16234-01 PRO.BERGMANN Ideenskizzen J. Fleiner, der Bergmannstraße, basierend auf dem Auftrag der aktiven „Gewerbetreibenden“

Beim Arbeitstreffen der „gewählten 7er-Gruppe“ im „ThinkTank“  in der Arndtstraße von Reinhold Wagner (Gesundheitszentrum Bergmannstraße 5) am 8. Juni hat Joachim Fleiner seine 1. Ideenskizze beispielhaft coloriert und für diese aktive Runde beauftragter Kollegen aus seiner Sicht, auf der Basis der Festlegungen in den entsprechenden Protokollen der Gewerbetreibendentreffen,  nochmals erläutert.

Siehe ergänzend auch Beitrag 16232-01. Außerdem die Beiträge 16234-02 und 16234-03!

BegegnungBergmann 16234 - J.Fleiner 1.Ideenskizze farbig 1 von

Bergmannstraßenabschnitt (beispielhaft) Mehringdamm bis Gesundheitszentrum

BegegnungBergmann 16234 - J.Fleiner 1.Ideenskizze farbig 2 v. 2

Bergmannstraßenabschnitt (beispielhaft) Gesundheitszentrum bis Nostitzstraße

In den Bereichen der Parkmöglichkeitsflächen für querparkende Kurzzeitparker, wenn diese teilweise nicht als Aufenthaltsflächen für Gastronomie bzw. Stadtmobiliar oder Begrünung oder Kunstobjekte usw. „auserkoren“ werden sollten, wurde der Gedanke von Joachim Fleiner vorgetragen, dass die jeweils ersten Parkbuchten (2,50 x 4,50 m) links und rechts von freizuhaltenden Hofeinfahrten Fahrradparmöglichkeiten angeordnet werden sollten, nicht zuletzt wegen der besseren Sichtbeziehungen für die Straße querende Verkehrsteilnehmer bzw. Fußgänger.

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16233-01 TS v. 8.6.16 Stadtleben: Begegnungszonen – Cay Dobberke: Maaßenstraße – „In Maaßen gelungen“

BegegnungBergmann 16233 - Begegnungszonen - In Maaßen gelungen _ff

Bezeichnend lesen sich für uns die Erläuterungen der Senatssprecherin (SenStadtUm) Petra Rohland, indem sie erklärt, dass die Begegnungszone Maaßenstraße auf einer gemeinsamen Planung mit der umfangreichen Bürgerbeteiligung umgesetzt wurde!
Genau auf diese Gefahr wurde auch im Flyer der Gewerbetreibenden Bergmannstraße „Begegnungszone“ Nein Danke, siehe Beitrag 16226-02 im Blog, hingewiesen:
„Sie laufen also Gefahr, als Beteiligungsstatisten nun Begründungen für diese Umsetzungsplanung nachzuliefern.“

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16232-01 PRO.BERGMANN 1. Planungsidee Bergmannstraße von J. Fleiner zum „Skribbeln“ für die Kollegen „Gewerbetreibenden“

Auszug aus Ideenskizzen Joachim Fleiner Gesundheitszentrum bis Nostitzstraße

BegegnungBergmann 16232 - J.Fleiner 1.Ideenskizze Bergmannstraß

BegegnungBergmann 16232 – 1. Ideenskizzen J.Fleiner Mehringdamm
BegegnungBergmann 16226 – 1. Ideenskizze J.Fleiner Nostitzstraße-Schenkendorfstraße
BegegnungBergmann 16232 – 1. Ideenskizze J.Fleiner Schenkendorf

Joachim Fleiner, Celementis GmbH, hat nach dem Treffen am 12. April 2016 der „Gewerbetreibenden“ im Bergmannkiez verabredungsgemäß seine Vorschläge hinsichtlich der Verbesserung der Situation, u.a. einer  Entschleunigungsmöglichkeit des Verkehrsaufkommens und des Erhalts von Parkmöglichkeiten usw.  in der Bergmannstraße, entsprechend dem Ergebnisprotokoll und den darin formulierten Forderungen der aktiven Vertreter der „Gewerbetreibenden“, die an den diesbezüglichen Treffen teilgenommen haben, in einen uns als PDF-Datei zur Verfügung gestellten aktuellen Plan im Maßstab 1.250 skizziert.

Diese 5 gescannten Straßenabschnitte, als PDF-Dateien hier zum Ausdrucken verlinkt,  sollen als erste Ideenskizzen zum „Skribbeln“ für die interessierten Aktiven, vor allem der Miglieder der sogenannten 9er- sprich 7er-Gruppe der „Gewerbetreibenden“, eine Arbeitshilfe sein, um zum eingeladenen Treffen am 8.6.16 im Büro von Reinhold Wagner in der Arndtstraße einen Planungsstand in unserem Sinne zu erörtern und abzustimmen, damit ein Plan des Bergmannstraßenabschnitts des angedachten Vorhabens vom Mehringdamm bis zur Marheinke-Markthalle grafisch so aufbereitet werden kann, dass zum eingeladenen Treffen der Anrainer bzw. Kollegen zum 23. Juni 2016 dieser verabschiedete Plan nochmal zur Kenntnis gebracht werden kann.

Nach dem 8.6. stellen wir uns vor, dass die Ergebnis-Skizze der Bergmannstraße des beschlossenen Planungsstandes des Treffens vom 8.6. anhand der uns bis dahin zur Verfügung stehenden eMail-Verteilerliste, vor allem der gewerblichen Anlieger, zur Kenntnis und ggf. noch für Verbesserungsvorschläge mit Terminsetzung, verteilt wird, dass die Erarbeitung des endgültigen grafisch aufbereiteten Plans bis zum 23.6., also vor dem Bergmannstraßenfest, noch von Kontakten von Joachim Fleiner fertigstellt werden kann.

Das Bergmannstraßenfest bietet unseres Erachtens (der ARARAT-Initiative) eine klassische Gelegenheit der breiten Öffentlichkeit, also nicht nur den Anrainer der Bergmannstraße bzw. den Anliegern des Bergmannkiezes, sondern allen Besuchern des Festes von nah und fern, unser Anliegen entsprechend unserer auf dem Flyer und Plakat formulierten Forderungen aus Sicht der Gewerbetreibenden zur Kenntnis zu bringen und zu erörtern.

Meines Erachtens sollten möglichst gleichzeitig bzw. vorher, der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg und allen Bezirksverordneten, dieser Bergmannstraßenplan-Entwurf der Gewerbetreibenden mit einem schriftlichen Erläuterungsteil übermittelt werden!

Die skizzierten Ideenansätze von Joachim Fleiner können in den Protokollen von Michael Becker nachgelesen werden.
Wohlgemerkt, diese Planskizzen stellen keine endgültige Entwurfidee dar, aber einen Schritt zum angedachten Ergebnis.
Grundsätzlich hat Joachim Fleiner überlegt, sollte ich das richtig interpretiert haben, dass die Parkmöglichkeiten auf der Fahrtrichtung vom Mehringdamm bis zur Zossener Straße als „gekennzeichnete“ bzw. markierte Querparkplätze in den Abmessungen ca. b=2,50 und t=4,50 auf der linken, morgens sonnenbeschienen Straßenseite, angeordnet werden sollten.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass über den gesamten benannten Straßenabschnitt auf dieser Straßenseite mehr als 14 Hofeinfahrten freigehalten werden müssen.
Das bedeutet, dass hinsichtlich der allgemeinen Querungsmöglichkeiten in großem Maße die erwünschten Sichtbeziehungen der zufuß Gehenden Verkehrsteilnehmer gegeben sein werden.
In den Bereichen der Seitenstraßenkreuzungen und -einmündungen und im Bereich des Gesundheitszentrum ergeben sich über den gesamten Straßenabschnitt, auf beiden Straßenseiten, fünf bis sechs Querungsflächen mittels z.B. Aufpflasterung mit Anrampung o.ä. und ggf. vielleicht Zebrastreifen, was zu überdenken ist, ob das notwendig ist, wenn sinnvoll möglichst ohne Ampelanlagen, was bei der Anzahl der sich ergebenden Parkmöglichkeiten und sonstiger Funktionsflächen zu berücksichtigen ist.
In den „breiten“ Seiten- und auch Parallelstraßenbereichen sollte durch Anordnung von Quer- bzw. Schrägparkmöglichkeiten die Reduzierung der heutigen Parkmöglichkeiten in der Bergmannstraße, fußläufig vertretbar, ausgeglichen werden.
Die Parkmöglichkeiten in der Bergmannstraße könnten, abgesehen von speziell gekennzeichneten Behinderten-Parkplätzen, vorrangig durch noch zu erörternden Parkraumregelungen zu den Geschäftszeiten für den Einkaufsbetrieb etc. freigehalten werden.
Auf dieser Straßenseite ist nach Meinung von Joachim Fleiner gegenüber dem Gesundheitszentrum, vor allem hinsichtlich der Anlieferung durch den Schwerlastverkehr für u.a. die Supermärkte eine Liefer- und Rangierfläche zu berücksichtigen.
Bei der Erkundung der vor allem mittags sonnenbeschienen Bergmannstraßenseite ist uns aufgefallen, dass in besonders hohem Maße auf den gepflasterten Gehwegflächen Zweiräder, auch motorisierte Zweiräder, geparkt werden.
Die Zweiradparkmöglichkeiten u.ä., Fahrräder und Motorräder usw., sollten in ausreichend bemessener Zahl, m.E. über die gesamte Länge des Straßenabschnitts an 5 exponierten Stellen, in dem Bereich der 4,50 m tiefen angedachten Querparkflächen verteilt angeordnet werden.
Unter Rücksichtnahme auf die vorhanden Abwassereinläufe stellen wir uns vor, dass auf beiden Straßenseiten an vier bis fünf sinnvollen Abschnitten Fußwegverbreiterungen (4,50 m und ca. 2,00-2,50 m) für z.B. Kunstobjekte etc. und für öffentliches, in Gewerbe-Patenschaft betreutes, Stadtmobiliar (siehe Jan Gehl, Time Square) geplant werden könnte.

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Nicht nur abgesehen von weiteren Gestaltungselementen wie Straßenbeleuchtungsobjekten, Begrünungsanlagen, Kunstobjekte, aber auch Ladestationen z.B. für KFZs, Straßengestaltung, Markierungen usw., müssen natürlich in Teilbereichen besondere Detailplanungen erfolgen!

Auf der vormittags beschattete Bergmannstraßenseite befinden sich mindestens 13 Hofeinfahrten zuzüglich der Tiefgarageneinfahrt des Gesundheitszentrums, die freizuhalten sind, nicht zuletzt auch als Rettungswege.
Auf dieser Seite hat sich Joachim Fleiner vorgestellt, dass auf einer Breite von ca. 2,00-2,50 m über den gesamten Straßenabschnitt mindestens 4 Anlieferungszonen für Paketdienste usw. eingerichtet werden sollten. Ob sich das in Kombination mit Behindertenplatzvorrichtungen ralisieren läßt, wie er das denkt, müsste gesondert untersucht werden.
Im Bereich des Straßenabschnittes Tempelhofer Berg bis Nostitzstraße sind in ausreichendem Maße Zweirrad-, vor allem Fahrradabstellmöglichkeiten, ebenso, allerdings wohl vermindert, im restlichen Bereich des Straßenverlaufs, auf dieser ca. bis 2,50 m breiten Fläche zu schaffen.
Vor dem Gesundheitszentrum muss nach unseren Beobachtungen mit einem erhöhten Aufkommen von Schwerlastverkehr (über 7,5 t) für die Belieferung der dortigen Supermärkten Rechnung getragen werden, gelegentlich konzentriert sich die Belieferung zu gewissen Tageszeiten und an bestimmten Wochentagen, was eine Art Warte- und Lieferzone erforderlich macht.
Auf dieser Straßenseite sollte es keine Parkmöglichkeit geben, sondern lediglich Flächen zu bestimmten Zeiten für Anlieferungen, die, wenn möglich, gleichzeitig  Behinderten-Parkplätze sein könnten.

Die Fahrbahnbreite würde unter den oben genannten Annahmen 6,20-6,70 m betragen, was zu einer Entschleunigung des Verkehrs beitragen könnte und natürlich ein in zweiter Reihe Parken ohne Konflikte schwer möglich macht.
Die Einrichtung in eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h könnte auch zur Entschleunigung der Straße bei entsprechender konsequenter Kontrolle und Verfolgung beitragen.
Die Fahrbahn würde für KFZ und Zweiräder nicht separiert.

Hinsichtlich TR4 ist zu überlegen, ob eine entsprechende, ggf. farbliche Markierung für Fahrräder zweckmäßig sein könnte.

Die Devise „Nehmt Rücksicht unter einander“ erhält in der Straße den höchsten „Stellenrang“! Sinnvollerweise unterstützt durch „spielerische“ Anordnung von gestalteten Erinnerungsbildern.

BegegnungBergmann 16225 - Nehmt Rücksicht auf einander - 03-06-2016 16-47-51_ff
Wenn die oben genannte Aufplasterungen und die Hinweise auf ein erforderliches Sozialverhalten ein verkehrsgerechtes Geschwindigkeits-Verhalten nicht erzwingen können, ist zu überlegen, ob nicht an exponierten stellen Blitzanlagen installiert werden könnten oder konsequenter die Regelverbote geahndet werden.

Der Charakter der Straße bleibt weitgehend!
Berlin zu Fuß hätte zwar keine Zone.
Aber:
Ein anrainergestütztes Pilotvorhaben Bergmannstraße.

Die Bergmannstraße sollte ggf. für Schwerlastverkehr über 3,5 t bzw. 7,5 t gesperrt werden, natürlich ausgenommen „anliefernde Anlieger“ mit Frachtbrief o.ä., ggf. auch nur zu bestimmten Zeiten.
Hinsichtlich der Einfahrt in die Bergmannstraße von der Friesenstraße kommend, könnte überlegt werden, ob diese Einfahrtmöglichkeit überhaupt erforderlich ist, wenn durch konsequente Richtungslenkung das Verkehrsaufkommen reduziert werden kann.

BegegnungBergmann 16085 - Flugblatt Null-Lösung roter Rahmen - 6-02-2016 21-58-48
ARARAT – DieDurchsetzungsInitiaive „PRO.BERGMANN“ Entschleunigung Ja! Keine zweite MaaßenZone!

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16226-02 Der Flyer „Bergmannstrasse.ohne.zone@gmail.com“ Begegnungszone – Nein Danke! Das Plakat!

… kein Modellvorhaben mit Risiken und Nebenwirkungen
(V.i.S.d.P. Anwohnerinitiative Bergmannstraße 69 / Kommedia Buchhandlung, Marheinekeplatz 15)
Begegnung braucht Zeit – die sollten wir uns nehmen!

Wenn Sie gegen die sehr erheblichen Umgestaltungspläne des Bezirks und Senats aktiv werden wollen, dann tragen Sie sich in eine der Adressliste unseres Aktionsbündnisses ein, damit wir in Begegnung bleiben können.
z.B. im
– Buchladen Kommedia (Marheineke-Markthalle)
– bei ARARAT in der Bergmannstraße 9+99A
– im Felix Austria in der Bergmannstraße 26- bei Herrlich, Bergmannstraße 2
– und vielen weiteren teilnehmenden Partnern, die Sie am einschlägigen Plakat erkennen
oder Sie senden eine Mail an:
bergmannstrasse.ohne.zone gmail.com

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… zu dritter Flyerseite, die Einverständnisse der nicht auszuschließenden Änderungen …

BegegnungBergmann 16093 - Plakataushang HERRLICH … hierzu auch die Ausführungen zum Talk beim Bergmannstraßenfest am 24.6. bis 26.6.2016 im Beitrag 16226-01
prickelnder Infostand „ARARAT – Die DurchsetzungsInitiative“ – PRO.BERGMANN.JA!

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16226-01 ARARAT Info-Stand „PRO.BERGMANN.JA!“ beim Bergmannstraßenfest von Freitag 24.6. bis 26.6.2016

„ARARAT – DieDurchsetzungsInitiative“ beabsichtigt beim Bergmannstraßenfest „Kreuzberg jazzt“ vor Ararat in der Nostitzstraße einen „prickelnden“ Informationsstand in Sachen „PRO.BERGMANN.JA! – Verkehrsberuhigung – Keine zweite MaaßenZone!“ zu unterhalten.

Wir freuen uns auf alle Nachbarn und Kollegen im Bergmannkiez und Freunde der Bergmannstraße, um einander näher kennenzulernen!
Unser Anliegen einer „sanften“, soften oder auch smarten Verbesserung der Situation in der heute doch gut „funktionierenden“ Bergmannstraße, wenn diese wirklich begründet sein sollte, wollen wir gerne mit den Freunden des Bergmannkiezes, des Bergmannstraßenfestes, erörtern.
Vor allem hinsichtlich Verminderung des Durchgangsverkehr und deren Entschleunigung (Tempo 30 Zone!) bzw. des Verkehrsaufkommen von vor allem motorisierten Fahrzeugen, auch Erhalt von Parkmöglichkeiten für alle  Fahrzeuge in der Bergmannstraße, nicht nur in den Querstraßen usw., möglichst zumindest eine Steigerung  der Wohn-, Aufenthalts- und Erlebnisqualität für alle Anrainer und Besucher, den gewachsenen Charakter einer normalen und lebendigen Geschäftsstraße und um damit auch der Bedeutung einer hohen Fußgängerfrequenz für die ortansässigen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister zu erhalten,  sichere und komfortablere Querungsmöglichkeiten für alle sich in der Bergmannstraße begegnenden, aufhaltenden Mitmenschen, aber auch „Bergmann“-corpatate-identity z.B. u.a. durch Stadtmobiliar, tolle Kunstprojekte initiieren, Gestaltung städtischer Räume z.B. mittels Begrünungsideen (die derzeitigen Planer sind unseres Wissens Verkehrsplaner, also mehr Technokraten, der Wettbewerb mit Landschaftsplaner und Architekten wurden wohl verworfen, wohl auch der Rat von sachkundigen Beiräten und Spezialisten bei der Entwurfsarbeit) und vorangig auch über ein Lernen des umsichtigen und rücksichtvollen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer untereinnander, oder einfach:  des demokratisches Sozialverhalten aller Bürger!

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Hinweisschild in Sneek NL: Nehmt Rücksicht aufeinander!

Die Vielfätigkeit der Themen und Diskussionspunkte erlaubt unseres Erachtens auch die Frage, wenn schon Zone, warum keine „Temporäre Begegnungszone“ ohne „Versuchskaninchen“ im Bergmannkiez, in der Bergmannstraße, und zwar erst nach Auswertung von belastbaren Ergebnisse und Erfahrungen u.a. der „MaaßenZone“ nach z.B. zwei oder drei Jahren, wie das ja eigentlich angedacht ist.

Diesen langen Atem sollten alle Akteure mitbringen!

Das dritte Pilotvorhaben Check-Point-Charlie scheint ja zwischenzeitlich schon nicht mehr wirklich zur Diskussion zu stehen? Siehe auch Beitrag 16213-01 (Tagesspiegel)

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… Stadtmobiliar nach Vorstellungen von Jan Gehl: der Time Square NYC … Foto: Internet

BegegnungBergmann 16093 - Plakataushang HERRLICH

BegegnungBergmann 16226 – Jazzfest 2016 – AKTUELLES – Kiez & Kultur e.V. – Bergmannstraßenfest
BegegnungBergmann 16226 - Bergmannstraßenfest Programm

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16225-02 TrippleB-Einladung zum Plan-Treffen der „Gewerbetreibenden“ am DO 23.6.16, 19h00! Wichtig!

BegegnungBergmann 16225 – eMail von Michael Becker Einladung zum 23.6.

ZUR INFORMATION!
eMail von Michael Becker

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Bergmannstrasse und drum herrum,
Michael Spenner, Joachim Fleiner und ich haben uns gestern getroffen und die ersten Ergebnisse der Überlegungen der beiden zur Bergmannstr. auf dem Plan betrachtet.
Wir halten es gemeinsam für sehr wichtig, dass von Seiten  der Gewerbetreibenden ein konkreter Vorschlag zur zukünftigen Gestaltung der Bergmannstr. bis zum Bergmannstrassenfest vorliegt!
Daher der Vorschlag:
Ein Treffen der Gewerbetreibenden am Donnerstag, den 23. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Seminarraum im Gesundheitszentrum Bergmannstr. 5 um die Vorschläge mit möglichst vielen Interessierten abzustimmen.
Dann sollten wir die Vorschläge der Gewerbetreibenden soweit aufbereitet haben, dass sie im Rahmen des Bergmannstrassenfestes öffentlich diskutiert werden können.
Euch allen ein schönes WE und bitte informiert Eure Nachbarn und aktiviert so viele wie irgend geht…
Mit freundlichem Gruß
Michael Becker für

HERRLICH – Männergeschenke
Bergmannstr. 2, 10961 Berlin
Tel.:030 784 53 95
www.herrlich-berlin.de
DE Nr. 135701712

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16216-01 Michael Becker + Gundula Hoburg, Herrlich iS TrippleB – „PRO.BERGMANN’JA!“

… heute [16216] gelesen …

Herrlich – Position
zum Umbau der Bergmannstraße

Die Bergmannstraße in Kreuzberg ist eine über viele Jahrzehnte gewachsene Geschäftsstraße, zumindest in dem Teil, um den es bei diesem Vorhaben geht. Knapp 500 m gelebte Infrastruktur, links und rechts über 90 Geschäfte, Kneipen, Restaurants, Lebensmittelfilialisten und einem Gesundheitszentrum. Die Marheineke-Markthalle an einem Ende, der Mehringdamm und der Kreuzberg am anderen.

Eigentlich alles schick, bis auf Kleinigkeiten: Der Autoverkehr hält sich zu wenig an die vorgegebenen 30 Km/h, die Fahrräder fahren sehr wuselig und leider oft auch auf dem Gehweg. Der Lieferverkehr blockiert die 2. Reihe und abgestellte Fahrräder auf dem Gehsteig machen diesen zum Teil sehr eng für die Fußgänger. Ein Überqueren der Straße fällt nur routinierten Urbanisten leicht, Touristen und Menschen
mit Einschränkungen scheitern.

Der größte Teil dieser Ärgernisse ließe sich durch eine konsequente Kontrolle der bestehenden Regeln der STVO aus der Welt schaffen.
Hier wäre das Ordnungsamt und Herrn Henkels Polizei gefragt! Die wollen ihre Rolle aber wegen der Personalnot nicht spielen.
Also wird das Stück neu inszeniert: die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung übernimmt die Regie (sie liebt es, ohne Verantwortlichkeit in die Bezirke hinein zu fummeln).  Sie bietet hier ein Modelprojekt für die „Fußverkehrsstrategie“ aus dem Jahr 2011 an…
auf Antrag des Bezirkes. Böse ist, wer Böses dabei denkt! Ja, wir sind böse!
Eine moderne Verkehrsstrategie für Berlin liegt voll im Aufgabenfeld der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung! 
Ein Verkehrskonzept für den wachsenden Radverkehr – ebenfalls Aufgabe dieser Verwaltung. In beiden Fragen klägliches Stückwerk!

Jetzt, mit einer Verzögerung von mindestens vier Jahren wird die Fußverkehrsstrategie mit drei ersten „Modellprojekten“ umgesetzt: Modellprojekt 1 = Massenstraße in Schöneberg erntet den Bundesdeutschen Spott. Alles wartet auf schönes Wetter, um sich die Pleite schönzugucken. Derweil haben die Skater schon mal die kalten Stahlbänke als ihr „urbanes Handicap“ entdeckt.

Wie viel Kleinmütigkeit und Verzagtheit steckt eigentlich in dieser Senatsverwaltung?
Wie blöd muss ein Bezirk sein, um sich so am Nasenring durch seine Straßen ziehen zu lassen?
Wir wollen keine entseelte Bergmannstraße, in der die Anwohner und Besucher über die Installationen stolpern müssen,
mit denen sich die Planer verwirklicht haben!

Ja – es braucht mehr und verbesserte Querungsmöglichkeiten für Fußgänger!
Ja – der Autoverkehr muss auf die 30 km/h runtergeregelt werden!
Ja – es braucht Abstellplätze für Fahrräder, die nicht die Bürgersteige blockieren!
Ja – der zunehmende Lieferverkehr (auch für die Haushalte) braucht gesicherten Raum!
Ja – vor dem Gesundheitszentrum braucht es Raum für liefernde LKW und wartende Krankenwagen!
Ja – eine einheitliche Vorfahrtsregelung rechts vor links auf der ganzen Strecke!
Ja – ein paar Bänke und grün um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Aber keine neue Party-Strecke!
Ja – die dann verbleibenden Parkplätze in der Bergmannstraße erhalten!

Ist das zu viel verlangt?

Michael Becker und Gundula Hoburg

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16211-01 TrippleB: weiteres Vorgehen (Ablaufplanung) Senat/Bezirksamt (eMail)

BegegnungBergmann 16212 – 20151210_LKA_Friesenstrasse_Blatt01 BegegnungBergmann 16212 – 151014_Zusammenfassung Hinweise Öffentlichkeitsbeteiligung Friesenstraße_anonym BegegnungBergmann 16211 – eMail Maria Halit iS Ablaufplanung des Senats TrippleB
Liebe Freunde der Bergmannstraße!
Maria Halit hat mich für Michael Becker gebeten folgende wichtige Informationen iS TrippleB des Senats bzw. des Bezirksamts zur Kenntnis weiterzuleiten, welche auch bereits von leiser-bergmannkiez bereits kommentiert wurden!
Dieser Bitte komme ich gerne nach!
Unsere Anmerkungen dazu werden schnellstmöglich aus unserer Sicht kommentiert in einem Beitrag in unserem Blog www.begegnungbergmannblog.ararat-berlin.de kurzfristig veröffentlicht.
Grüße
DurchsetzungsINITIATIVE ARARAT
Michael Spenner

WG: BZ BergmannStr: weiteres Vorgehen

teingang x

LOK_Info <info@lok-berlin.de>

23. Mai (vor 2 Tagen)
an mich

 

Lieber Michael,
Mit schönem Gruß von Michael Becker.
Kannst diese Info’s an die LG Argus gruppe weiterleiten? Ich schicke Dir gleich auch noch die Rückfragen von Hans Peter Hubert dazu.
Geht’s gut ansonsten?
Wie es scheint, ist der Weg zur Begegnungszone ein behutsamer geworden….
Sieht zumindest so aus.
LG Maria

Von: Meyer, Ursula [mailto:Ursula.Meyer@ba-fk.berlin.de]
Gesendet: Freitag, 20. Mai 2016 11:45
An: Bartel, Dirk <dirk.bartel@senstadtum.berlin.de>; Ehrlichmann, Ulrike <Ulrike.Ehrlichmann@ba-fk.berlin.de>; Hans-Peter Hubert <post@leiser-bergmannkiez.de>; Heinrichs Dr., Eckhart <heinrichs@lk-argus.de>; Horst Wohlfarth von Alm (horst.wohlfarth-von-alm@senstadtum.berlin.de) <horst.wohlfarth-von-alm@senstadtum.berlin.de>; Jung, Gabi <jung@bund-berlin.de>; Kiczka-Halit, Maria <info@lok-berlin.de>; Koller, Axel <Axel.Koller@ba-fk.berlin.de>; Korte, Jan <korte@zebralog.de>; Krenkel, Dörte <doerte.krenkel@senstadtum.berlin.de>; Laube, Marion <marion.laube@vcd-nordost.de>; post@stadtteilausschuss-kreuzberg.de; Riedel, Daniela <riedel@zebralog.de>; Schulz-Herrmann, Helmut <Helmut.Schulz-Herrmann@ba-fk.berlin.de>; Sonja Patermann (patermann@lk-argus.de) <patermann@lk-argus.de>; Stadtrat.Beckers <stadtrat.beckers@ba-fk.berlin.de>; Stadtrat.Panhoff <Stadtrat.Panhoff@ba-fk.berlin.de>; Stefan Kohte (VCD Nordost) <stefan.kohte@vcd-nordost.de>
Betreff: WG: BZ BergmannStr: weiteres Vorgehen

Liebe Mitglieder der Steuerungsrunde,

anbei erhalten Sie – wie in der letzten Steuerungsrunde vereinbart – den von SenStadtUm nun vorliegenden Zeitplan mit der Bitte um Feedback. Der Zeitplan ist mit dem Büro LK Argus und uns soweit vorabgestimmt. Die Senatsverwaltung schlägt für das nächste Treffen der Steuerungsrunde einen Termin in der ersten Juli-Hälfte vor. Ich bitte Sie uns dazu Rückmeldung zu geben.

Zeitplan 3. Phase BZ-Bergmannstraße:

1.      Bisherige Ergebnisse veröffentlichen (Homepage)
à Bis Ende Mai 2016

2.      Das Planungsbüro macht auf Basis der Auswertung der Bürgerbeteiligung einen Planentwurf; der Planentwurf soll einen Vorschlag zur testweisen Umsetzung temporär umgestalteter Teilbereiche enthalten und eine grobe Kostenschätzung  enthalten und muss mit den Töb vorabgestimmt sein

à Mai bis August 2016; In der 2. August-Hälfte ist kaum jemand da (Sommerferienzeit!)

3.      Schluss-/Informationsveranstaltung; Es soll eine Infoveranstaltung zum Planungsstand (Planentwurf) geben. Auf dieser soll es die Möglichkeit geben, Feedback zum Planungsstand zu geben (z.B. über Postkarten, per mail); Hinweis: Der Veranstaltung ist eine separater GWT-Termin vorgeschaltet. Dieser wurde den GWT beim letzten Treffen zugesagt (kleine Arbeitsgruppe).

à Anfang September (vorher Ferienzeit!) mit final vorabgestimmten Planentwurf (z. B. TöB etc.)

4.      Auslegung bzw. Aushang des Planentwurfes (Stadtteilausschuss -> Schaufenster/BA -> Foyer o. ä.) und Feedback dazu durch Bürger; Zugänglichkeit auch über Internet (Homepage Bürgerbeteiligung, BA, SenStadtUm); Auch hier soll es die Möglichkeit geben, Feedback zum Planungsstand zu geben (z.B. über Postkarten, per mail)

à 2./3 Sept.-Woche (während dieser Zeit Wahl: 18.9!)

5.      Feedbackauswertung und Transparentmachung (z. B. Dokumentation im Internet, PM etc.) + Stellungnahme des Planungsbüros zum Feedback (auch öffentlich z. B. über Homepage Bürgerbeteiligung, BA, SenStadtUm; 2-3 Seiten Stellungnahme warum Vorschläge in den Planentwurf aufgenommen bzw. nicht aufgenommen werden)

à um den 30 September

 

6.      Finalisierung des Entwurfs des Planentwurfs durch das Planungsbüro und finale Veröffentlichung (z. B. Homepage Bürgerbeteiligung, BA, SenStadtUm etc.)

à bis Ende Oktober

7.      Einspeisung des abgestimmten, belastbaren Planentwurfs in den pol. Prozess durch das BA F-K (BVV-Abstimmung)

à ab November (noch keine BVV-Termine veröffentlicht)

8.      Eine probeweise Umgestaltung von wesentlichen Maßnahmen (Testphase) soll zumindest für Teilbereiche geprüft werden.

à Ab Sommer 2017…

Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Ursula Meyer
Referentin der Abt. Planen, Bauen und Umwelt
Yorckstraße 4-11, 10965 Berlin
Tel. 90298 3259
Fax 90298 2512

Initiative Ararat
BEGEGNUNGBERGMANN
ARARAT GmbH > Diplom-Ingenieur M.Michael Spenner c.consultant
Postfach 311640 DE 10653 Berlin
MOB: +49 171 4621890  FAX: 030 88627743
eMAIL: begegnungbergmann@ararat-berlin.de / mpadspenner@gmail.com
www.begegnungbergmannblog.ararat-berlin.de
www.ararat-berlin.de  eMail: buero@ararat-berlin.de

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16213-01 Tagesspiegel Checkpoint vom 25.5.2016 – Beitrag Begegnungszone Check Point Charlie

Beitrag im Tagesspiegel unter Checkpoint vom 25.5.2016

Eigentlich wollte der Senat ja auch unseren geschundenen Namensvetter Checkpoint Charlie zur „Begegnungszone“ verunstalten (dabei kann man sich dort sowieso nicht aus dem Weg gehen) – nach dem Betonpoller-Desaster in der Motzstraße [gemeint ist wohl die Maaßenstraße in Schöneberg, iwann] und dem Bürgeraufstand in der Bergmannstraße deutet die Verwaltung jetzt aber verdruckst einen Rückzieher an: „Aus den bisherigen Erfahrungen zur Schaffung von Begegnungszonen in Berlin bleibt offen, ob der Bereich Checkpoint Charlie dafür geeignet ist“, antwortete Senatsbaudirektorin Lüscher jetzt auf eine Anfrage der Abgeordneten Lompscher.

eMail an den support des Tagesspiegel vom 25.5.2016
Liebe Redaktion,

in unserem Blog www.begegenungbergmannblog.ararat-berlin.de haben wir Ihren Beitrag eingestellt.

Allerdings haben wir uns erlaubt, eine Korrektur anzumerken, nämlich, dass das 1. Berliner Pilotvorhaben des 5. Modellprojektes Begegnungszonen der Berliner Fußverkehrsstrategie aus dem Jahre 2011 die Schönenberger Maaßenstraße ist und nicht die Motzstraße.

Wegen der Bedeutung der Berliner Begegnungszonen-Absichten bitten wir eine Richtigstellung zu veröffentlichen!

Außerdem möchten wir klarstellen, dass im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens seitens der sogenannten „Gewerbetreibenden“ oder besser der „geschäftsmassig ansässigen Anrainer“ sich eine berechtigte sachliche Diskussion in Sachen „TrippleB“ und kein „Bürgeraufstand“ über die Online-Verfahren hinaus mit den Akteuren entwickelt hat, zumal bis heute wohl Kosten, laut Antwort in der BVV auf Anfrage, in Höhe von ca.135.000 € nur für das Pilotvorhaben Begegnungszone Bergmannstraße aufgelaufen sind, obwohl nicht einmal eine Vorentwurfsplanung vorliegt.Wesentlichster Gesichtspunkt der vorgelegten Planerskizzen, ersatzloser Wegfall aller Parkplätze vom Mehringdamm bis zur Marheineke-Platz, ohne wirkliche Berücksichtigung der Konsequenzen für die Anlieger, also auch der Anwohner, bzw. alternativer planerischen Überlegungen.

Richtig ist allerdings, dass von Gruppierungen Überlegungen bestehen, ein Bürgerbegehren, z.B. etwa unter Maßgabe
„PRO.BERGMANN JA! – Keine zweite MaaßenZone“, zu beantragen!

Mit freundlichen Grüßen

Initiative ARARAT No TrippleB
iwann Freital zu Herder
(begegnungbergmann@ararat-berlin.de)

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16205-01 Demopolis AdK Beiträge UR_BER Sitzung #1 – #5 Resumé Forderungen

Liebe Gäste der UR_BER Sitzung #4 & #5,

ein Dankeschön nochmals für euer Kommen und eure Beiträge zu diesem Versuch, konkrete Forderungen in Bezug auf Stadtrechte an die Berliner Politik auszuarbeiten!

Wir haben die Ergebnisse der Diskussionen zusammen gefasst und folgende Forderungen an die Politik (je 1 Kernforderung pro Sitzung + Erläuterungen) ausformuliert zwecks Veröffentlichung und für die Übergabe an stadtpolitische Sprecher am 24.Mai in der ADK.

Fehlt etwas, ist etwas unklar oder falsch formuliert, kann etwas weg gelassen werden? Wir würden uns vor allem freuen, wenn diejenigen von Euch, die verhindert waren, die Möglichkeit ergreifen würden doch noch zu Wort zu kommen.

Es war mir eine Freude!
Liebe Grüße, Carolin

15. MÄRZ SITZUNG #1
BERLIN: HABEN WIR EIN RECHT AUF UNSERE STADT?
Berlin sollte ein Platz für alle sein. Um demokratische Teilhabe zu gewährleisten, fordern wir ein Mitspracherecht bei der Gestaltung, das Nutzungskonzepte für die Stadtgemeinschaft stärker gewichtet als die Finanzkraft Einzelner.
Kriterien und Vorschläge an die Politik für einen Umgang mit öffentlichen Räumen, der demokratische Teilhabe ermöglicht:
• Grundlage für Stadtrechte sind die Menschenrechte.
• Ein Kriterium für die Qualität eines Ortes ist, inwiefern die Rechte des Einzelnen in ihm
gewährleistet werden.
• Vielfalt, Zugänglichkeit und Aufenthaltsqualität für alle müssen gewährleistet sein –
kostenfrei.
• Grundlage für demokratische Teilhabe ist eine Kultur des Respekts.
• Es sollte den unterschiedlichen Konzepten von „Sicherheit“ Beachtung geschenkt werden.
• Im öffentlichen Raum sollten auch Freiräume und Freiflächen ihre Berechtigung haben.
• Stadt muss Ressourcen für Initiativarbeit zur Verfügung stellen, z.B. Außen- und Innenräume in denen sich Aktive treffen und austauschen können.
• Überregulierung und Überformalisierung in Hinsicht auf die Nutzung eines Ortes durch Bürger sollten vermieden und rückgebaut werden.
• Einschränkung von Kommerzialisierung und „Fressmeilisierung“
• Schutz von gewachsenen Strukturen / Gemeinschaften u.a. in Form von Mieterschutz für Wohnmiete als auch für lokale Gewerbe
22. MÄRZ SITZUNG #2
OPEN CITY BERLIN: WAS WISSEN WIR WIRKLICH ÜBER UNSERE STADT?
Um Bürgern den Informationszugang über Bestand, Pläne und Nutzung von öffentlichen Räumen in Berlin zu gewährleisten, fordern wir von der Politik die Einrichtung und Finanzierung einer unabhängigen Schnittstelle zwischen Bürgern und Stadt („Rat für die Räume“).
Kriterien und Vorschläge an die Politik für eine transparente(re) Informationspolitik in Bezug auf den Umgang mit öffentlichen Räumen:
• Implementierung und Forderung einer „Schnittstelle“ oder „Vermittlungsagentur“ – einen „Rat für die Räume“ – zwischen urbanen/städtischen Initiativen/Bürgern und der
Politik bzw. den Behörden: Mediations- und Organisationsstruktur um Bottom-up-Prozesse zu erleichtern und das Wissen um spezifische städtische und soziale Anforderungen leichter „von der Basis“ in die politischen Entscheidungsgremien zu bringen, sowie anders herum für die Umsetzung von urbanen Commons-Projekten leichter Verständnis und konkrete Unterstützung zu bekommen von Seiten der Behörden zu bekommen.
• Verbindlichkeit schaffen mittels Durchsetzung von Auflagen und Verantwortlichkeiten bei Veräußerungen an private Investoren.
• Anzeigepflicht vor Veräußerungen / Privatisierungen einführen.
• Reversibilitätsprinzip einführen, d.h. Ermöglichung von Rückabwicklungen bei
Veräußerungen.
• Anschlagpflicht für Bebauungspläne (vgl. Schweiz) einführen.
• Verpflichtung zur Einhaltung von Bebauungsplänen.
• Flächenmonitoring und kartenorientiertes Arbeiten.
• Ressourcenknappheit entgegen wirken und Grundstücke zurück kaufen statt verkaufen.
• Freiräume / Optionsräume für zukünftige Nutzungen durch die Öffentlichkeit erhalten.
29. MÄRZ SITZUNG #3
BERLIN ALS GEMEINGUT: WIE KÖNNEN WIR UNSERE STADT GEMEINSAM NUTZEN?
Zur Ermöglichung einer gemeinschaftlichen Nutzung von öffentlichen Räumen in Berlin fordern wir die politische Anerkennung der Relevanz und Legitimität von Bürgerinitiativen bei deren Gestaltung und Nutzung, die Bereitstellung von nötigen Ressourcen für deren Arbeit sowie eine gemeinwohlorientierte nachhaltige Bodenvorratswirtschaft.
Kriterien und Vorschläge an die Politik für eine transparente Informationspolitik in Bezug auf den Umgang mit öffentlichen Räumen:
• Starke Zivilgesellschaft statt starker Führung
• Statt politische Visionen zu präsentieren, die bestehenden Ideen von aktiven Bürgern fördern
• Gemeinschafts- und Aushandlungsprozesse bei der Zusammenarbeit von
zivilgesellschaftlichen Aktiven und Vertretern der Stadt sollten basieren auf Koop
erationsfähigkeit, Aufgeschlossenheit und Augenhöhe
• Wertabschöpfung aus Nutzung öffentlicher Räume muss an die Stadtgemeinschaft gehen Konzept der „Stadtrendite“ qualifizieren
• Zukunftsorientiertes Land Management / Bodenvorratswirtschaft betreiben
• Alternativen Projekten auch unter steigendem Verwertungsdruck dauerhafte Existenz
ermöglichen
• Keine Public-Private-Partnership (PPP)-Verträge in der Daseinsvorsorge, die mit
Geheimhaltung des Vertragstextes, Gewinngarantien und geheimen Schiedsgerichten
verbunden sind.
• Keine Vereinnahmung ehrenamtlicher Aktivitäten im Sinne einer neoliberalen Stadtpolitik
• Nachwuchs sensibilisieren z.B. Schüler- und Studentenräte
• Soziale Wohnungspolitik betreiben
• Zugang schaffen zu Gemeingütern (Wasser/Räume/Energie/Grünanlagen…)
10. MAI SITZUNG #4
MOBILITÄT BERLIN. WAS BEWEGT UNS?
Um einen sicheren, schnellen, komfortablen und umweltfreundlichen Verkehr in Berlin gewährleisten zu können, fordern wir von der Politik eine Anpassung ihrer Anstrengungen an die heute bestehende Nutzungsverteilung.
Kriterien und Vorschläge an die Politik für einen Umgang mit Verkehr, der allen Teilnehmern gerecht wird:
• Flächengerechtigkeit herstellen
Auf 1000 Einwohnner kommen 721 Fahrräder und 324 Autos (1), jedoch sind 58% der
Verkehrsfläche dem Auto, 33% den Fußgängern und nur 3% dem Fahhrad vorbehalten (2).
1: Umweltbewusstseinstudie 2014, UBA
2: Flächen-Gerechtigkeits-Report, Agentur für clevere Städte, 2014
• Budget für Instandhaltung und Ausbau alternativer Verkehrsmittel an die heutige
Nutzungsverteilung anpassen
• Fahrradwegbau-Planung soll auf zukünftig gewünschter Nutzung und nicht auf Zählungen aus der Vergangenheit beruhen
• Fahrradpolizeistaffeln ausbauen
• VLB reformieren um eine transparente, gerechte Verkehrentwicklung gewährleisten zu
können
• Verkehr muss an seinen schwächsten Teilnehmern ausgerichtet werden (Grüne Welle, Tempo für Straßenüberquerung an die schwächsten Verkehrsteilnehmer anpassen)
• Die Bewertung der Nutzungskosten für öffentlichen Raum sollen an den Flächenverbrauch angepasst werden (Stichwort Parkgebühren und Falschparkerahndung)
• Die historischen Wasserwege sollen reaktiviert werden für den Personenverkehr
• Fahrradfahrer und Fußgänger sollen in Straßen parallel zu Hauptverkehrsachsen Priorität bekommen
• Begegnungszonen einrichten, in denen behutsam Verkehrserfahrung gesammelt werden kann
• Die Verkehrsschulbildung soll ausgebaut werden. Es wird eine Schule pro Altbezirk
gefordert.
17. MAI SITZUNG #5
STADTRAUM BERLIN: WO KÖNNEN WIR NOCH EXPERIMENTIEREN?
Um eine flexible, transparente und gerechte Nutzung des öffentlichen Raums zu ermöglichen, fordern wir von der Politik einen Abbau von bürokratischen Schranken, wenn es um temporäre Nutzung des öffentlichen Raums zu gemeinnützigen Zwecken geht.
• Als „unverwertbar“ eingestufte Flächen für gemeinnützige Zwecke freigeben und
Nachbarschaftsprozesse dazu finanzieren
• weiße Punkte / schwarze Löcher: Flächen frei von Regulation schaffen, die es den Bürgern erlaubt, das „wie“ einer Idee auszprobieren und gegebenenfalls auch damit zu scheitern
• Losverfahren anstatt Produktivitätslogik bei Flächenvergabe
• Existente Räume belassen und vor Verdrängung schützen
• Zwischennutzung fördern und Leerstand durch Regulation vermeiden
• Die Forderung nach einem „Rat für die Räume“ kam erneut (Vgl. Sitzung #2). Es wurde
erweitert um die Forderung, dass es ein Organ geben sollte, welches alle relevanten
Prüfungen durchführt bzw. einleitet und Initiativen nicht zehn Anträge an zehn Ämter stellen müssen.
• Die Berliner Gewässer zugänglich machen:
Ufermauern abbauen, Wasserqualität verbessern, Regulation lockern
• Öffentliches W-LAN einrichten
• Forderungen an die Bevölkerung: weniger Scham bei der Nutzung des öffentlichen Raums, mehr Experimente des eigenen Verhaltens, Möglichkeiten schaffen des Sich-Begegnen und Miteinander-Verhandeln

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