19012-01 Neues Jahr 2019

Allen Kollegen, Freunden, Gästen und Interessierten der Bergmannstraße in Berlin SW61 – Kreuzberg ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr 2019!

nein, nicht an Silvester 2019, heute „Prosit 20.19“, aber im „Neuen Jahr“ sollten wir, ich meine vor allem die Akteure des Senats, insbesondere auch die Akteure für die Bergmannstraße, die Vorgaben von 2011 für „Berliner Begegnungszonen“, insbesonders für das „Pilotvorhaben Bergmannstraße“, überdenken und neu formulieren!

Hinweisen möchte ich auf unseren Blogbeitrag der Begegnungszone der „Mariahilfer Straße“ in Wien, woran die Akteure sich auch orientieren sollten!

Das bedeutet m.E. allerdings ein grundsätzliches Umdenken der verantwortlichen Akteure, insbesondere der Akteure des Senats, u.a. die Herren Wolfarth von Alm und Bartel, zum Wohle der Stadtbildgestaltung Berlins und auch der jeweiligen Begegnungszonen-Anrainer/-Anwohner !

Dieser Schnell-Entwurf von „A24 Landschaft“ wurde m.E. in wesentlichen Details nicht zu Ende gedacht bzw. bearbeitet, zumal es m.E. keinerlei partizipativer Entwurfsrunden mit den Anrainer zu diesem Entwurf mit diesen Oslo-Parklets gegeben hat, obwohl der ehemals zuständige Bezirksstadtrat in den Jahren 2015, 2016 … versichert hat, dass nichts in der Bergmannstraße umgestaltet wird, was nicht die Zustimmung der Anrainer findet!

Allerdings verwundert mich diese Einstellung zur mangelhaften partizipativen Bürgerbeteiligungsverfahren auch deswegen nicht, da das SGA I Abteilung Straßen des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg wohl „Berliner Begegnungszonen“ als ein (normales) Verkehrsprojekt ohne gestalterischen Anspruch betrachtet und so abarbeitet, dass es verkehrstechnisch hoffentlich den gesetzlichen Ansprüchen genügt und die Verantwortlichen es nicht für notwendig erachten, dass Architekten und Gestalter zur Planung von „Berliner Begegnungszonen“ hinzugezogen werden müssten oder gar Wettbewerbe erforderlich wären.
Die erste sogenannte Berliner Begegnungszone, die Maaßenstraße, zeigt das Ergebnis dieser Haltung der Verantwortlichen auf!
Das drückt sich m.E. auch in der unzureichenden Terminplanung der sogenannten Testphase aus, auch abgesehen von Details und u.a. Verkehrssicherheitsansprüchen usw.

Wir vertreten seit 2015 in unserem Blog „No TrippleB“ (go!Bergmann) die Meinung, dass die anspruchsvolle Straßenbildgestaltung, u.a. der Bergmannstraße, eine der wesentlichsten Voraussetzungen für Straßen-Umgestaltungsmaßnahmen hinsichtlich sogenannter „Berliner Begegnungszonen“ sichergestellt werden muss!

Eine weitere Orientierungshilfe für die Akteure stellt m.E. auch der Bericht des „Realprojektes“ iS Parklets der Universität Stuttgart dar, welcher vor geraumer Zeit in Form eines entsprechenden Links an die Akteure und auch die Bezirksverordneten übersendet wurde!

Die sogenannte Testphase mit „Oslo-Parklets“, wie sie derzeit in der Bergmannstraße als Pilotvorhaben, angeblich als sogenannte Testphase für „Berliner Begegnungszonen“ montiert wurden, zeigt meines Erachtens schon heute, obwohl von Testphase Begegnungszone ja wohl überhaupt noch nicht gesprochen werden kann, da sie nicht einmal (entgegen der Aus- bzw. Zusage der Akteure einer Fertigstellung bis Oktober 2018) halbwegs fertiggestellt ist und die Kommentare der interessierten Bürger im unverständlicherweise bereits geschlossenen sogenannten OnlinePortal mehr als überwiegend ablehnendem, negativem Inhalts sind!

Diese „Oslo-Parklets“ in der Bergmannstraße sind m.E. eine quasi „hochsubventionierte“ Werbekampagne auf Kosten von Steuerzahlern, m.E. zum Nachteil für die Bergmannstraße und eines „Begegnungsquartiers“!

Also, in diesem Sinne: „Prosit 20.19“ und ein glückliches und erfolgreiches Neues Jahr 2019,

wünscht
Michael Spenner

Dipl.-Ing. M.Michael Spenner, Architekt
01714621890
begegnungbergmann@ararat-berlin.de

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