17282-03 Warum nicht „Pro!Bergmannstraße“ selbst in die Hand nehmen? wie z.B. das Crowdfunding-Projekt – Radbahn Berlin

Warum entwerfen wir nicht unser eigenes Modellprojekt „Pro!Bergmannstraße“ nach den Vorstellungen der Anrainer im Rahmen der Fußverkehrsstrategie für Berlin?

Pro!Bergmannstraße … die bunte Vielfalt!

Warum lassen wir uns für die über 30 Jahre gewachsene gut funktionierende Struktur der Bergmannstraße eine sogenannte „Berliner Zone“, für die es noch nicht einmal ein „diskutables“ Konzept oder gar Richtlinien gibt, von wenigen Politikern und Verwaltungsleuten „überstülpen“?

Vielleicht sogar als Crowdfunding-Projekt, in Ergänzung zu den vom Senat bereitgestellten Mitteln für das zweite Pilotvorhaben Bergmannstraße des Modell-Projekt 5 der Fußverkehrsstrategie für Berlin?

Ansatzmäßig könnte z.B. das Projekt des Berliner Engagements des Vereins „planer planes e.V.“ auch für die Idee „Pro!Bergmannstraße“ sein:

Radbahn Berlin – die Mobilitätswende beginnt hier – Crowdfunding-Projekt – startnext.com
https://www.startnext.com/radbahn

Ein „Grob-Konzept“ hinsichtlich Vorbereitungsphase, Machbarkeitsprüfungen, Startphase und auch Finanzierung eines solchen Projektes könnte kurzfristig von interessierten und engagierten Anrainern unter Bezugnahme der Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligungsverfahren und auch unserer erarbeiteten Ideenskizzen von 2016, sowie sonstiger zugänglicher Erkenntnisse unter Einbeziehung des Bezirks/Senats erstellt werden!

Unser derzeitiger Kenntnisstand der angedachten „Experimente“ bezüglich der Umgestaltungsmaßnahmen der Akteure iS „TrippleB“, nämlich keine konkreten Aussagen seit fast eineinhalb Jahren, veranlasst uns zur Idee, Eigeninitiative zu ergreifen, um nicht eines Tages vor „vollendeten Tatsachen“ zu stehen!
Seit etwa 8 Monaten konnten über die Vorstellung der Akteure neuer Ideeskizzen von sogenannten „reversiblen Elementen“ (als offenbar der Weisheit letzter Schluß) im Columbia-Theater, jedoch ohne nähere Angaben hinsichtlich Gestaltung, Konstruktion und Ausführung,  oder gar Kosten und Zeichnungen hinaus, im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens nichts zur Diskussion und Beratschlagung vorgestellt werden.
Selbst wenn man der Idee von sogenannten „Parklets“ etwas abgewinnen wollte, verwirrt uns doch die andauernde scheinbare Konzeptionslosigkeit sehr!

Wir wollen doch das „Rad nicht neu erfinden“ (wie wir den Eindruck bei den Akteuren haben könnten)!
Begegnung – Ja! Keine Berliner Zone!
Wir wollen keine zweite Maaßenstraße!
Wir wollen „Die Bergmannstraße“ mit allen derzeitigen Vorzügen erhalten!
Mit den Maßnahmen,  die sinnvoll und notwendig sind!

Und nochmals, das sind unsere Hauptforderungen:

„Entschleunigung – Ja!
Den Charakter der Bergmannstraße bewahren!
Querungsmöglichkeiten schaffen!
Autos und Zweiräder entschleunigen!
Parkplätze erhalten!“

Dazu haben wir Ideen, wie teilweise schon bekannt gemacht und noch mehr diskussionswürdige „begegnungsfreundliche Gestaltungsansätze“ im Sinne der nachfolgenden Ansätze des Senats der Fußverkehrsstrategie für Berlin:

„Das Modellprojekt 5 der Berliner Fußverkehrsstrategie soll Ideen entwickeln, wie Straßen zukünftig aussehen könnten, damit das zu Fuß gehen einfacher und sicherer sowie die Aufenthaltsqualität gefördert wird. Alle Verkehrsarten sollen verträglich miteinander auskommen. Dabei kann ein besseres Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme nicht „angeordnet“ werden. Im Idealfall ergibt sich dies aus der Straßengestaltung von selbst.
Das Projekt soll dafür einen „Baukasten“ mit möglichen Lösungsansätzen entwickeln. Die Ergebnisse sollen als Impulsgeber für die Bezirke und als langfristige Verstetigung der Fußverkehrsförderung wirken.
Unter Berücksichtigung der Berliner Haushaltslage werden aufwändige Komplettumbauten kaum möglich sein. Deshalb werden Wege gesucht, wie auch mit gezielten Maßnahmen die Situation verbessert werden kann.“

 

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