ergebnisse der Werkstätten wird ja sicherlich ein Thema sein, dass uns alle noch bis zu einem BVV-Beschluß beschäftigen wird, aber ohne die Betrachtung der Verkehrs Fakten zur Testphase erscheinen mir die Werkstätten als deutlich unvollständig und deren Tendenzen als unbrauchbar.
Ja, die Zeit ist knapp, im Zweifel müssten die Werkstätten verschoben werden.
In Erwartung einer Antwort der fachlich zuständigen verbleibe ich

19282-01 Info! „DIE BERGMANNSCHAFT“ – eine Initiative von Anrainern zum Erhalt einer lebens- und liebenswerten Bergmannstraße im Begegnungskiez Kreuzberg – bergmannschaft19@gmail.com – Meinungsumfrage und Unterschriftenliste Forderungen!

Nachfolgende Meinungsumfragedokumente sind entweder in vielen Geschäften und Restaurationen im Begegnungskiez von den Initiatoren ausgetragen und ausgelegt worden (wie zum Beispiel auch in den ARARAT-Läden)!
Sie können sich bzw. Ihr könnt Euch möglichst an der Meinungsumfrage beteiligen und ggf. mit den Initiatoren per eMail: bergmannschaft19@gmail.com Herrn Kai Moesicke Kontakt aufnehmen und solltet bitte in die ausgelegten Namens- und Unterschriftenliste die entsprechenden Spalten auch mit Unterschrift ausfüllen!

NACHTRAG: wenn die PDF-Dateien ausgedruckt und ausgefüllt werden, können diese an nachfolgende Adresse der Initiatoren gesendet oder abgegeben werden!

Zur Frage ‚Abgabeort‘ ausgefüllter Dokumente:

Zunächst natürlich unsere Adresse [Adresse der Initiatoren!]:

Terfloth-Zörn/Moesicke, Arndtstraße 31, 10965 Berlin.


Beitrag erstellt 19284, zuletzt aktualisiert 19292-11h43

19283-01 Info: Twitter-Tweet – Kosten Pilotvorhaben „Berliner Begegnungszone Bergmannstraße “ iS Kosten laut Bezirk und SenUVK: Link der Berliner Morgenpost

19276-01 Berliner Begegnungszone Bergmannstraße („TrippleB“) – 2015 vs 2019 – nach dem Bergmannstraßenfest 2019 in der Kreuzbergstraße (was für eine Ironie) – Résumé

Kreuzberrocks – Der „Begegnungsplatz“ à la leiser-bergmannkiez – Marheinke-Markthalle

Das haben sich wohl die größten Optimisten 2015 nicht vorstellen können, dass die weltbekannte Bergmannstraße im Begegnungskiez Berlin Kreuzberg (SW61) in so kurzer Zeit, offenbar durch stadtebaulich und architektonisch „unkundige“ Akteure, vor allem seitens der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg, so verunstaltet werden konnte!

Grüne Punkte und Parklets mit Riffelblech Querungsmodul

Die bisherigen Umgestaltungsmaßnahmen, angedacht als Testphase zu mehren Millionen Gesamt-Kosten, hat m.E. heute keine unserer wesentlichen Forderungen erfüllt!
Weder Verkehrsberuhigung noch Erhöhung der Aufenthaltsqualität.
Irgendwie in der Tat vermittelt die Bergmannstraße heute für mich einen chaotischen Baustellencharakter!
Mein subjektiver Eindruck, größeres Chaos als zuvor!
VomWerbeslogan „Neues Miteinander in der Bergmannstraße“ ist meines Erachtens weit und breit nichts zu erkennen! Ein vollmundiges Versprechen!
Eben ein Werbeslogan.

Neues ARARAT-Plakat (19276) und Info-Flyer iS Bergmannstraßenfest und „Schmidtsche Verkehrswende“

Meines Erachtens erfüllen die sogenannten immens teuren Parkletmodule lediglich die Funktion der Parkraumverdrängung im Rahmen der Idee des Bezirksbaustadtrats von Verkehrswende, ohne das diese Thematik überhaupt diskutiert wurde. Abgesehen von erforderlicher „gesunder“ Partizipation und Diskussion mit den Bürgern..
Das man sich auf neue Sitzelemente setzt, wenn vorher keine da waren, ist doch selbstverständlich, kein Argument für Parklets!
Da braucht’s keine sogenannten Parklets, nur Sitzbänke!

Sitzbänke in Berlin, gesehen in der Kleiststraße
Treffpunkt Bergmannstraße Der Begegnungskiez in Kreuzberg

Die (gepriesene und) gerechtere Umverteilung der derzeitigen Maßnahmen öffentlichen Straßenlandes in der Bergmannstraße zugunsten von Zufußgehenden ist m.E. eher behauptetes „Blendwerk“.
Dass die Berliner Sonderregelung der „Berliner Linie“ (dort dürfen im sogenannten Schutzstreifen zur Bürgersteigkante nach wie vor, quasi auf den Gehsteig, Fahrräder, Roller, Vespas, Motorräder usw. parkieren) in der StVO im Rahmen einer angedachten „Berliner Begegnungszone“ im Vorfeld nicht novelliert wurde, ist z.B. unverständlich!

Berliner Linie auf dem Gehweg

Die Entschleunigung u.a. des Kraftfahrzeugverkehrs in der Bergmannstraße sollte m.E., wenn Kontrollen nicht helfen und der Durchgangsverkehr nicht unterbunden wird (z.B. Straßenabschnitt zwischen Solms- und Nostitzstraße nur Anliegerverkehr), durch 1. Installation sogenannter Displayampeln an allen Straßeneinmündun-gen und Kreuzungen unterstützt werden und 2. durch „verträgliche“ Anschwellungen (quasi ohne große Tiefbaumaßnahmen, wie man z.B. in Frankreich und den Niederlanden praktiziert) in allen Einmündungsbereichen die Verkehrsteilnehmer quasi gezwungen werden ihr Fahrzeug zu verlangsamen!

Displayampel zB in Bergen, Nederland, aber auch in Deutschland

Gleichzeitig würden die gehsteigniveaugleichen“Anschwellungen“ sichere Querungsmöglichkeiten für alle Verkehrsteilnehmer, einschl.“eingeschränkter“ Menschen schaffen, statt verwirrender GrünIdeen von unverständlichen Punkten, die es in den Verordnungen gar nicht gibt, zulässige Straßenmarkierungen, z.B. ggf. Schachbrettmuster! (Die Kreuzung Nostitzstraße sogar als Diagonalquerung!)

niveaugleiche „Anschwellungen“ und sichere Querungsmöglichkeit in Concarneau in Frankreich

erstellt: Spenner 19276-23h23, zuletzt aktualisiert 19284-14h47

19272-03 … ach ja, und die Kosten der Reinigung der Parklets und Findlinge … nicht zu vergessen … Info: Twitter-Tweet – findet die Bürgermeisterin erwähnenswert toll!

19272-01 Offenbar ein „Schnäppchen“ diese Eiszeitfindlings-„Kreuzbergrocks“ im Begegnungskiez Bergmannstraße? – Geschmacksverwirrung! Info: > Berliner Morgenpost über Twitter

https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article226347989/So-teuer-sind-die-Findlinge-in-der-Bergmannstrasse.html?service=amp&utm

_source=Twitter&utm_medium=Social&utm_campaign=share&__pwh=ACFEEaum%2FAPjOB3LL6r9gg%3D%3D&__twitter_impression=true

25 t = 21 Findlinge für 2750 € über angeblich 200 km transportiert, ja wohl nicht mit einem Lastenfahrrad, da stellt sich für mich die Frage, ob incl. Umsatzsteuer? 😎

Außerdem stelle ich mir die Frage, welche Kosten hier dtailliert beziffert werden? Meines Erachtens wirklich ein „Schnäppchen“, wenn man bedenkt, dass die 17 Parklets angeblich alleine über 400.000 € oder die sogenannte Testphase über 1.100.000 € ohne detaillierte Aufschlüsselung gekosten haben soll!

Wie bei den bisher genannten Zahlen der realen Gesamtkosten nach z.B. DIN 276, des Pilotvorhabens Bergmannstraße argwöhne ich, dass auch hier z.B. die stundenmäßigen Aufwendungen der Akteure usw. nicht berücksichtigt wurden, nicht zuletzt auch die Zeiten und sonstigen Aufwendungen von leiser-bergmannkiez und anderen 🤡.

Selbst wenn die „Kreuzbergrocks“, wie die Eiszeitfindlinge in der Berliner Morgenpost „getauft“ wurden, wirklich zweckmäßig wären, haben sich die Akteure meines Erachtens einen weiteren unausgegorenen gestalterischen „Schnellschuss“ erlaubt. Für mich Geschmacksverwirrung!

Der Anfang vom Ende der weltbekannten Bergmannstraße!

Für mich sagt das viel über die gestalterische Qualifikation der Akteure aus: „Schuster bleib bei deinen Leisten“!

Spenner, 19272-10h00, zuletzt aktualisiert 19272-10h00

19271-04 Ein Kommentar zum Blogbeitrag 19267: „Der Anfang vom Ende der Bergmannstraße!“ > Chamissoplatz mit Grüßen von Maria Arends

Aw: go!bb‘ 19267 Zum Bergmannstraßenfest 2019 – Der Anfang vom Ende der Bergmannstraße! 1  Nachricht chamissoplatz@gmx.de An: mpadspenner@gmail.com

Berlin, den 30.06.2019

Schildbürger, ein Förster im Bezirksamt und Baustadtrat Schmidt:

oder: Das „Prinzip Blaumilchkanal“ in Kreuzberg

Mo., 1. Juli 2019 um 12:59

Es ist völlig widersinnig/irrsinnig und zudem noch gefährlich für die Nutzerinnen, dass vonseiten der Behörden die Ablagerung der Felsbrocken in diesem Straßenbereich der Bergmannstraße  -der zuvor durch Entfernung der Metallabgrenzungen zwischen Bürgersteig und Straßenfahrfläche offiziell zum Querungsbereich für Fußgängerinnen gemacht wurde-  nun auf Drängen der Initiative „Leiser Bergmannkiez“ und der FahrradLobby zu einem mitten durch den offiziell geschaffenen Fußgänger-Querungsbereich verlaufenden Fahrradweg gemacht wurde.

Wer hat derartigen planmäßigen Irrsinn zu verantworten? Wurde vonseiten der diese Aktion genehmigenden Behörden bedacht, dass durch die problematische Konstellation  von Fußgänger-Querungszone und dort verlaufendem Fahrradweg eine besonders unfall-trächtige Situation im Bereich der Felsenbrocken-Drapierung in der Bergmannstraße geschaffen wurde?

Ein im Bezirksamt für Tiefbau u.a   zuständiger ehemaliger Förster, der Felsbrocken in der Bergmannstraße abkippen ließ, um einen vorgeblichen „Begegnungsplatz“ zu schaffen; ein Baustadtrat, der eine sog. „Begegnungszone“ realisieren wollte, jedoch die Bergmannstraße erst mit Parklets a 50.000 Euro (vom Baustadtrat später selbst als „Rohrkrepierer bezeichnet), dann mit hässlichen, instabilen orangefarbenen „recycelbaren“ Parkletts,   vielen fetten rot-weißen sog. Begegnungs-Pollern, einer Vielzahl aufgemalter „grüner Punkte“ (Kosten: 132.000 Euro) u.a. „Elementen“ unsäglich verunstaltet hat. Der jedoch diesen Irrsinn nicht   umgehend abbauen lassen will, sondern noch eine „Evaluierungsphase“ zwecks Evaluierung des Irrsinns begehrt. Der den vonseiten des Bezirksparlaments gefassten Beschluß bzgl. umgehender Beendigung dieses „Experiments“ starrsinnig ignoriert.

Dazu erwachsene Schildbürger, die bunte Blümchen in Kinder-Manier auf den Asphalt malen   neben die Felsbrocken „so was Schönes“  krakeln, um die Aktion für ihre Zwecke zu nutzen. Schildbürger, die es in der Stadt „leise“ haben wollen, und es „schööön“ finden, dass permanent Radfahrer mit hohem Tempo den vorgeblichen „Begegnungsplatz“ rücksichtslos queren, die es „schööön“ finden, dass hier nun auch das Umfahren der Felsbrocken auf E-Rollern geübt werden kann…

Das alles zusammengemixt, ist das von dem GRÜNEN Baustadtrat Florian Schmidt realisierte „Prinzip Blaumilchkanal“ in Kreuzberg.

Wen kümmert es da noch, wenn ältere Menschen den mit Felsbrocken ‚ausgestatteten‘ vorgeblichen „Begegnungsplatz“ -der in erster Linie ein Sonderkomfort für die Radfahrer ist-nur mit äußersten Schwierigkeiten queren können: Das Queren des sog. „Begegnungsplatzes“ ist vor allem für ältere Menschen höchst gefährlich. Sie müssen sich mit/oder ohne Gehhilfe zwischen den gelagerten Felsbrocken eine Querungsmöglichkeit suchen; wenn in diesem Moment ein Radfahrer mit hohem Tempo in den an den Felsbrocken vorbei verlaufenden Radweg einfährt, besteht höchste Unfallgefahr. Da die Felsbrocken in besonderer Weise Kinder anziehen, jedoch der Fahrradweg unmittelbar an diesen Felsbrocken vorbeiführt, ist damit auch eine erheblich erhöhte Unfallgefahr für Kinder in diesem Bereich gegeben.

Als hier lebende Anwohnerin habe ich seit der Ablagerung der Felsbrocken auf der Bergmannstraße bereits mehrfach derartige Gefährdungssituationen mit angesehen. Ich bin der Ansicht, dass diese problematische Konstellation Unfälle mit erheblichen Verletzungen nach sich ziehen wird.   Daher frage ich:  Wurde diese problematische Konstellation systematisch ausgeblendet, weil Herr Weißbrich und Baustadtrat F. Schmidt sowie die örtliche Initiative eine spektakuläre Aktion durchziehen wollten?

Es grüßt Maria Arends

https://www.buechertreff.de/forum/thread/2905-ephraim-kishon-der-blaumilchkanal/