Pilotvorhaben Maaßenstraße

Die Stadt Berlin führt im Rahmen der 2011 beschlossenen Fußverkehrsstrategie ein Modellprojekt zum Thema „Berliner Begegnungszonen“ durch, das ein verträgliches Miteinander aller Verkehrsarten durch eine besondere Gestaltung des Straßenraumes fördern soll. Die erste konkrete Umsetzung fand in der Schöneberger Maaßenstraße statt.

Vom 31. Oktober bis 29. November 2013 konnten sich unter dem Titel „Modellprojekt Begegnungszonen – Pilotvorhaben Maaßenstraße“ Berlinerinnen und Berliner auf der Onlineplattform begegnungszonen.berlin.de und auf einer Bürgerversammlung am 25. November 2013 in der Finow-Grundschule zu vorhandenen Gestaltungsentwürfen äußern und eigene Vorschläge einbringen. Vor allem die Anliegerschaft der Maaßenstraße hat diese Gelegenheit genutzt, sich über die aktuellen Planungen informiert und ihre Rückmeldung abgegeben. Besondere Gruppen wie Kinder, Jugendliche und Behinderte wurden gesondert beteiligt.

Vorangehend zu diesem Beteiligungsprojekt hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg bereits zwei „Bürgerdialoge Winterfeldt-Kiez“ am 10.10.2012 und am 06.06.2013 durchgeführt, um Sorgen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner und auch der Gewerbetreibenden mit Blick auf die Kiezentwicklung zu diskutieren. Im Zentrum der Bürgerbeteiligung zum Modellprojekt Begegnungszonen steht die verkehrsplanerische Umgestaltung des Pilotvorhabens Maaßenstraße.
Die Anregungen aus dem Online-Dialog und der Bürgerversammlung zeigen eine starke Verbundenheit der Teilnehmenden mit den speziellen Herausforderungen und Potentialen der Maaßenstraße.

Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler zum Pilotvorhaben Maaßenstraße:
„Der Kiez erhält die Chance einer städtebaulichen Aufwertung. Die Konkretisierung geht nicht ohne den Kiez. Deshalb ist mir die Einbindung der Betroffenen vor Ort, also eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wichtig.“

Aktuell befindet sich die Maaßenstraße in der Umbauphase. Die Vorplanung des Fachbüros LK Argus sowie den gesamten Auswertungsbericht zur Öffentlichkeitsbeteiligung können Sie unter "Downloads" einsehen.